Eine Abschlussarbeit der Fachhochschule Graubünden in Chur ist ins renommierte Publikationsprogramm «BestMasters» des Springer‑Gabler‑Verlags aufgenommen worden. Die Masterarbeit, verfasst im Studiengang New Business, untersucht den Stand und die Verankerung regenerativer Geschäftsmodelle in Schweizer Unternehmen und wurde mit der Note 6 beurteilt.
Worum es geht
Regenerative Geschäftsmodelle verfolgen das Ziel, neben wirtschaftlichem Erfolg auch einen positiven Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft zu erzielen. Die Autorin analysiert, inwieweit solche Ansätze bereits in Unternehmen in der Schweiz vorhanden sind und welche Voraussetzungen nötig sind, damit Unternehmen den nächsten Schritt zu einem solchen Modell tun können.
Bedeutung für Unternehmen und Forschung
Die Publikation in «BestMasters» bringt die Analyse einer lokalen Hochschule in ein grösseres Fachpublikum. Für Unternehmen stellt die Arbeit eine praxisnahe Grundlage dar, um eigene Geschäftsmodelle auf längerfristige ökologische und soziale Wirkung hin zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Für das Forschungsfeld ist die Arbeit eine Verstärkung eines noch jungen Untersuchungsgebiets, das in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen dürfte.
«Regenerative Geschäftsmodelle sind eine entscheidende Antwort auf die Herausforderungen heutiger Unternehmensführung. Ich freue mich über die Veröffentlichung meiner Masterarbeit, die zeigt, dass viele Schweizer Unternehmen die Grundlagen dafür bereits mitbringen – jetzt gilt es, den nächsten Schritt zu gehen»
Dieses Statement der Verfasserin bringt zusammen, was die Arbeit anstrebt: eine Verbindung von wissenschaftlicher Analyse und praktischer Umsetzbarkeit.
Konkrete Fakten zur Arbeit
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Hochschule | Fachhochschule Graubünden |
| Studiengang | Master New Business |
| Bewertung | Note 6 |
| Verlag | Springer‑Gabler (Programm «BestMasters») |
| Forschungsthema | Regenerative Geschäftsmodelle in Schweizer Unternehmen |
Was die Aufnahme in «BestMasters» bedeutet
Das Programm «BestMasters» zeichnet herausragende Masterarbeiten aus Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus, die sich durch wissenschaftliche Qualität und Praxisrelevanz auszeichnen. Die Aufnahme erhöht die Sichtbarkeit der Arbeit über die Region hinaus und schafft Anschlussmöglichkeiten für Praxispartner, Forschende und Akteurinnen und Akteure aus der Wirtschaft.
- Für die Verfasserin bedeutet die Veröffentlichung Anerkennung und eine Plattform für den fachlichen Austausch.
- Für die FH Graubünden stärkt sie das Profil in den Bereichen Innovation und nachhaltige Unternehmensentwicklung.
- Für Unternehmen in Graubünden und der Schweiz liefert sie Anhaltspunkte, wie regenerative Prinzipien in Geschäftsmodelle integriert werden können.
Lokaler Kontext und Ausblick
In einem Kanton mit stark verankerten KMU, touristischen Angeboten und sensiblen Naturräumen ist die Frage nach zukunftsfähigen Geschäftsmodellen besonders relevant. Die Arbeit liefert keinen schnellen Patentrezepte, sondern eine wissenschaftlich fundierte Basis, um Diskussionen in Unternehmen, Politik und Bildungsinstitutionen sachlich zu führen.
Ob und wie Unternehmen diese Erkenntnisse in konkrete Massnahmen übersetzen, bleibt offen. Die Publikation kann jedoch als Impuls dienen: für Beratungen, Weiterbildungen oder Pilotprojekte, die regenerative Ansätze praktisch erproben. Für Graubünden bietet die Sichtbarkeit einer solchen Masterarbeit die Chance, sich als Ort zu positionieren, in dem nachhaltige Wirtschaftsentwicklung thematisiert und weitergedacht wird.
Die Aufnahme in «BestMasters» ist zugleich ein Signal an Studierende: Forschung mit Praxisrelevanz kann Anerkennung finden und zur Verbindung von lokalen Herausforderungen mit internationaler Fachöffentlichkeit beitragen.