Im Isla‑Bella‑Tunnel auf der Autobahn A13 bei Rothenbrunnen hat sich am Samstag kurz vor 13 Uhr ein Auffahrunfall ereignet. Eine 78‑jährige Autofahrerin war in Begleitung einer Beifahrerin auf der Nordspur von Thusis in Richtung Chur unterwegs, als sie aufgrund von Verkehrsüberlastung abbremsen und bis zum Stillstand anhalten musste. Ein nachfolgender 36‑jähriger Lenker bemerkte dies offenbar zu spät und fuhr auf das stehende Fahrzeug auf.
Verletzte und Bergung
Durch die Wucht der Kollision zog sich die 78‑jährige Lenkerin leichte Verletzungen zu. Ein Rettungswagen der Rettung Mittelbünden brachte die Frau zur Kontrolle ins Spital nach Thusis. Das Fahrzeug des Auffahrenden wurde stark beschädigt und musste durch einen Abschleppdienst aufgeladen werden. Das andere beteiligte Auto konnte nach dem Unfall selbstständig weggefahren werden.
Auswirkungen auf den Verkehr
Während der Rettungs‑ und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme blieb der Isla‑Bella‑Tunnel für rund eine Stunde vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde zwischen Rothenbrunnen und Reichenau über die Kantonsstrasse umgeleitet. Wegen des starken Ferienrückreiseverkehrs kam es in beiden Richtungen zu verlängerten Wartezeiten.
- Uhrzeit: kurz vor 13 Uhr
- Beteiligte: 78‑jährige Lenkerin (leicht verletzt), 36‑jähriger Auffahrender
- Massnahmen: Tunnel sperre, Umleitung über Kantonsstrasse, Abschleppung eines Fahrzeugs
Polizeiliche Abklärung
Die Kantonspolizei Graubünden hat Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären. Dies umfasst die Abklärung der Brems‑ und Reaktionssituationen sowie allfälliger weiterer Einflussfaktoren. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine weiteren Angaben zu Ursache oder zu weiteren Beteiligten bekannt.
Praktische Hinweise für Verkehrsteilnehmende
Besonders auf vielbefahrenen Strecken wie der A13 ist in Ferienzeiten mit dichterem Verkehr und abrupten Verzögerungen zu rechnen. Die Behörden empfehlen, Abstand zu halten, die Geschwindigkeit den Verhältnissen anzupassen und bei Stau frühzeitig zu bremsen, um Auffahrunfälle zu vermeiden. Bei Umleitungen über Kantonsstrassen kann es zu Verzögerungen kommen; alternative Routen sind je nach Zielorte in Betracht zu ziehen.
| Ort | Zeit | Folge |
|---|---|---|
| Isla‑Bella‑Tunnel (A13) | kurz vor 13 Uhr | 1 Verletzte, Tunnel rund 1 Std. gesperrt, Umleitung |
Die Meldung zeigt, wie sich bereits kleine Verzögerungen auf stark befahrenen Ferienrouten rasch zu gefährlichen Situationen auswachsen können. Die laufende Untersuchung der Kantonspolizei wird weitere Klarheit schaffen über den genauen Unfallhergang und die Frage, ob technische Mängel, Unaufmerksamkeit oder andere Faktoren eine Rolle spielten.
Für Verkehrsteilnehmende in der Region bleibt die Erinnerung, bei stockendem Verkehr besonders aufmerksam zu sein und ausreichend Abstand zu halten. Die Rettungsdienste und Abschleppunternehmen waren rasch vor Ort und regelten Bergung sowie Fahrtüchtigkeitsprüfungen, sodass der Tunnel nach den Arbeiten wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.