Geseke/Eringerfeld. Ab dem 17. August wird die Kreisstraße K 45 (Rüthener Straße) zwischen Eringerfeld und Langenstraße-Heddinghausen für Bauarbeiten vollständig gesperrt. Grund der Maßnahme ist die Einrichtung einer Querungshilfe zugunsten von Fußgängerinnen und Fußgängern sowie die damit verbundene Erneuerung von Fahrbahn und Entwässerung.
Was genau gemacht wird
Im Zuge der Maßnahme wird auf einer Länge von rund 15 Metern der bestehende Straßengraben verrohrt, um die Fahrbahn auf die erforderliche Breite zu bringen. Die vorhandene Fläche der Fahrbahn wird teilweise abgefräst und anschließend in mehreren Schichten neu aufgebaut:
- Abfräsen der bestehenden Fahrbahn etwa 10 Zentimeter tief;
- Einbau einer 8 Zentimeter starken bitumenhaltigen Tragschicht;
- Anschließend eine 4 Zentimeter starke Asphaltdeckschicht;
- In Bereichen mit Vollausbau zusätzlicher Schichten: 34 Zentimeter Frostschutz, 14 Zentimeter Asphalttragschicht und 4 Zentimeter Asphaltdeckschicht.
| Bauteil | Schichtdicke |
|---|---|
| Abfräsen | ca. 10 cm |
| Bitumenhaltige Tragschicht | 8 cm |
| Asphaltdeckschicht | 4 cm |
| Frostschutz (bei Vollausbau) | 34 cm |
| Asphalttragschicht (bei Vollausbau) | 14 cm |
Dauer, Sperrung und Umleitungen
Die Vollsperre beginnt am Montag, dem 17. August, und soll spätestens am 31. August beendet sein. Für die Zeit der Arbeiten ist eine Umleitung eingerichtet. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, die ausgeschilderte Strecke zu nutzen.
- Umleitungsstrecken: K 50, K 19 sowie L 747;
- Ziel der Arbeiten: sichere Querungsmöglichkeit für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie eine dauerhaft tragfähige Fahrbahn;
- Voraussichtliches Ende: spätestens 31. August.
Finanzen und Begleitinformationen
Die Kosten der Maßnahme werden mit rund 60.000 Euro angegeben. Der Pressemitteilung sind ein Foto (Fotografin: Maryam Maghsoudi) und eine Karte zur Lage der Sperre beigegeben.
Für Rückfragen hat die Pressestelle des Kreises Soest die Ansprechpartnerin Susanne Schulte‑Nölle genannt (Telefon: 02921/302546).
Was das für Anrainerinnen und Verkehrsteilnehmende bedeutet
Die Vollsperre wirkt sich insbesondere auf Pendelverkehre, Schulwege und lokale Lieferverkehre aus. Wer die Strecke regulär nutzt, sollte seine Route vorab planen und zusätzliche Fahrzeit einrechnen. Für Fußgängerinnen und Fußgänger ist das Ziel der Baumaßnahme eine verbesserte Querungsmöglichkeit, die langfristig die Sicherheit erhöhen soll. Die Arbeiten sind so angelegt, dass die Sperrdauer möglichst kurz gehalten wird; dennoch sind kurzfristige Behinderungen und Lärm unvermeidbar.
Die Behörden betonen, dass die bereitgestellten Umleitungen ausgeschildert sind und empfehlen, der Beschilderung Folge zu leisten, um das Baustellenpersonal und die Verkehrssicherheit nicht zu gefährden.
Weitere Details, etwa zur genauen örtlichen Beschilderung oder zu möglichen zeitlichen Abweichungen, sind bei der Pressestelle des Kreises Soest erhältlich.