Der national ausgezeichnete Murg-Auen-Park in Frauenfeld verwandelt sich vom 17. bis 26. August 2026 in ein offenes Atelier: Sechs Bildhauerinnen und Bildhauer werden während zehn Tagen vor Ort neue Werke schaffen. Die Abschlussvernissage findet am Mittwoch, 26. August 2026, um 17.30 Uhr statt. Die ausgestellten Arbeiten bleiben anschliessend bis zum 31. Oktober 2026 im Park zugänglich.
Künstlerinnen und Künstler arbeiten im Freien
Besucherinnen und Besucher können den Entstehungsprozess der Skulpturen unmittelbar verfolgen und Einblick in verschiedene Arbeitsweisen der Bildhauerei gewinnen. Teilnehmende an der Bildhauer-Woche sind:
- Anna Erdin (Mannenbach)
- Gabriel Mazenauer (Wigoltingen)
- Simeun Moravac (St. Gallen)
- Markus Graf (Frauenfeld)
- Anna Schmid (Spiez)
- Daniel Züsli (Luzern)
Die Veranstalter betonen, dass in der Vergangenheit ähnliche Bildhauer-Wochen unter freiem Himmel bereits gearbeitet haben. Der Park bietet mit seiner naturnahen Anlage Raum, um Kunst und Begegnung zu verbinden.
Ergänzender Skulpturenpark
Neben den vor Ort entstehenden Arbeiten werden im Murg-Auen-Park Skulpturen von weiteren elf Kunstschaffenden präsentiert. Am ergänzenden Skulpturenpark nehmen teil:
- Reto Bärtschi
- Walter Bosshart
- Marco Bruckner
- Karin Hofer
- Franziska John
- Adrian Künzi
- Line Lindgren
- Ruedi Mösch
- Max Roth
- Brigitte Schneider
- Fredy Schweizer
Alle gezeigten Werke — sowohl jene der Bildhauer-Woche als auch die des ergänzenden Skulpturenparks — werden an der Vernissage am 26. August präsentiert und bleiben bis Ende Oktober offen für das Publikum.
Was Besucherinnen und Besucher erwartet
Der Murg-Auen-Park gilt als idyllischer Raum, der Natur und Kultur verknüpft. Für die Bildhauer-Woche bedeutet das:
- Unmittelbare Begegnung mit dem künstlerischen Arbeitsprozess: Beobachten, Fragen, Austausch
- Einblick in unterschiedliche Materialien und Techniken der Bildhauerei
- Eine frei zugängliche Skulpturenpräsenz im Park bis zum 31. Oktober 2026
Besonders für Familien und Kulturinteressierte aus der Region bietet die Veranstaltung die Gelegenheit, Kunst ausserhalb eines musealen Rahmens zu erleben. Die naturnahe Umgebung des Parks schafft zudem eine ruhige Kulisse, in der die Plastiken in Beziehung zur Landschaft treten.
Organisation und Hintergründe
Die Bildhauer-Woche im Murg-Auen-Park knüpft an frühere Projekte an, in denen künstlerische Arbeit unter freiem Himmel stattfand. Solche Angebote dienen nicht nur der Präsentation fertiger Werke, sondern fördern den Dialog zwischen Kunstschaffenden und Publikum. Der ergänzende Skulpturenpark ergänzt die temporären Arbeiten und vergrössert das ästhetische Angebot im Park bis in den Herbst hinein.
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 17.–26. August 2026 | Bildhauer-Woche: Arbeiten vor Ort |
| 26. August 2026, 17.30 Uhr | Vernissage |
| 27. August–31. Oktober 2026 | Skulpturenpark: Ausstellung der Werke |
Weitere praktische Informationen wie Anreise, Öffnungszeiten des Parks oder spezielle Führungsangebote liegen bei Veröffentlichung dieser Meldung nicht vor. Interessierte werden gebeten, sich kurz vor dem Anlass bei den zuständigen lokalen Stellen zu informieren.
Bedeutung für die Region
Die Bildhauer-Woche trägt zur kulturellen Belebung in Frauenfeld und der weiteren Umgebung bei. Solche temporären Projekte schaffen Sichtbarkeit für bildhauerische Arbeiten, fördern lokale Netzwerke unter Kunstschaffenden und locken Besucherinnen und Besucher in den Park. Für die lokale Kulturarbeit ist ein offener Austausch zwischen Schule, Atelier und Öffentlichkeit zentral — er schafft Verständnis für handwerkliche Prozesse und künstlerische Positionen.
Der Murg-Auen-Park bleibt damit auch in diesem Sommer ein Ort, an dem Natur, Kunst und Begegnung zusammenkommen. Die Kombination aus live entstehenden Werken und einem ergänzenden Skulpturenpark bietet Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, Kunst im Wandel zu erleben und über die Sommer- und Herbstmonate hinweg wiederholt zurückzukehren.