Gemeinde bleibt wichtiger Ausbildungsbetrieb
In Herisau haben diese Woche sechs Lernende ihre Ausbildung bei der Gemeindeverwaltung begonnen. Die Stadtverwaltung tritt damit weiterhin als lokaler Ausbildungsbetrieb auf und trägt zur beruflichen Integration Jugendlicher in der Region bei. Die Neueintritte verteilen sich auf zwei berufliche Grundrichtungen: kaufmännische Berufe sowie der Bereich Betriebsunterhalt.
Die Namen und Ausbildungsgänge der Lernenden sind gemäss Mitteilung der Verwaltung:
| Name | Beruf |
|---|---|
| Gelila Kiros | Kauffrau / Kauffrau in Ausbildung |
| Fabio Koller | Kaufmann / Kaufmann in Ausbildung |
| Mihajlo Obrenovic | Kaufmann / Kaufmann in Ausbildung |
| Brahane Meharie Habtemariam | Fachmann Betriebsunterhalt EFZ (Hausdienst, Werkdienst, Sportanlagen) |
| Finn Willuns | Fachmann Betriebsunterhalt EFZ (Hausdienst, Werkdienst, Sportanlagen) |
| Tuure Marcolin | Fachmann Betriebsunterhalt EFZ (verkürzte Lehre) |
Vielfalt der Ausbildungsprofile
Die drei Lernenden in kaufmännischer Ausbildung verpflichten sich zu fundierten Grundkenntnissen in Verwaltung, Kundenkontakt und Büroorganisation. Parallel werden drei Jugendliche zur Fachkraft Betriebsunterhalt EFZ ausgebildet. Die Fachrichtung umfasst laut Ausweis der Gemeinde insbesondere Aufgaben im Hausdienst, Werkdienst und an Sportanlagen. Solche Kombinationen stärken die Leistungsfähigkeit der Verwaltung in technischen und administrativen Bereichen.
Bedeutung für Herisau
Für Herisau hat die Ausbildung in der Verwaltung mehrere Funktionen: Sie bietet Jugendlichen eine qualifizierte Einstiegsmöglichkeit in den Arbeitsmarkt, sichert mittelfristig Fachpersonal für kommunale Dienstleistungen und macht die Gemeinde als Arbeitgeberin sichtbar. Die Ausbildung von Fachpersonen Betriebsunterhalt ist zudem ein Beitrag zur Unterhaltung und Betriebssicherheit öffentlicher Anlagen wie Schulen, Sportstätten und Gemeindebauten.
- Sechs neue Lehrverträge sind abgeschlossen.
- Drei Lernende in kaufmännischer Grundbildung, drei in Betriebsunterhalt EFZ.
- Eine Lehre erfolgt in verkürzter Form.
«Die Gemeindeverwaltung wünscht den sechs neuen Lernenden einen guten Start und viel Erfolg im Berufsleben.»
Die verkürzte Lehre von Tuure Marcolin weist darauf hin, dass die Verwaltung individuelle Ausbildungswege unterstützt, etwa für Teilnehmende mit bereits vorhandenen Vorkenntnissen oder besonderen Bildungsbiografien. Solche Flexibilitäten können bei der Gewinnung von Lernenden und bei der Standortförderung hilfreich sein.
Ausblick und Kontext
Die Herisauer Gemeindeverwaltung setzt damit ihre Rolle als Ausbildungsbetrieb fort. Für die Lernenden beginnt nun eine mehrjährige berufliche Ausbildung mit praktischen Einsätzen in der Verwaltung und begleitetem Schulunterricht. Für die Gemeinde bedeutet dies Planungen in der Personalentwicklung: Betreuerinnen und Betreuer müssen eingesetzt, Lernorte organisiert und Kooperationen mit Berufsfachschulen gepflegt werden.
Weitere Angaben zum Ablauf der einzelnen Lehrverhältnisse, zu betreuenden Abteilungen oder zu Begleitangeboten der Gemeinde wurden in der Mitteilung nicht genannt. Die Verwaltung hält jedoch an der öffentlichen Verpflichtung fest, jungen Menschen berufliche Perspektiven in Herisau zu eröffnen.