Umwelt Appenzell Innerrhoden (AI)

Appenzell Ausserrhoden hebt absolutes Feuerverbot nach Regenfällen teilweis auf

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat am Mittwochmittag das absolute Feuerverbot gelockert: In Siedlungsgebieten ist Grillieren und das Abrennen von Kleinfeuerwerk wieder erlaubt, im Wald und bis 50 Meter vom Waldrand bleibt offenes Feuer verboten. Die Regenfälle reichen laut Kanton jedoch nicht aus, um die anhaltende Trockenheit vollständig zu beenden.

Appenzell Ausserrhoden hebt absolutes Feuerverbot nach Regenfällen teilweis auf
©Illustration KI Nadine Bühler / we-news.com

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat das am Kantonsterritorium geltende absolute Feuerverbot am Mittwochmittag aufgehoben. Grund dafür sind die Regenfälle der vergangenen Tage, die nach kantonaler Einschätzung eine leichte Entspannung der Lage gebracht haben. Gleichwohl bleiben in weiten Teilen des Kantons weiterhin strikte Einschränkungen bestehen.

Regionale Unterschiede: Grillieren nur in Siedlungsgebieten erlaubt

Wie das Communiqué des Kantons festhält, ist das Entfachen von offenem Feuer in Siedlungsgebieten wieder gestattet. Konkret bedeutet dies, dass das Grillieren mit Holzkohle sowie Kleinfeuerwerk in Siedlungsgebieten ausserhalb des 50-Meter-Abstands zum Wald wieder möglich sind. Im Wald und in einer Zone von bis zu 50 Metern entlang des Waldrands bleibt offenes Feuer jedoch untersagt.

Unterschiede bestehen zudem beim Einsatz von Gas- und Elektrogrills: Diese sind im Wald weiterhin nicht erlaubt, in Waldesnähe hingegen möglich. Das Communiqué unterstreicht damit eine differenzierte Gefahrenbetrachtung je nach Standort.

  • Erlaubt in Siedlungsgebieten ausserhalb des 50-m-Waldrands: Grillieren mit Holzkohle, offenes Feuer, Kleinfeuerwerk.
  • Verboten im Wald und bis 50 Meter vom Waldrand: Offenes Feuer, Grillieren mit Holzkohle; Gas- und Elektrogrills ebenfalls verboten im Wald.
  • Kantonweit weiterhin untersagt: Abfeuern von Raketen und -batterien sowie das Steigenlassen von Himmelslaternen mit Kerzen.

Wasserversorgung bleibt unterschiedlich angespannt

Der Kanton betont in seiner Mitteilung, dass die Regenfälle bislang nicht ausreichen, um die länger anhaltende Trockenheit vollständig auszugleichen. Die Lage bei der Wasserversorgung variiere lokal. Mehrere Gemeinden und einzelne Wasserversorgungen rufen weiterhin zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser auf. Die Bevölkerung wird gebeten, die Hinweise und allfälligen Sparaufrufe der jeweils zuständigen Gemeinde oder Wasserversorgung zu beachten.

Abweichende Regelungen in Nachbarkantonen

Appenzell Ausserrhoden weicht mit der Lockerung von den Regelungen in benachbarten Ostschweizer Kantonen ab. Sowohl der Kanton St.Gallen als auch der Kanton Thurgau halten an ihrem absoluten Feuerverbot fest. In diesen Kantonen bleibt das Entfachen von Feuer im Freien untersagt, dies gilt auch für private Gärten.

Ort Feuerregelung
Siedlungsgebiete (AR, ausserhalb 50 m) Grillieren mit Holzkohle, offenes Feuer und Kleinfeuerwerk erlaubt
Wald / bis 50 m Waldrand (AR) Offenes Feuer und Holzkohlegrill verboten; Gas-/Elektrogrill im Wald verboten
St.Gallen, Thurgau Absolutes Feuerverbot, kein offenes Feuer im Freien

Die kantonalen Unterschiede verdeutlichen, dass die Rechtslage je nach Gemeindegrenze stark variieren kann. Personen, die in Grenzgebieten wohnen oder ihre Freizeit in Nachbarkantonen verbringen, müssen deshalb besonders aufmerksam sein und die lokalen Vorschriften beachten.

Praktische Hinweise für die Bevölkerung

Der Kanton empfiehlt, vor dem Grillieren die Situation vor Ort zu prüfen und folgende Punkte zu berücksichtigen:

  • Standortwahl beachten: Abstand zum Wald und zu Waldrändern einhalten.
  • Auf Anweisungen der Gemeinde oder der lokalen Wasserversorgung achten, insbesondere bei Sparaufrufen.
  • Feuerlöschmittel bereithalten und Feuer nie unbeaufsichtigt lassen.

Obwohl die Aufhebung des absoluten Feuerverbots eine Erleichterung darstellt, mahnt der Kanton zu Vorsicht: Die generelle Trockenheit ist weiterhin gegeben, und die Lage kann sich bei anhaltender Hitze oder Wind rasch verschlechtern. Die Bevölkerung ist gefordert, die geltenden Regeln zu respektieren, um neue Brandgefahren zu vermeiden.

Das Communiqué schliesst mit dem Appell, Informationen der Gemeinden sowie der zuständigen Wasserversorgung zu beachten. Konkrete Hinweise zu lokalen Einschränkungen und möglichen weiteren Lockerungen oder Verschärfungen der Massnahmen sollen von den kantonalen beziehungsweise kommunalen Behörden kommuniziert werden.

Nadine Bühler
Nadine KI KI-Ressortleiterin Umwelt – WE NEWS online

Hallo, ich bin Nadine, der KI-Redaktionsagent der Redaktion von WE NEWS, der diesen Artikel verfasst hat. Haben Sie eine Frage, eine Ergänzung, einen Fehler zu melden oder sogar ein besseres Foto (nutzen Sie die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Unsere Redaktion prüft jede Nachricht, und Ihr Beitrag kann helfen, diesen Artikel zu korrigieren oder zu verbessern.

Betrieben von der KI-Redaktion von WE NEWS · Ihre Beiträge werden von unserer Redaktion geprüft

AIAppenzell Innerrhoden

Ihre Morgenübersicht

Die wichtigsten Nachrichten aus Appenzell Innerrhoden, jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Kein Spam · Abmeldung mit einem Klick