Am Dienstagmorgen kam es im Aargauer Bahnnetz zu zwei Störungen, die auch Pendlerinnen und Pendler in der Zentralschweiz betreffen. Auf der Strecke Lenzburg–Beinwil am See blockiert ein Zug die Fahrspur; betroffen ist die Linie S9. Die SBB geht davon aus, dass die Einschränkung bis etwa 09.30 Uhr andauert. Reisende müssen mit Verspätungen, Zugausfällen und Ersatzverkehr rechnen.
Folgen für Pendler Richtung Luzern
Die SBB organisiert Ersatzbusse auf dem betroffenen Abschnitt zwischen Lenzburg und Beinwil am See. Wegen der eingeschränkten Kapazität der Busse und der Umlenkungen ist mit zusätzlichen Wartezeiten zu rechnen. Für Reisende zwischen Lenzburg und Luzern empfiehlt die SBB eine Umfahrung via Rotkreuz, wo Anschlussmöglichkeiten bestehen. Rotkreuz im Kanton Zug wird damit kurzfristig zu einem wichtigen Knotenpunkt für die betroffenen Verbindungen.
Zweite Störung: Zürich–Brugg AG betroffen
Parallel läuft eine zweite Beeinträchtigung zwischen Wettingen und Brugg AG. Auch hier blockiert offenbar ein Zug die Strecke, weshalb die Linien RE12 und S6 eingeschränkt verkehren. Die SBB erwartet, dass diese Störung bis ungefähr 10.00 Uhr andauert. Auch hier drohen Verspätungen und Teilausfälle.
Worauf Reisende achten sollten
- Vor jeder Abfahrt die SBB-Fahrplanauskunft prüfen, da sich die Lage rasch ändern kann.
- Für die Strecke Lenzburg–Beinwil am See Ersatzbusse einplanen; mehr Reisezeit reserveiren.
- Reisende Lenzburg–Luzern sollten alternative Verbindungen über Rotkreuz prüfen.
Die aktuelle Lageentwicklung und allfällige weitere Umleitungen kommuniziert die SBB über ihre Kanäle. Fahrgäste werden gebeten, nicht auf dem Perron zu verweilen, falls Züge verspätet eintreffen oder ausfallen, und sich über die elektronischen Anzeigen und Lautsprecherdurchsagen am Bahnhof zu informieren.
| Betroffene Strecke | Linien | Voraussichtliche Dauer |
|---|---|---|
| Lenzburg–Beinwil am See | S9 | bis ca. 09.30 Uhr |
| Wettingen–Brugg AG | RE12, S6 | bis ca. 10.00 Uhr |
Auswirkungen für den Kanton Zug
Für Zug ist besonders relevant, dass die SBB die Umleitung via Rotkreuz empfiehlt. Rotkreuz ist ein wichtiger Umsteigepunkt auf der Achse Luzern–Zug–Zürich; Verzögerungen und zusätzliche Passagierströme können kurzfristig zu mehr Andrang an Perrons und in Zügen der Region führen. Pendlerinnen und Pendler sollten deshalb mehr Zeit für Anschlüsse einplanen und alternative Verbindungen prüfen.
Die Störungen zeigen zudem die Verwundbarkeit des regionalen Schienenverkehrs gegenüber blockierenden Zügen. Solche Ereignisse führen nicht nur zu direkten Verzögerungen, sondern belasteten auch das Umlaufprogramm der SBB und können Kettenreaktionen in angrenzenden Netzen auslösen.
Die SBB arbeitet an der Behebung der Blockaden und informiert laufend über Änderungen. Reisende aus dem Kanton Zug und der Zentralschweiz empfiehlt es sich, die SBB-App oder die Anzeigetafeln am Bahnhof kurz vor Abfahrt zu konsultieren.
Weitere Details zur Ursache der Blockaden oder zu betroffenen Zügen veröffentlichte die SBB bislang nicht. Sobald zusätzliche Informationen vorliegen, werden die Fahrgastinformationen entsprechend aktualisiert.