Der Extremsportler Lukas Kaufmann aus Kronstorf startet heute, Dienstag, den 11. August 2026, beim Ultracycling-Weltmeisterschaftsrennen „Race Around Austria“. Der 32-jährige Familienvater hat sich für das Rennen ein klares Ziel gesteckt: den Sieg. Start und Ziel der rund um Österreich führenden Strecke sind in St. Georgen im Attergau.
Härteste Bedingungen auf einer Rundfahrt durch Österreich
Das Race Around Austria zählt zu den anspruchsvollsten Radrennen Europas. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen insgesamt etwa 2.200 Kilometer sowie rund 30.000 Höhenmeter auf dem Programm. Die Route verläuft grenznah und fordert von den Athletinnen und Athleten neben Ausdauer vor allem strategische Planung bei Ernährung, Schlafmanagement und Technik.
Teamarbeit statt Alleingang
Kaufmann betont, dass eine derartige Herausforderung nur im Zusammenwirken mit einem professionellen Support möglich ist. Während der Fahrt wird er von einer Crew aus insgesamt zwölf Personen betreut, die für Betreuung, Verpflegung, Navigation und technische Hilfe rund um die Uhr verantwortlich ist. Sein Rennplan sieht nur sehr kurze und wenige Schlafpausen vor; die Absicht ist, die Gesamtzeit so gering wie möglich zu halten und rasch zum Ziel zurückzukehren.
„Ich habe seit Jahren so ein tolles Team, das mich durch meine Abenteuer begleitet. Ohne diese Hilfe wäre das nicht machbar.“
Der 32-Jährige hat den Radsport nach eigenen Angaben zur Berufung gemacht und wird auch von Sponsoren unterstützt, die seine sportlichen Projekte ermöglichen. In Vorträgen in ganz Österreich schildert Kaufmann regelmäßig, wie er Ziele angeht und umsetzt. Das Race Around Austria versteht er als Saisonhöhepunkt 2026.
- Teilnehmer: Lukas Kaufmann, 32 Jahre, zweifacher Familienvater
- Support-Team: 12 Personen (rund um die Uhr Betreuung)
- Strecke: ca. 2.200 km, ca. 30.000 Höhenmeter
- Start/Ziel: St. Georgen im Attergau
- Startzeit Kaufmann: Dienstag, 11. Aug. 2026, 20:38 Uhr
Was auf dem Spiel steht
Ein Sieg beim Race Around Austria hätte für Kaufmann sportliche und mediale Bedeutung: Als Weltmeisterschaftsrennen bündelt das Event Aufmerksamkeit in der Ultradistanz-Szene und ist gleichzeitig eine Plattform für Sponsoren und Vortragspublikationen des Athleten. Für die Konkurrenz bedeutet die Anwesenheit erfahrener Fahrer wie Kaufmann zudem eine zusätzliche Leistungsdichte.
Die Anforderungen des Rennens bringen physiologische und logistische Herausforderungen zusammen: Neben Watt- und Belastungsmanagement sind Nachschub, Reparaturen und medizinische Betreuung auf langen, oft einsamen Etappen zu organisieren. Solche Anforderungen machen deutlich, warum ein großes Team und eine eingespielte Crew oft den Unterschied zwischen einem starken Ergebnis und einem Ausfall ausmachen.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Gesamtdistanz | ~2.200 km |
| Höhenmeter | ~30.000 m |
| Start/Ziel | St. Georgen im Attergau |
| Startzeit Kaufmann | 11. Aug. 2026, 20:38 Uhr |
Obwohl der Sportler den Sieg als Ziel formuliert hat, bleibt die Realität eines solchen Rennens unberechenbar: Wetterbedingungen, Materialprobleme oder unerwartete körperliche Reaktionen können die geplante Strategie durchkreuzen. Für Kaufmann spricht seine Erfahrung in Extremrennen und die offenbar stabile Sponsorensituation, die das Projekt finanziell und organisatorisch ermöglicht.
Die österreichische Ultradistanzszene wird das Rennen aufmerksam verfolgen. Für Kaufmann ist es nicht nur ein sportlicher Test, sondern auch eine Gelegenheit, seine Rolle als Botschafter des Ausdauersports in Österreich zu stärken.