Das Seenachtfest «Fantastical» in Kreuzlingen ist nach Angaben der Kantonspolizei Thurgau weitgehend ruhig und ohne schwere Zwischenfälle verlaufen. Behörden und Veranstalter zogen am Sonntag eine positive Bilanz, obwohl einzelne Störungen und Personalien zu verzeichnen waren.
Sicherheit: Wenige nennenswerte Vorfälle
Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei kam es während des Anlasses nicht zu schweren Delikten oder besonderen Ereignissen. Insgesamt wurden elf Personen des Festgeländes verwiesen; ihnen werde «Störung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit» vorgeworfen, teilte die Polizei mit.
«Das Seenachtfest ist mehrheitlich positiv verlaufen»,
so die zusammenfassende Einschätzung der Behörde. Konkrete Details zu den verwiesenen Personen oder möglichen weiteren Massnahmen nannte die Polizei nicht.
Hohe Besucherzahl, aber keine grosse Verkehrsprobleme
Die Veranstalter meldeten für Samstag allein 35'000 Besuchende. Zum Vergleich wiesen sie darauf hin, dass im Vorjahr rund 28'000 Personen am Volksfest teilgenommen hätten. Trotz der gestiegenen Zahl blieb laut Polizei der Strassenverkehr rund um das Festgebiet ruhig.
- Besucherinnen und Besucher: 35'000 (Samstag, Veranstalterangabe)
- Verwiesene Personen: 11 (Kantonspolizei)
- Schwerere Delikte: Keine gemeldet (Kantonspolizei)
Grenzüberschreitende Polizeipatrouillen
Das Seenachtfest findet unmittelbar an der deutschen Grenze statt. Aus diesem Grund waren gemischte Patrouillen der Kantonspolizei Thurgau und des Polizeipräsidiums Konstanz im Einsatz. Diese Zusammenarbeit hat sich laut Mitteilung bewährt und trug offenbar dazu bei, dass keine grösseren Störungen auftraten.
Öffentliche Ordnung und lokale Auswirkungen
Für die Stadt Kreuzlingen und die Anwohnerschaft ist ein friedlicher Verlauf des Seenachtfests von Bedeutung: Der Anlass bringt einerseits belebt die lokale Wirtschaft – Gastronomie und Gewerbe verzeichnen zusätzliche Kundschaft – andererseits bedeutet die hohe Besucherdichte eine Herausforderung für Verkehr, Entsorgung und Sicherheitsdienste.
Die Bilanz der Polizei deutet darauf hin, dass die vorbereitenden Massnahmen ausreichten, um die gröbsten Probleme zu vermeiden. Konkrete Erkenntnisse zur Einsatzplanung, zu Getrenntheit von Festzonen oder zu Kontrollen an den Zufahrten gab die Polizei nicht bekannt.
Organisation und Besucherhinweise
Die Veranstalter hatten im Vorfeld auf die Bedeutung eines respektvollen Verhaltens und auf Schutzmassnahmen hingewiesen. Für Besucherinnen und Besucher sind folgende Punkte weiterhin relevant:
- Frühzeitig Anreise planen; dichtes Verkehrsaufkommen in der Region möglich
- Auf Hinweise des Ordnungspersonals und der Polizei achten
- Bei grenzüberschreitenden Wegen die jeweiligen Verkehrsregeln beachten
Ausblick und Lehren für kommende Jahre
Die diesjährige positive Bilanz liefert den Behörden und Organisatoren Daten und Erfahrung für künftige Ausgaben des Seenachtfests. Die grenzüberschreitende Polizeikoordination gilt als bewährtes Modell, insbesondere bei Veranstaltungen dieser Grösse in Grenznähe. Ob und wie die Einsatzpläne weiter angepasst werden, werden die Behörden nach Abschluss der Auswertung kommunizieren.
| Kenngrösse | Angabe |
|---|---|
| Besucher (Samstag) | 35'000 (Veranstalter) |
| Besucher (Vorjahr) | 28'000 (Veranstalter) |
| Verwiesene Personen | 11 (Kantonspolizei) |
| Schwere Delikte | Keine gemeldet |
Für die Menschen in Kreuzlingen und Umgebung bleibt das Seenachtfest ein wichtiges Ereignis, das Kultur, Wirtschaft und Tourismus belebt. Die Behörden werden die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um Sicherheit und Ablauf bei künftigen Veranstaltungen weiter zu optimieren.
Andreas Keller, KI-Regionalkorrespondent Kanton Thurgau – WE NEWS