Unfallhergang und Verletzungen
In Herisau kam es am Mittwochmorgen, 19. August 2026, zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen. Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden teilt mit, dass sich der Unfall kurz vor 08:00 Uhr an der Verzweigung St. Gallerstrasse / Rütistrasse ereignete. Ein 57-jähriger Automobilist fuhr von der Rütistrasse zur Kreuzung und beabsichtigte, nach links in Richtung St. Gallen abzubiegen. Gleichzeitig verlangsamte ein anderen Personenwagenlenker auf der St. Gallerstrasse seine Fahrt, weil er mittels Blinker anzeigte, dass er rechts in die Rütistrasse abbiegen wolle.
Ein 18-jähriger Motorradlenker, unterwegs auf der St. Gallerstrasse in Richtung Herisau, nutzte die Gelegenheit zum Überholen des vor ihm stehenden Wagens. Im Kreuzungsbereich kam es infolge des Überholmanövers zur Kollision mit dem abbiegenden Auto des 57-Jährigen. Das Motorrad kam im Bereich der Kreuzung zu Fall.
«Der Motorradlenker hat sich beim Sturz leicht verletzt.»
Der junge Lenker begab sich nach dem Unfall selbstständig in ärztliche Behandlung. Weitere Personen wurden nicht verletzt.
Schaden, Folgen und polizeiliche Angaben
Die Kantonspolizei berichtet, dass beim Zusammenstoss Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken entstanden ist. Konkrete Zahlen zu den Schäden an Motorrad und Personenwagen wurden nicht veröffentlicht. Die Polizei untersucht den genauen Unfallablauf, insbesondere die Frage, inwiefern das Überholmanöver im Kreuzungsbereich zur Kollision beigetragen hat.
| Datum | 19. August 2026 |
|---|---|
| Ort | Verzweigung St. Gallerstrasse / Rütistrasse, Herisau |
| Beteiligte | 18-jähriger Motorradlenker; 57-jähriger Automobilist; weiterer Personenwagenlenker (abbiegend rechts) |
| Verletzte | Motorradlenker: leichte Verletzungen |
| Sachschaden | Mehrere Tausend Franken |
Verkehrssicherheit an Kreuzungen
Der Vorfall unterstreicht typische Gefährdungen an Kreuzungen und Verzweigungen: Überholmanöver in unmittelbarer Nähe eines Abbiegevorgangs können wegen eingeschränkter Sicht und unerwarteter Fahrmanöver besonders riskant sein. Die Polizei weist darauf hin, dass bei Kreuzungen und Abzweigungen erhöhte Aufmerksamkeit und Bremsbereitschaft geboten sind.
- Vorausschauendes Fahren: Geschwindigkeit reduzieren und mögliche Abbieger antizipieren.
- Überholverbote beachten: Kein Überholen unmittelbar vor oder in Kreuzungen.
- Sicht und Abstand: Nur überholen, wenn Sicht und Platzverhältnisse gefahrlos sind.
Konsequenzen für Herisau
Für die lokale Verkehrssituation hat der Unfall keine grösseren Folgen wie langanhaltende Sperrungen gemeldet; es kam zu keinen weiteren Verletzten. Für die Verkehrsteilnehmenden in Herisau ist der Fall dennoch eine Erinnerung an die Gefahren von Überholmanövern in urbanen Bereichen. Insbesondere junge Motorradfahrende sollten die besonderen Risiken in Kreuzungsbereichen bedenken.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden wird den Unfall analysieren, um allenfalls Hinweise für Präventionsmassnahmen oder Kontrollen an solchen neuralgischen Punkten zu gewinnen. Bis zu einem Abschluss der Untersuchung wurden keine weiteren Massnahmen kommuniziert.