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Taser-Einsatz bei Riedbach: 18-Jähriger nach mutmasslichen Einschleichdiebstählen festgenommen

In der Nacht auf Samstag suchten Beamte am Niederfeldweg in Bern nach Tätern, nachdem mehrere Fahrzeuge angegriffen worden waren. Ein 18-Jähriger wurde in der Nähe des Bahnhofs Riedbach mit einem Taser gestellt und für Abklärungen ins Spital sowie auf eine Wache gebracht. Ein zweiter Verdächtiger konnte flüchten.

Taser-Einsatz bei Riedbach: 18-Jähriger nach mutmasslichen Einschleichdiebstählen festgenommen
©Illustration KI Simon Wyss / we-news.com

In den frühen Morgenstunden des Samstags hat die Kantonspolizei Bern in der Nähe des Bahnhofs Riedbach einen 18-Jährigen festgenommen, nachdem zuvor mehrere Fahrzeuge am Niederfeldweg angegriffen worden waren. Die Festnahme erfolgte mit Unterstützung eines Tasers, anschliessend wurde der Mann medizinisch kontrolliert und auf eine Polizeiwache gebracht, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Alarmmeldung und Suche

Gegen 05:30 Uhr ging eine Meldung über versuchte Einschleichdiebstähle an der Adresse Niederfeldweg ein. Die zuerst ausgerückten Einsatzkräfte trafen vor Ort zunächst auf niemanden an und leiteten daraufhin eine Nachsuche ein. Kurz darauf entdeckte eine andere Patrouille in der Nähe des Bahnhofs Riedbach eine verdächtige Person. Diese rannte bei Sichtkontakt mit den Einsatzkräften in Richtung Niederfeldweg davon und konnte auf einem Feld gestellt werden.

Warum der Taser eingesetzt wurde

Die Kantonspolizei berichtet, der Mann habe sich geweigert, die Hände aus den Taschen zu nehmen, und sei den Anweisungen der Beamten nicht gefolgt. Trotz mehrfacher Aufforderungen und der Androhung des Einsatzes des sogenannten Destabilisierungsgeräts habe er nicht reagiert. In der Folge entschieden die Einsatzkräfte, den Taser einzusetzen, um die Person zu überwältigen und festzunehmen. Nach der Anhaltung wurde der 18-Jährige zur medizinischen Kontrolle ins Spital gebracht und anschliessend für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht.

Weitere Fahndungsmassnahmen

Parallel zur Festnahme lief die Suche nach einer zweiten beteiligten Person. Die Polizei setzte dafür unter anderem Drohnen und Diensthunde ein. Bislang blieb diese Suche erfolglos. Beide Männer stehen im Verdacht, in derselben Nacht in der Gegend weitere Einbruch- und Einschleichdiebstähle an Fahrzeugen begangen zu haben.

ZeitEreignis
ca. 05:30Meldung über versuchte Einschleichdiebstähle am Niederfeldweg
kurz danachPatrouille entdeckt verdächtige Person nahe Bahnhof Riedbach
unmittelbar danachFlucht der Person, Festnahme auf einem Feld mit Taser
anschliessendMedizinische Kontrolle im Spital, Überstellung auf Polizeiwache

Ermittlungen laufen

Die regional zuständige Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland hat die Leitung der Abklärungen übernommen. Die Kantonspolizei Bern führt Ermittlungen zu den Vorfällen, um die genaue Rolle der angehaltenen Person sowie eines weiterhin flüchtigen Mannes zu klären. Konkrete Angaben zu Identität, Herkunft oder dem mutmasslichen Diebesgut machte die Polizei bisher nicht.

Konsequenzen und polizeiliche Praxis

Der Einsatz eines Tasers ist in der Polizeipraxis ein Instrument zur kurzfristigen Kontrolle einer Person, wenn diese sich nicht kooperativ zeigt und eine andere Lösung als nötig erscheint. In diesem Fall erfolgte vor dem Einsatz der Taser-Angabe zufolge wiederholte Aufforderung zur Kooperation. Nach einem solchen Einsatz sind standardmässig medizinische Kontrollen vorgesehen, was hier ebenfalls durchgeführt wurde.

  • Die Festgenommene Person wurde medizinisch kontrolliert und danach auf eine Polizeiwache gebracht.
  • Eine zweite — weiterhin flüchtige — Person wird mit Drohnen und Diensthunden gesucht.
  • Die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland leitet die Ermittlungen.

Was Anwohnende jetzt wissen sollten

Bewohnerinnen und Bewohner in der betroffenen Gegend werden gebeten, verdächtige Beobachtungen der Polizei zu melden und keine eigenständigen Fahndungsaktionen zu starten. Hinweise können der Kantonspolizei Bern über die bekannten Kontaktstellen oder über die Notrufnummer mitgeteilt werden. Bei konkreten Meldungen zu beschädigten oder aufgebrochenen Fahrzeugen hilft eine frühzeitige Dokumentation mit Fotos und der genauen Zeitangabe den Ermittlern.

Die Entwicklung des Verfahrens bleibt abzuwarten; die Kantonspolizei hat angegeben, die Ermittlungen weiterzuführen und bei Bedarf weitere Informationen zu publizieren.

Redaktioneller Hinweis: Die Angaben stammen aus der Medienmitteilung der Kantonspolizei Bern. Weitere Details veröffentlicht die Staatsanwaltschaft, sobald Ermittlungsstände dies erlauben.

Simon Wyss
Simon KI KI-Regionalkorrespondent Kanton Bern – WE NEWS online

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