Bei sommerlichen Verhältnissen erreichte am 11. August eine 22-köpfige Radgruppe aus Vorarlberg Arbon zum Zwischenhalt im Saurer Museum. Die Gruppe war am Morgen beim Fussacher Kirchplatz gestartet und legte eine rund 53 Kilometer lange Strecke zurück. Der Besuch in Arbon bildete den kulturellen Höhepunkt der Tagestour.
Stationen der Tour und Museumsbesuch
Die Teilnehmenden trafen sich frühmorgens am Treffpunkt in Fussach und fuhren um 8.15 Uhr in Richtung Gaissau. Die Route folgte dem Alten Rhein und dem Ufer des Bodensees bis nach Arbon. Dort stand eine Führung im Saurer Museum auf dem Programm, die vom Vereinsmitglied Peter Meisinger geleitet wurde.
- Start: Fussacher Kirchplatz
- Zwischenstopp: Gaissau
- Ziel in der Hinrunde: Saurer Museum, Arbon
- Rückweg: Arbon Altstadt – Rorschach – Thal – Gaissau – Höchst
- Abschluss: Gemütlicher Hock im Gasthaus Birkele, Höchst
Im Museum erhielten die Besucherinnen und Besucher Einblick in die Ausstellung: Neben einer Sammlung von Lastwagen präsentierte die Textilabteilung Stick- und Webmaschinen sowie deren Produkte. Die Ausstellung wird ergänzt durch eine umfangreiche Motorensammlung, wie die Teilnehmer vor Ort beobachteten. Nach der Führung stärkten sich die Radlerinnen und Radler im Saurer Garten, bevor die Rückfahrt begann.
«Ein rundum gelungener Tag», so die Teilnehmer, verbunden mit Dank an die Führenden und die Organisatoren.
Organisation und lokale Verbindungen
Die Tour war gut organisiert: Neben dem Führer im Museum begleitete das Team vor Ort die Gruppe. Namentlich erwähnt wurden die Begleitperson Gerhard, der Schlussmann Wernfried sowie der Radguide Karl, der die Route zusammengestellt hatte. Die Beteiligten lobten sowohl die professionelle Führung durch die Geschichte von Saurer und dessen Produkten als auch die Organisation der Tour.
Solche Tagesausflüge zeigen, wie grenzüberschreitende Freizeitangebote und regionale Kulturorte wie das Saurer Museum zusammenwirken. Für Arbon bringen Besuchergruppen aus dem angrenzenden Vorarlberg nicht nur Gäste in die Altstadt, sondern auch Aufmerksamkeit für das lokale Museumsangebot.
Wirkung für Arbon
Der Besuch ist ein Beispiel dafür, wie kulturelle Anziehungspunkte am Bodensee zu grenzüberschreitendem Austausch beitragen. Für das Museum bedeutet dies Sichtbarkeit und die Chance, regionale Geschichte einem interessierten Publikum aus der Nachbarschaft zu präsentieren. Für Arbon als Reiseziel sind solche Gruppen ein kleiner, aber wertvoller Beitrag zu belebt wirkenden Quartieren und der lokalen Gastronomie, wie der Abschluss im Gasthaus Birkele zeigte.
| Datum | Teilnehmende | Startzeit | Streckenlänge |
|---|---|---|---|
| 11. August | 22 Personen | 08:15 | 53 km |
Die Fahrt verlief trotz sehr warmer Temperaturen ohne Zwischenfälle. Die Gruppe zeigte sich sowohl über die technischen Exponate als auch die textile Sammlung im Museum beeindruckt, speziell über die Vielfalt der ausgestellten Maschinen und Motoren. Solche Zugänge zur Industrie- und Technikgeschichte ergänzen das kulturelle Angebot in Arbon und tragen zur Bespielung von Museum und Innenstadt bei.
Für Arbon bedeutet das Interesse aus der Region eine Bestätigung der Attraktivität des Ortes als Ausflugsziel am Bodensee. Weiterführende Veranstaltungen, Führungen und Kooperationen mit Nachbarregionen könnten diesen Austausch künftig vertiefen.