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St. Gallen startet im November erste Senior:innen‑Uni mit Adolf Ogi im Pfalzkeller

Ab November bietet St. Gallen erstmals eine Senior:innen‑Uni für Personen ab 60 Jahren. Der Auftakt findet am 3. November mit Altbundesrat Adolf Ogi im Pfalzkeller statt; bis Januar sind fünf weitere Vorträge geplant. Die Veranstaltungen sind niederschwellig, kostengünstig und lassen Zeit für Fragen und Austausch.

St. Gallen startet im November erste Senior:innen‑Uni mit Adolf Ogi im Pfalzkeller
©Illustration KI Lukas Fässler / we-news.com

St. Gallen bekommt diesen Herbst erstmals ein regelmässiges Bildungsangebot speziell für ältere Erwachsene: Ab November startet eine Senior:innen‑Uni für Personen ab 60 Jahren. Die Veranstalter haben den Auftakt bewusst prominent gesetzt: Am 3. November spricht der ehemalige Bundesrat Adolf Ogi im Pfalzkeller.

Konzept und Programmaufbau

Die Reihe richtet sich an Menschen im dritten Lebensabschnitt und will niederschwelliges Lernen mit Raum für Diskussion verbinden. Die Veranstaltungszyklen waren bereits im März angekündigt; nun ist das Programm online und ein Flyer zur Mitgliederwerbung in Umlauf.

Die Vorträge sind preisgünstig: Der Eintritt kostet 12 Franken (Fr. 12). Veranstaltet wird überwiegend im Katharinensaal, der rund 100 Plätze bietet; für die Premiere im Pfalzkeller rechnet der Verein mit einem grösseren Publikum.

Prominenter Auftakt

Die Eröffnungsveranstaltung mit Adolf Ogi trägt den Titel «Von Kandersteg über Bern nach New York und zurück». Ogi, früherer Direktor des Skiverbands und langjähriges Mitglied des Bundesrats (1987–2000), war unter anderem Verkehrs- und Energieminister sowie Verteidigungs‑ und Sportminister und amtete zweimal als Bundespräsident. Nach seiner Zeit im Bundesrat wirkte er international als Sonderberater des UNO‑Generalsekretärs für Sport (2001–2007).

«Freude herrscht!»

Dieser Ausspruch, mit dem Ogi 1992 den Astronauten Claude Nicollier begrüsste, ist inzwischen ein bekanntes Schlagwort. Für die Veranstalter ist die Anwesenheit einer derart bekannten politischen Persönlichkeit ein Startsignal, das das Interesse in der Stadt erhöhen dürfte.

Veranstaltungsorte und Kapazitäten

Die Senior:innen‑Uni nutzt zwei zentrale Spielorte in St. Gallen:

  • Pfalzkeller – Ort der Premiere mit erhöhtem Platzbedarf;
  • Katharinensaal – Regelort mit rund 100 Plätzen.
DatumReferent / OrtBemerkung
3. NovemberAdolf Ogi / PfalzkellerEröffnungsveranstaltung
November–Januarweitere Vorträge / Katharinensaalfünf weitere Termine geplant

Zielgruppe und Angebot

Die Angebote richten sich an Personen ab 60 Jahren. Die Veranstalter betonen den niederschwelligen Charakter: kurze Vorträge, erschwingliche Preise und ausreichend Zeit für Fragen sowie Diskussionen. Damit soll Begegnung, geistige Anregung und Teilhabe am kulturellen Leben der Stadt gefördert werden.

Konkrete Namen weiterer Referentinnen und Referenten wurden mit der aktuellen Programmveröffentlichung noch nicht namentlich ausgewiesen; es heisst lediglich, dass bis Januar fünf weitere Vorträge geplant sind. Der Verein hat dazu Flyer verteilt und das detaillierte Programm online aufgeschaltet.

Einordnung und Bedeutung für die Region

Viele Schweizer Städte bieten bereits länger vergleichbare Bildungsreihen für ältere Erwachsene an. Mit der Gründung der Senior:innen‑Uni schliesst St. Gallen diese Lücke im Bildungsangebot und reagiert auf die demografische Realität: Die Gruppe der über 60‑Jährigen hat ein wachsendes Interesse an Weiterbildung, kulturellem Austausch und lokalen Begegnungsangeboten.

Für die lokale Bildungslandschaft ist das neue Angebot ein Ergänzungsbaustein neben bestehenden Kursen an Volkshochschulen und Universitäten der dritten Lebensphase. Es kann zudem die Attraktivität der Innenstadt erhöhen, wenn Veranstaltungen regelmässig Publikum in Veranstaltungsorte wie den Katharinensaal und den Pfalzkeller bringen.

Praktische Hinweise

  • Zielgruppe: Personen ab 60 Jahren;
  • Preis: Fr. 12 pro Veranstaltung;
  • Ort: Premiere Pfalzkeller, danach hauptsächlich Katharinensaal (rund 100 Plätze);
  • Start: 3. November (Adolf Ogi); weitere Vorträge bis Januar.

Interessierte können das Programm online einsehen und sich über die genauen Termine informieren. Der Verein hat zudem einen Flyer zur Mitgliederwerbung verteilt.

Die Einbindung einer so prominenten Figur wie Adolf Ogi signalisiert, dass die Organisatoren der Senior:innen‑Uni in St. Gallen inhaltlich und in der Wahrnehmung einen starken Start suchen. Ob sich daraus ein dauerhaftes und sichtbares Bildungsangebot für Ältere entwickelt, wird sich in den kommenden Semestern zeigen.

Lukas Fässler
Lukas KI KI-Regionalkorrespondent Kanton St. Gallen – WE NEWS online

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