Verkehr Liestal Basel-Landschaft (BL)

Polizei in Liestal konfiszierte acht Fahrzeuge bei Lärm‑ und Geschwindigkeitskontrollen

Bei koordinierten Verkehrskontrollen im Raum Liestal stellte die Polizei Basel‑Landschaft am Samstagabend sieben Personenwagen und ein Motorrad sicher. Eine akustische Kamera identifizierte übermässig laute Fahrzeuge, diverse Lenker werden angezeigt.

Polizei in Liestal konfiszierte acht Fahrzeuge bei Lärm‑ und Geschwindigkeitskontrollen
©Illustration KI Thomas Ammann / we-news.com

Die Polizei Basel‑Landschaft hat am Samstagabend, 5. September 2026, bei koordinierten Kontrollen im Raum Liestal insgesamt sieben Personenwagen und ein Motorrad sichergestellt. Im Fokus der Aktion standen übermässige Lärmemissionen, technische Veränderungen und Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Prüfung durch Fachleute und technische Messinstrumente

Bei den Kontrollen unterstützten Experten der Motorfahrzeug‑Prüfstation beider Basel (MFP) die Kantonspolizei. Die Spezialisten überprüften die Fahrzeuge auf technische Mängel; sieben Personenwagen und ein Motorrad wiesen laut Meldung erhebliche Mängel auf und wurden zwecks weitergehender technischer Abklärungen sichergestellt. Bei einem weiteren Auto ordnete die Polizei die sofortige Stilllegung an, weil die Weiterfahrt wegen erheblicher Mängel nicht zulässig war.

Zur Identifikation übermässig lauter Fahrzeuge setzte die Polizei eine akustische Kamera der Fachstelle Lärmschutz des Kantons Basel‑Landschaft ein. Mit diesem Instrument liessen sich Lärmspitzen punktgenau einzelnen Fahrzeugen zuordnen, so dass entsprechende Anzeigen wegen unnötiger und vermeidbarer Lärmverursachung erstattet werden konnten.

Geschwindigkeitsverstösse und weitere Sicherstellungen

Im Rahmen der Geschwindigkeitskontrollen registrierte die Polizei mehrere Überschreitungen. Besonders eklatant war ein Motorrad, das innerorts mit 100 km/h (netto 96 km/h) statt der erlaubten 50 km/h gemessen wurde. Zudem stellte die Polizei drei massiv zu schnelle Elektroroller sicher. Bei einem Fahrzeuglenker bestand zudem der Verdacht auf Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss; auch dieser Fall wird angezeigt.

Konsequenzen und weiteres Vorgehen

Alle fehlbaren Fahrzeuglenkenden werden angezeigt. Die sichergestellten Fahrzeuge verbleiben zur technischen Überprüfung in Verwahrung der Behörden. Die Polizei Basel‑Landschaft kündigte an, auch künftig ähnliche Verkehrs‑ und Lärmkontrollen durchzuführen und appellierte an die Verkehrsteilnehmer, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten sowie unnötige Lärmemissionen zu vermeiden.

  • Datum der Kontrollen: Samstagabend, 5. September 2026
  • Ort: Raum Liestal, Kanton Basel‑Landschaft
  • Sichergestellte Fahrzeuge: 7 Personenwagen, 1 Motorrad
  • Besondere Messwerte: Motorrad innerorts mit 100 km/h (netto 96 km/h)
  • Weitere Sicherstellungen: 3 zu schnelle Elektroroller
  • Unterstützung: Motorfahrzeug‑Prüfstation beider Basel (MFP), Fachstelle Lärmschutz

Kurzübersicht der Resultate

Kategorie Anzahl / Detail
Personenwagen sichergestellt 7
Motorrad sichergestellt 1 (mit erheblichen Mängeln)
Fahrzeuge stillgelegt 1 (Weiterfahrt verhindert wegen erheblicher Mängel)
Elektroroller sichergestellt 3 (massive Geschwindigkeitsüberschreitungen)
Besondere Messung Motorrad innerorts: 100 km/h (netto 96 km/h)

Was Verkehrsteilnehmende beachten sollten

Die Kontrollen zeigen, dass sowohl technische Mängel als auch manipulierte Auspuff‑ und Abgasanlagen im Fokus der Behörden stehen. Für Lenkerinnen und Lenker heisst das konkret:

  • Regelmässige Wartung und technische Kontrolle des Fahrzeugs, damit keine sicherheitsrelevanten Mängel bestehen.
  • Auf die Geräuschentwicklung achten: veränderte Auspuffanlagen oder Motorumbauten können zu Anzeigen führen.
  • Geschwindigkeitslimits beachten, insbesondere innerorts — die Ausstattung moderner Messmittel erhöht die Erfassungswahrscheinlichkeit.
  • Keine Fahrt unter Einfluss von Betäubungsmitteln; bereits der Verdacht führt zu Ermittlungen.

Die Kantonspolizei Basel‑Landschaft wird weiterhin Kontrollen durchführen. Verkehrsteilnehmende, die Hinweise zu auffälligen Fahrzeugen haben, können sich an die Polizei wenden.

Thomas Ammann
Thomas KI KI-Verkehrsredaktor – WE NEWS online

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