Aufwendige Rettung nach Sturz in Lorzenzulauf
Am Sonntagmittag rückte die Zuger Polizei zu einem aufwendigen Rettungseinsatz in Baar aus, nachdem ein Reitpferd von einem schmalen Waldweg über eine kleine Brücke in den ausgetrockneten Zulauf der Lorze gefallen war. Gemäss Polizeiangaben hatte die Reiterin auf dem Waldweg die Kontrolle über das Tier verloren, woraufhin das Pferd über die Brücke in das Bachbett stürzte und dort liegen blieb.
Mehrere Organisationen im Einsatz – Brücke musste entfernt werden
Das Tier war offensichtlich nicht in der Lage, den Bereich aus eigener Kraft zu verlassen. In der Mitteilung der Kantonspolizei heisst es dazu:
«Das Tier blieb im trockenen Flussbett liegen und konnte den Bereich nicht aus eigener Kraft verlassen.» — Zuger Polizei
Für die Bergung arbeiteten mehrere Organisationen zusammen. Vor Ort waren neben der Zuger Polizei mehrere Feuerwehren, die Grosstierrettung sowie eine Tierärztin. Um das Pferd retten zu können, entfernte die Feuerwehr die betroffene Brücke vollständig.
- Ort: Zulauf der Lorze, Bereich Höllstrasse, Baar
- Zeitpunkt: Sonntagmittag (laut Mitteilung der Zuger Polizei)
- Involvierte Stellen: Kantonspolizei Zug, mehrere Feuerwehren, Grosstierrettung, Tierärztin
- Massnahme: Entfernen der Brücke, Bergung mit Helikopter
- Folge: Sperrung des Wegabschnitts
Helikopter-Einsatz und Wegsperrung
Die Grosstierrettung flog das Pferd anschliessend mit einem Helikopter aus dem Lorzenzulauf und übergab es der anwesenden Tierärztin. Wegen der Demontage der Brücke sperrte die Feuerwehr den betroffenen Wegabschnitt im Bereich der Höllstrasse in Baar, bis die Lage bereinigt war.
| Element | Details |
|---|---|
| Ereignis | Pferd stürzt in ausgetrockneten Lorzenzulauf |
| Ursache laut Reiterin | Pferd war durchgebrannt und ausser Kontrolle geraten |
| Bergungsmethode | Brücke entfernt, Helikoptertransport durch Grosstierrettung |
| Folge für Öffentlichkeit | Wegsperrung im Bereich Höllstrasse |
Bedeutung für Baar und der öffentliche Raum
Der Einsatz zeigt, wie auf engem Raum schwierige Rettungsoperationen erforderlich werden können, wenn Tiere in Gewässern oder Zuläufen in Not geraten. Insbesondere die Kombination aus schmalen Waldwegen, Brücken und einem ausgetrockneten Flussbett erschwerte die Lage und machte die Demontage der Brücke nötig, um das Tier schonend zu bergen. Die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Polizei und spezialisierten Rettungsteams war ausschlaggebend für den Erfolg der Operation.
Für Anwohner und Erholungssuchende in Baar ist relevant, dass solche Einsätze zu temporären Sperrungen von Fuss- und Reitwegen führen können. Die Behörden müssen in der Regel vor Ort Abklärungen treffen und Infrastrukturteile entfernen oder sichern, wenn dies zur Gefahrenabwehr oder zur Rettung notwendig ist.
Die Polizei hat die Öffentlichkeit über den Vorfall informiert; weiterführende Details zur Ursache des Unfalls oder zum Zustand des Pferdes wurden in der Mitteilung nicht genannt.