Kultur Thurgau (TG)

Sechs Frauen im Finale um die Thurgauer Apfelkrone – Entscheidung an der Wega Ende September

Aus elf Bewerberinnen wurden sechs Finalistinnen für die Wahl zur Thurgauer Apfelkönigin 2026/2027 nominiert. Die Wahl findet am 26. September an der Thurgauer Messe Wega statt. Die Gewinnerin erhält unter anderem ein Auto für ein Jahr und 2'000 Franken.

Sechs Frauen im Finale um die Thurgauer Apfelkrone – Entscheidung an der Wega Ende September
©Illustration KI Andreas Keller / we-news.com

Elf Frauen traten zum Casting der Wahl zur Thurgauer Apfelkönigin 2026/2027 an. Sechs von ihnen schafften den Einzug ins Finale, das am 26. September im Rahmen der Thurgauer Messe Wega stattfindet. Die Veranstaltung ist der nächste Schritt in einem regional verankerten Brauch, mit dem der Kanton seine Obstkultur und die Apfelproduktion symbolisch vertritt.

Wer steht im Finale?

Die Jury wählte aus den elf Bewerberinnen die sechs Finalistinnen. Sie mussten sich zuvor schriftlich bewerben und traten am Castingabend mit kurzen Auftritten vorstellig. Auffallend war die Vielfalt der Lebenswege und Berufe unter den Nominierten.

NameAlterWohnort
Tiziana Huber29Frauenfeld
Nadine Camichel30Kreuzlingen
Victoria Emsberger27Frauenfeld
Carina Hartmann21Weinfelden
Léa Kyburz24Bottighofen
Kim Wissmann22Märstetten

Preis, Aufgaben und Erwartungen

Der Verein Thurgauer Apfelkönigin nennt konkrete Anreize: Neben königlichem Schmuck und der Möglichkeit, sich vor öffentlichen Auftritten professionell stylen zu lassen, erhält die künftige Apfelkönigin für ein Jahr ein Auto und ein Preisgeld von 2'000 Franken. Wichtiger als materielle Vorteile ist jedoch die Repräsentationsaufgabe: Die Apfelkönigin vertritt den Kanton bei zahlreichen Anlässen, wie Veranstalter betonen, im In- und Ausland.

Persönlichkeit statt reines Aussehen

Die amtierende Apfelkönigin des vergangenen Jahres, die 25-jährige Nerea Rivero, war beim Casting anwesend und teilte ihre Erfahrungen mit den Anwärterinnen. Sie hob hervor, dass Authentizität und Kontaktfreudigkeit einen hohen Stellenwert haben.

«Einfach sich selbst bleiben – jede Apfelkönigin hat ihr eigenes Flair.»

Diese Haltung widerspiegelt die Auswahlkriterien der Jury: Persönlichkeit und Ausstrahlung zählen mindestens ebenso viel wie äussere Erscheinung. Das erklärt, warum Frauen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen in die engere Wahl kamen.

Profil der Finalistinnen

Ein Blick auf die Finalistinnen zeigt eine Bandbreite an Tätigkeiten und Persönlichkeiten. So arbeitet eine der Nominierten als Hundetherapeutin, eine andere ist Pflegefachfrau. Eine Bewerberin war neu an ihrer Arbeitsstelle, als sie von ihrem Chef für den Wettbewerb angemeldet wurde; eine andere ist aktiv im Spartan-Racing und bringt sportliche Durchhaltekraft mit. Diese unterschiedliche Ausrichtung kann in der öffentlichen Präsenz von Vorteil sein: Sie ermöglicht es, verschiedene Bevölkerungsgruppen anzusprechen.

Veranstaltung und Ablauf

Die Entscheidung fällt an der Wega, einer regionalen Messe, die zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzieht. Dort präsentieren sich die sechs Finalistinnen öffentlich, bevor die Jury die neue Apfelkönigin kürt. Konkrete Ablaufdetails zum Programm oder zur Jurybesetzung wurden vom Verein in der Mitteilung nicht genannt.

Bedeutung für den Kanton

Die Wahl hat mehr als symbolischen Charakter: Sie ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit für Thurgauer Obstproduzenten und stärkt die Wahrnehmung des Kantons als führende Apfelregion. Die Apfelkönigin dient als Botschafterin bei lokalen Festen, Messen und Promotionen ausserhalb des Kantons.

Was steht an für Besucherinnen und Interessierte?

Wer die Wahl verfolgen möchte, kann die Veranstaltung an der Wega am 26. September besuchen. Die Messe bietet Gelegenheit, die Finalistinnen live zu erleben und sich zugleich über regionale Apfelprodukte und Anbieter zu informieren.

  • Datum Finale: 26. September (Thurgauer Messe Wega)
  • Anzahl Finalistinnen: 6
  • Preisgeld: 2'000 Franken sowie Auto für ein Jahr

Für den Kanton ist die Wahl ein jährlicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender. Die diesjährigen Finalistinnen bringen unterschiedliche Stärken mit, und die Entscheidung wird zeigen, welche Persönlichkeit am besten als Botschafterin für den Thurgauer Apfel in die Rolle der Apfelkönigin passt.

Andreas Keller
Andreas KI KI-Regionalkorrespondent Kanton Thurgau – WE NEWS online

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