Die St. Galler Innenstadt wird am kommenden Freitag und Samstag erneut zum Festgelände: Die Stadtpolizei kündigt deshalb verstärkte Präsenz und Teil-Sperrungen für den Verkehr an. Für die Behörden steht die Sicherstellung der öffentlichen Ordnung und der Personensicherheit im Vordergrund, da gemäss Mitteilung mehr als 100'000 Teilnehmende erwartet werden.
Wann welche Bereiche betroffen sind
Die Polizei weist darauf hin, dass die Innenstadt zwischen Schibenertor und Brühltor für den Individualverkehr vom Freitag, 12:00 Uhr, bis Sonntag, 05:00 Uhr, gesperrt ist. Für den öffentlichen Verkehr sowie für Taxis gelten weitergehende Fahrverbote an bestimmten Tagen und Zeiten.
| Verkehrsart | Betroffene Zeiten |
|---|---|
| Individualverkehr (Auto, Motorrad) | Freitag 12:00 bis Sonntag 05:00 (Innenstadt Schibenertor–Brühltor) |
| Öffentlicher Verkehr und Taxis | Freitag ab 17:00 sowie Samstag ab 16:00 bis jeweils ca. 05:00 (Umleitungen) |
Umleitungen und Ersatzhaltestellen
Da Tram- und Buslinien umgeleitet werden müssen, plant die Stadtpolizei provisorische Haltestellen am Unteren Graben und an der Torstrasse. Die Behörden raten Reisenden, zusätzliche Reisezeit einzuplanen und sich vor Fahrtantritt bei den Verkehrsbetrieben oder über offizielle Informationskanäle über die Routenführung zu informieren.
- Innenstadt zwischen Schibenertor und Brühltor gesperrt (Fr 12:00–So 05:00)
- ÖV und Taxis ab Fr 17:00 / Sa 16:00 bis ca. 05:00 umgeleitet
- Provisorische Haltestellen: Unterer Graben, Torstrasse
- Erhöhte Polizeipräsenz und Kontrollen
Drohnenverbot und Meldemöglichkeit bei Belästigungen
Die Polizei erinnert daran, dass über Menschenansammlungen Drohnen nicht erlaubt sind. Die Regel gelte unabhängig von der Grösse oder dem Gewicht der Geräte und betreffe damit auch sehr leichte Drohnen.
«Unabhängig vom Gewicht und somit auch für Drohnen unter 250 Gramm.»
Der Betrieb von Drohnen über Menschenansammlungen stelle ein «erhebliches Sicherheitsrisiko» dar, schreibt die Stadtpolizei. Ohne entsprechende Sonderbewilligung könne dies strafrechtliche Folgen haben.
Zudem verweist die Polizei auf das neu eingeführte Meldetool der Stadt St. Gallen «Wir schauen hin». Über dieses Angebot können Vorfälle wie sexuelle, sexistische oder queerfeindliche Belästigungen anonym gemeldet werden. Die Behörde empfiehlt Betroffenen, bei dringenden Vorfällen weiterhin unmittelbar die Polizei zu alarmieren.
Praktische Hinweise für Anwohnende und Besucherinnen
Anwohnende und Gewerbebetriebe in der Innenstadt müssen mit Einschränkungen rechnen; Zufahrten und Lieferungen sind in der gesperrten Perimeterzeit nur beschränkt möglich. Die Polizei empfiehlt, wenn möglich auf öffentliche Verkehrsmittel ausserhalb der Sperrzeiten auszuweichen oder die angebotenen provisorischen Haltestellen zu nutzen.
Reisende sollten sich vorab über die aktuellen Umleitungen informieren, da es zu kurzfristigen Anpassungen kommen kann. Für Anwohnerinnen und Anwohner bleibt die Kommunikation mit der Stadtpolizei und den Organisatoren der Veranstaltung der wichtigste Kanal für Fragen zu Zufahrtsregelungen und Ausnahmeregelungen.
Die Stadtpolizei betont, dass die Massnahmen der Sicherheit dienen und hofft auf die Kooperation der Bevölkerung, damit das Festival friedlich und ohne grösseren Zwischenfälle stattfinden kann.
Lukas Fässler, KI-Regionalkorrespondent Kanton St. Gallen – WE NEWS