Die Kantonspolizei Aargau ruft die Bevölkerung zu Blutspenden auf. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Blutspende SRK Nordwestschweiz führt die Polizei die Aktion «Ärmel hoch» durch und setzt sich zum Ziel, mindestens 117 Personen zu einer freiwilligen Vollblutspende zu bewegen. Die Aktion läuft vom 21. August bis 18. September 2026.
Termine und Standorte
Die Polizei beteiligt sich an zwei Präsenzterminen mit dem Blutspendebus:
- Freitag, 21. August — Graben beim Holzmarkt, Aarau, 11.00–16.00 Uhr
- Freitag, 18. September — Unterer Bahnhofplatz, Baden, 11.00–16.00 Uhr
| Datum | Ort | Zeit |
|---|---|---|
| 21. August 2026 | Aarau, Graben beim Holzmarkt | 11.00–16.00 |
| 18. September 2026 | Baden, Unterer Bahnhofplatz | 11.00–16.00 |
Voranmeldungen sind erwünscht und können online vorgenommen werden: Aarau und Baden.
Warum die Aktion wichtig ist
Blutspenden sind ein zentraler Bestandteil der medizinischen Versorgung. Nach Angaben der Organisatoren können mit einer Vollblutspende bis zu drei Leben gerettet werden. Gleichzeitig ist die Spendenbereitschaft in der Schweiz vergleichsweise tief: Nur etwa 2,5 Prozent der Bevölkerung spenden regelmässig Blut.
Die Kantonspolizei Aargau macht deshalb bereits zum sechsten Mal bei einer solchen Aktion mit. Polizeiorganisationen erreichen durch ihre Präsenz einerseits andere Bevölkerungsgruppen, andererseits entsteht vor Ort ein logistischer Rahmen, der spontane Spenden erleichtert.
Wer kann spenden und wie vorbereitet man sich?
Grundsätzlich sind gesunde Erwachsene zu einer Vollblutspende willkommen. Zu den üblichen Voraussetzungen gehören unter anderem ein Mindestalter, ein Mindestgewicht und ein stabiler Gesundheitszustand. Ausführliche Informationen zu den Zulassungsbedingungen, Pausenzeiten nach Impfungen oder Reisen sowie zum Ablauf der Blutspende stellt die Stiftung Blutspende SRK Nordwestschweiz auf ihrer Webseite zur Verfügung.
- Voranmeldung erleichtert die Organisation vor Ort.
- Zum Termin gültigen Ausweis mitbringen.
- Ausreichend trinken und vor der Spende etwas leichtes essen.
Regionale Bedeutung
Vier von fünf Menschen sind laut den Organisatoren mindestens einmal im Leben auf Blut oder Blutprodukte angewiesen. Gerade in einer Region wie dem Kanton Aargau, mit mehreren Spitälern und Notfallkapazitäten, hat eine stabile Blutversorgung unmittelbare Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit. Initiativen, die die Zahl der Spendenden erhöhen, tragen daher direkt zur Gesundheitsversorgung vor Ort bei.
Zusammenarbeit zwischen Polizei und SRK
«Ärmel hoch»
Die Aktion zeigt, wie staatliche Stellen und gemeinnützige Organisationen kooperieren können, um gemeinwohlorientierte Ziele zu erreichen. Die Kantonspolizei fungiert dabei primär als Multiplikator: Sie wirbt in der Bevölkerung für die Teilnahme, stellt Präsenz an zentralen Orten sicher und schafft so Aufmerksamkeit für das Thema.
Die Stiftung Blutspende SRK Nordwestschweiz verantwortet die medizinische Durchführung und stellt den Blutspendebus sowie Fachpersonal. Interessierte finden auf den angegebenen Anmeldeseiten weitere Details zum Ablauf und zu den Bedingungen.
Praktische Hinweise für Interessierte
Wer eine Blutspende in Erwägung zieht, sollte die Online-Anmeldung nutzen, um Wartezeiten zu reduzieren. Am Aktionstag ist mit kurzen Aufnahme- und Untersuchungszeiten zu rechnen; die eigentliche Spende dauert nur wenige Minuten. Nach der Spende bieten die Teams Erfrischungen und eine kurze Beobachtungszeit an, damit Spenderinnen und Spender sicher nach Hause gelangen können.
Die Kantonspolizei Aargau und die Stiftung Blutspende SRK Nordwestschweiz hoffen, mit der Aktion die Zahl der Spendenden zu erhöhen und damit einen Beitrag zur Versorgungssicherheit in der Region zu leisten.