In Herisau kam es am Mittwoch, 19. August 2026, zu einer Streifkollision zwischen einem Lastwagen und einem Personenwagen. Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden blieb die Unfallbeteiligten unverletzt, am Personenwagen entstand jedoch ein Totalschaden. Die Feuerwehr Herisau war im Einsatz, um ausgelaufene Flüssigkeiten zu binden, und zwei Pikettgaragen übernahmen die Fahrzeugbergung.
Fahrverlauf und Schaden
Der Lastwagenlenker, ein 48-jähriger Mann, fuhr gegen 12.30 Uhr von Degersheim in Richtung Herisau. In einer ausgeprägten Kurve beim Anwesen Ergeten 2728 kam ihm ein Personenwagen entgegen, gesteuert von einer 29-jährigen Frau. Beide Fahrzeuge befuhren die Kurve gleichzeitig, worauf es zu einer seitlichen Berührung kam, die den Personenwagen erheblich beschädigte.
| Datum | 19. August 2026 |
|---|---|
| Uhrzeit | ca. 12.30 Uhr |
| Ort | Bereich Ergeten 2728, Herisau |
| Beteiligte | Lastwagen (48-jähriger Lenker), Personenwagen (29-jährige Lenkerin) |
| Verletzte | Keine |
| Schaden | Lastwagen: mehrere Tausend Franken; Personenwagen: Totalschaden |
Einsatz und Folgen
Zwei Angehörige der Feuerwehr Herisau rückten an, um an der Unfallstelle bereits ausgetretene Flüssigkeiten aufzunehmen. Zudem wurden für die Bergung der Fahrzeuge zwei Pikettgaragen aufgeboten. Die Kantonspolizei spricht von erheblichem Sachschaden am Lastwagen und vom Totalschaden am Personenwagen, ohne konkrete Schadenssumme zu nennen.
- Keine Verletzten: Beide Fahrzeuglenker blieben körperlich unbeeinträchtigt und mussten nicht hospitalisiert werden.
- Feuerwehreinsatz: Bindemittel wurden eingesetzt, um Betriebsmittel aufzunehmen und eine Gefährdung der Verkehrsteilnehmenden zu minimieren.
- Bergung: Spezielle Garagen wurden zur Bergung der Fahrzeuge beauftragt, was lokal zu Behinderungen geführt haben dürfte.
Kontext und lokale Bedeutung
Starke Kurven erfordern besondere Aufmerksamkeit, insbesondere wenn mehrere Verkehrsteilnehmende nebeneinander unterwegs sind. In innerörtlichen Abschnitten wie dem Bereich Ergeten kommt es immer wieder zu heiklen Begegnungen zwischen Lastwagen und kleineren Fahrzeugen, da Lichtraumprofile und Kurvenradien grosse Fahrzeuge stärker beanspruchen. Obwohl bei diesem Vorfall keine Personen zu Schaden kamen, verdeutlicht der Einsatz von Feuerwehr und Abschleppdiensten, dass auch vermeintlich glimpfliche Unfälle erhebliche materielle und logistische Konsequenzen haben können.
Was Betroffene und Verkehrsteilnehmende wissen sollten
Nach Unfällen mit ausgelaufenen Flüssigkeiten ist es wichtig, die Gefahren für andere Verkehrsteilnehmende zu minimieren. Die Feuerwehr bindet Öl- und Treibstoffspuren, um ein Wegrutschen zu verhindern. Beteiligte sollten, sofern möglich, die Fahrzeuge aus der Fahrbahn nehmen oder Warnsignale aufstellen und die Polizei informieren. Die Alarmierung von Pikettgaragen durch die Einsatzleitungen stellt sicher, dass die Fahrzeuge fachgerecht geborgen werden.
Polizeiliche Massnahmen
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden führte die Unfallaufnahme vor Ort durch. Zur Klärung der genauen Unfallursache gehören Befragungen der Beteiligten und die Begutachtung der Spurenlage. Resultate hierzu werden im Rahmen der Ermittlungen ermittelt und gegebenenfalls an die betroffenen Parteien kommuniziert.
Weitere Auskünfte zum Unfallablauf und zu Sperrungen an der Unfallstelle liegen bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden. Die Behörden rufen Verkehrsteilnehmende zu umsichtigem Verhalten insbesondere in Kurvenbereichen auf.