Kunstausstellung im Spitalfoyer verbindet Arbeitswelt und künstlerisches Schaffen
Vom 8. April bis 6. September 2026 präsentiert das Zuger Kantonsspital in Baar die Ausstellung «Out of the Blue». Gezeigt werden Arbeiten von acht Mitarbeitenden des Spitals: Emanuela Amrein-v. Fellenberg, Mathias Bürki, Mirlinda Emini, Karin Gartenmann, Tobias Krüger, Claudia Müller Tripodi, Ulrike Rennhard und Golnoush Sadeghi. Die Vernissage findet am Dienstag, 7. April 2026, von 17.30 bis 19.00 Uhr im Foyer auf Ebene 1 statt. Begrüsst wird das Publikum durch Spitaldirektor Dr. Matthias Winistörfer, die Moderation übernimmt Susann Wintsch, Kuratorin.
Ausstellungskonzept und künstlerische Motive
Seit dem Neubau des Zuger Kantonsspitals gehören wechselnde Kunstausstellungen zur Raumgestaltung. In den vergangenen Jahren richtete das Haus seinen Blick vor allem auf Künstlerinnen und Künstler aus der Zentralschweiz. Dieses Jahr steht eine Premiere an: Mitarbeitende des Spitals präsentieren eigene Arbeiten. Damit rückt die Schnittstelle zwischen beruflichem Alltag im Gesundheitswesen und persönlichem, künstlerischem Ausdruck in den Fokus.
Die gezeigten Werke spiegeln laut Veranstalter verschiedene Annäherungen an künstlerische Prozesse: das Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Zufall, die Suche nach Reduktion und Ruhe durch minimalistische Formen sowie die Arbeit mit Pastell und Aquarell, bei der Farben verlaufen und sich frei ihren Weg bahnen. Solche Ansätze lassen Parallelen zum Klinikalltag erkennen: Planung und Struktur einerseits, Unvorhergesehenes andererseits.
Praktische Informationen
Die Ausstellung ist öffentlich zugänglich, der Zugang erfolgt über das Foyer des Spitals. Die Angaben stammen vom Veranstalter und wurden über Eventfrog übermittelt.
| Datum | Details |
|---|---|
| Ausstellung | 8. April – 6. September 2026 |
| Vernissage | 7. April 2026, 17.30–19.00 Uhr, Foyer Ebene 1 |
| Ort | Zuger Kantonsspital, Landhausstrasse 11, 6340 Baar |
| Künstlerinnen/Künstler | E. Amrein-v. Fellenberg, M. Bürki, M. Emini, K. Gartenmann, T. Krüger, C. Müller Tripodi, U. Rennhard, G. Sadeghi |
Lokaler Kontext und Bedeutung für Baar
Die Ausstellung ist mehr als ein kulturelles Beiwerk: Sie zeigt, wie Institutionen des Gesundheitswesens in Baar ihre Räume nutzen, um Begegnungen zwischen Mitarbeitenden, Patientinnen und Patienten sowie der Bevölkerung zu ermöglichen. Kunst am Arbeitsplatz kann das Wohlbefinden beeinflussen und trägt zur Identität des Neubaus bei. Für Baar bedeutet das Programm eine Stärkung des lokalen Kulturangebots im öffentlichen Raum, das auch jene erreicht, die sonst nicht regelmässig Galerien besuchen.
- Teilnehmende: Acht Mitarbeitende des Zuger Kantonsspitals stellen erstmals gemeinsam aus.
- Schwerpunkt: Arbeitsprozesse zwischen Kontrolle und Zufall; minimalistische und aquarellierte Techniken dominieren.
- Öffnung: Ausstellung über fünf Monate, öffentlich zugänglich im Spitalfoyer.
Für die Stadt Baar und den Kanton Zug ist die Ausstellung ein Beispiel für die Verzahnung von Gesundheitswesen und Kulturförderung. Solche Anlässe zeigen, wie lokale Institutionen ihren Beitrag zu einem lebendigen Kulturleben leisten und gleichzeitig interne Gemeinschaften stärken. Besucherinnen und Besucher erhalten einen Einblick in die kreative Seite jener Personen, die im Spitalalltag für Versorgung und Betreuung sorgen.
Die Veranstaltungsangaben wurden vom Zuger Kantonsspital zur Verfügung gestellt. Angaben ohne Gewähr; massgeblich sind die Informationen des Veranstalters.