AMA setzt auf Begegnung zwischen Kunstschaffenden und Publikum
Die Aargauer Messe Aarau (AMA) plant für die Ausgabe 2027 eine neue Form der Präsentation: In einer Live-Werkstatt sollen Kunstschaffende nicht nur ausstellen, sondern ihre Werke direkt vor den Augen des Publikums entstehen lassen. Die Messe findet vom 17. bis 21. März 2027 im Schachen in Aarau statt. Messeleitung und Organisatoren rechnen damit, dass das Angebot die Begegnung zwischen Kunstschaffenden und Besucherinnen sowie Besuchern intensiviert und das Messeprogramm erweitert.
Geplant ist eine überschaubare Plattform für zwölf Kunstschaffende. Die Auswahl künstlerischer Positionen solle bewusst unkompliziert sein, sagt Messeleiterin Suzanne Galliker, damit eine möglichst grosse Vielfalt an Techniken und Ausdrucksformen zusammenkomme. Ziel sei es, ein abwechslungsreiches Angebot zu schaffen, das für Entdeckungen jenseits des Alltäglichen sorgt.
«So erhalten unsere Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, den Kunstschaffenden über die Schulter zu schauen und mitzuerleben, wie ihre Werke entstehen», sagt Messeleiterin Suzanne Galliker.
Offener Aufruf und gewünschte Vielfalt
Die AMA ruft interessierte Kunstschaffende zur Bewerbung auf. Explizit angesprochen werden Handwerks- und bildnerische Techniken verschiedener Couleur. In der bisherigen Kommunikation nennt die Messe als erwünschte Beiträge etwa Holzarbeiten, Glaskunst, Nähkunst, Malerei und Schmuck. Die Organisatoren betonen, dass die Auswahlkriterien bewusst nicht kompliziert gestaltet werden, um möglichst vielen künstlerischen Ausdrucksformen Platz zu bieten.
- Gewünschte Techniken: Holzarbeiten, Glaskunst, Nähkunst, Malerei, Schmuck
- Anzahl Plätze: 12 Kunstschaffende
- Datum der Messe: 17.–21. März 2027
- Ort: Schachen, Aarau
Hintergrund und bisherige Erfahrungen
Die Idee einer Live-Werkstatt ist nicht völlig neu: Laut AMA liess sich das Projekt von einer ähnlichen Plattform an der Glarner Messe in Näfels inspirieren. Eigentlich war die Live-Plattform bereits für die diesjährige AMA geplant; mangels Beteiligung musste das Vorhaben damals jedoch abgesagt werden. Für 2027 will die Messe nun einen erneuten Versuch starten. Die Organisation hofft, dass die verstärkte Kommunikation und die einfache Bewerbungsprozedur diesmal mehr Kunstschaffende zur Teilnahme motivieren.
| Aspekt | Angaben |
|---|---|
| Veranstaltung | Aargauer Messe Aarau (AMA) 2027 |
| Datum | 17.–21. März 2027 |
| Ort | Schachen, Aarau |
| Anzahl Live-Teilnehmende | 12 Kunstschaffende |
Folgen für Aarau und lokale Kunstszene
Für Aarau bietet die Live-Werkstatt mehrere Chancen: Besucherinnen und Besucher können lokale und regionale Kunstschaffende direkt erleben, was die Attraktivität der Messe erhöht. Für Kunstschaffende eröffnet die Plattform die Möglichkeit, Arbeiten in einem öffentlichen Kontext zu erzeugen und unmittelbar Feedback zu erhalten. Ausserdem lässt sich davon eine Verstärkung der Wahrnehmung der Aargauer Kulturszene erwarten, wenn die AMA als Forum für handwerkliche und bildnerische Künste fungiert.
Die AMA nennt in der medialen Vorstellung des Projekts zudem weitere Programmpunkte, die bereits für 2027 bestätigt sind, darunter Themen wie «Mutterkuh Schweiz» und die Kinderzone «Chinderwält», was auf ein breit gefächertes Angebot für unterschiedliche Zielgruppen hindeutet. Wie genau die Live-Werkstatt räumlich und organisatorisch in das Gesamtkonzept integriert wird, will die Messeleitung in den kommenden Monaten detaillierter vorstellen.
Interessierte Kunstschaffende werden aufgefordert, sich über die bekannten AMA-Kanäle zu bewerben. Die Messeleitung betont, dass die Plattform explizit eine Offenheit für verschiedene Techniken und Ausdrucksformen sucht und hofft auf zahlreiche Bewerbungen, damit die Live-Werkstatt 2027 in Aarau erfolgreich starten kann.