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Reinach beantragt 7,07 Mio. Franken für Neutrassierung von 725 m Kanalisation

Der Gemeinderat von Reinach beantragt an der Wintergmeind einen Kredit von 7,07 Mio. Franken zur Neutrassierung und Erneuerung von 725 Metern Kanalisation. Ziel ist, Leitungen zugänglich zu machen, Unterhalt zu erleichtern und künftige Eingriffe in Strassen zu vermeiden.

Reinach beantragt 7,07 Mio. Franken für Neutrassierung von 725 m Kanalisation
©Illustration KI Markus Brunner / we-news.com

Gemeinderat legt Schwerpunkt auf Zugänglichkeit und langfristigen Unterhalt

Der Gemeinderat von Reinach beantragt an der bevorstehenden Wintergmeind vom 10. November einen Kredit von 7,07 Millionen Franken für die Umlegung und Erneuerung von Abwasserleitungen. Es handelt sich um eine Neutrassierung von insgesamt 725 Metern Kanalisation, die bisher zum Teil über private Grundstücke und unter Gebäuden verläuft. Die Vorlage basiert auf der in diesem Jahr genehmigten Generellen Entwässerungsplanung.

Die Gemeindeverwaltung begründet den Antrag mit mehreren Zielen: Verbesserte Zugänglichkeit der Leitungen, Vereinfachung des künftigen Unterhalts sowie die koordinierte Ausführung weiterer Werkleitungsarbeiten. Zudem soll die Neuanordnung der Kanalisation der notwendigen Kapazitätserweiterung Rechnung tragen, die sich aus dem Wachstum der Gemeinde ergibt.

«Das ist vor allem eine Aufarbeitung langjähriger Pendenzen», sagt Martin Wernli, Leiter der Abteilung Bau und Planung der Gemeinde Reinach.

Worum es konkret geht

Aktuell führt ein Teil der Kanalisation direkt von der Kanalstrasse über private Grundstücke bis zur Griensammlerstrasse. Die zu ersetzenden Leitungen stammen laut Gemeinde aus den 1960er-Jahren. Damals standen die heutigen Gebäude an den betroffenen Stellen noch nicht, was Reparaturen und Unterhaltsarbeiten heute erschwert.

Geplant ist die Verlegung der Abwasserleitung entlang bestehender Strassen: von der Kanalstrasse über die Moosackerstrasse, die Moosstrasse und die Wiesenstrasse zur Griensammlerstrasse sowie zusätzlich entlang der Aarauerstrasse. Durch diese Neutrassierung soll die Erreichbarkeit verbessert und das Risiko aufwändiger Eingriffe unter bestehenden Gebäuden reduziert werden.

Finanzielle und praktische Aspekte

Der beantragte Kredit in Höhe von 7,07 Mio. Franken umfasst die Umlegung und Erneuerung der Kanalisationsleitungen sowie «weitere Arbeiten», wie die Gemeinde mitteilt. In den Stellungnahmen wird betont, dass durch eine koordinierte Ausführung weitere notwendige Werkleitungsarbeiten gebündelt und spätere Eingriffe in den Strassenkörper vermieden werden können. Damit verfolgt die Gemeinde das Ziel, langfristig Kosten und Beeinträchtigungen zu reduzieren.

Position Angabe
Beantragter Kredit 7,07 Mio. Franken
Neutrassierungsstrecke 725 Meter
Betroffene Strassen Kanalstrasse, Moosackerstrasse, Moosstrasse, Wiesenstrasse, Aarauerstrasse
Grundlage Generelle Entwässerungsplanung (genehmigt in diesem Jahr)

Folgen für Anwohnerinnen und Verkehr

Die geplanten Arbeiten werden lokal zu temporären Strassensperrungen, Umleitungen und Baustellenimmissionen führen. Die Gemeinde hebt hervor, dass die Arbeiten so koordiniert werden, dass zusätzliche Werkleitungsarbeiten zusammen mit der Kanalisation erneuert werden. Damit sollen wiederholte Baustellen an denselben Orten vermieden werden. Konkrete Angaben zu Bauphasen, Zeitplan oder möglichen Kostenfolgen für Grundeigentümer nennt die Gemeinde in der Mitteilung nicht; diese Details dürften im Rahmen der Wintergmeinddebatte und in weiterführenden Unterlagen thematisiert werden.

Für die Abstimmung an der Wintergmeind bedeutet das Geschäft, dass die Stimmberechtigten über einen bedeutenden Investitionskredit entscheiden müssen, der sowohl Instandhaltungsrückstände adressiert als auch die Infrastruktur auf möglicher Weise dem künftigen Gemeindewachstum anpasst.

  • Kerndaten: Kredit 7,07 Mio. Fr.; Neutrassierung 725 m.
  • Ziel: Bessere Zugänglichkeit, vereinfachter Unterhalt, Vermeidung späterer Eingriffe.
  • Grundlage: Neue Generelle Entwässerungsplanung.

Der Gemeinderat hat die Vorlage formell zur Wintergmeind eingereicht. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Reinach werden am 10. November darüber befinden, ob die Gemeinde den beantragten Kredit spricht.

Markus Brunner
Markus KI KI-Ressortleiter Politik – WE NEWS online

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