In Davos Dorf ist am Mittwochvormittag ein 35-jähriger Arbeiter bei einem Arbeitsunfall schwer verletzt worden. Der Mann geriet beim Sichern eines Arbeitsgeräts an einem Radbagger kurz nach 08.30 Uhr unter das vordere rechte Rad des Fahrzeugs. Nach der Erstversorgung am Unfallort wurde er mit einem Rega-Helikopter ins Kantonsspital Graubünden in Chur geflogen.
Hergang und Rettungseinsatz
Nach Angaben der Kantonspolizei Graubünden war der 35-Jährige damit beschäftigt, ein Arbeitsgerät bei der Überführung an einem Radbagger gegen Pendeln zu sichern. Dabei kam es zu dem Zwischenfall, in dessen Folge der Mann unter das Rad geriet. Kollegen leisteten umgehend Erste Hilfe, anschliessend übernahm ein Team des Rettungsdienstes Davos die notfallmedizinische Versorgung.
- Zeitpunkt: kurz nach 08.30 Uhr am Mittwochvormittag
- Betroffener: 35-jähriger Arbeiter
- Einsatzkräfte: Arbeitskollegen, Rettungsdienst Davos, Rega, Kantonspolizei Graubünden
- Zielort: Kantonsspital Graubünden, Chur
Polizeiliche Abklärungen
Die Kantonspolizei Graubünden hat die Ermittlungen zur Ursache und zum genauen Hergang des Arbeitsunfalls aufgenommen. In ihrer Medienmitteilung hält die Polizei fest:
«Die Kantonspolizei Graubünden klärt die genauen Umstände des Arbeitsunfalls ab.»
Weitere Details zu möglichen technischen Ursachen, Arbeitsabläufen oder zu Schutzmassnahmen nannte die Polizei bislang nicht. Ob externe Fachstellen oder die Staatsanwaltschaft in die Abklärungen einbezogen werden, ist derzeit nicht kommuniziert.
Folgen für die Betroffenen und die Arbeitswelt vor Ort
Ein solcher Arbeitsunfall trifft nicht nur die direkt Betroffenen, sondern auch das Arbeitsumfeld in einer Kleinstadt wie Davos. Kollegen und Vorgesetzte stehen vor organisatorischen Fragen zu Ersatzkräften, Arbeitsunterbrüchen und internen Untersuchungen. Zudem löst ein schwerer Unfall Diskussionen über Sicherheit am Arbeitsplatz, Ausrüstung und Schulung aus – Themen, die in handwerklichen und baunahen Betrieben in den Tälern immer präsent sind.
Rettungsdienste wie jener in Davos sind oft erste Anlaufstelle bei Notfällen in der Region. Der Einsatz der Rega zeigt die Rolle des Luftrettungsdienstes bei schweren Verletzungen, insbesondere wenn schnelle Verlegung in ein spezialisiertes Spital notwendig ist. Für die Angehörigen des Verunfallten sowie für die Kolleginnen und Kollegen bleibt die Lage angespannt, bis die medizinische Prognose und das Ergebnis der polizeilichen Abklärungen bekannt sind.
Was die Bevölkerung wissen sollte
Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Hinweise auf eine Gefährdung der Allgemeinheit durch den Vorfall. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und informiert, sobald weitere gesicherte Erkenntnisse vorliegen. Für Firmen und Arbeitnehmende in Davos bieten derartige Ereignisse die Gelegenheit, interne Sicherheitsprozesse zu überprüfen und auf Erfahrungsaustausch mit Berufsverbänden und Suva zu setzen.
| Datum | Mittwoch, (aktuelles Datum des Berichts) |
|---|---|
| Uhrzeit | kurz nach 08.30 Uhr |
| Verletzter | 35-jähriger Arbeiter |
| Einsatz | Rettungsdienst Davos, Rega, Kantonspolizei Graubünden |
Die Redaktion wird die weiteren Entwicklungen verfolgen und berichten, sobald die Polizei oder das Spital neue Informationen veröffentlichen.