Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer erhalten praktische Hinweise, wie sie ihre Immobilie an zunehmend häufige Hitzephasen und Extremwetter anpassen können: Die Verbraucherzentrale NRW lädt gemeinsam mit dem Klimakreis Borken am 18. August zu einem kostenlosen Online‑Vortrag mit dem Titel „Spitze bei Hitze – das hitzerobuste Haus“. Beginn ist um 18 Uhr, die Zugangsdaten sind auf der Website der Verbraucherzentrale abrufbar.
Worum geht es konkret?
Im Vortrag erklärt der Energieberater Jens Blome, welche Maßnahmen sich kurzfristig und langfristig bewähren, damit Innenräume bei Hitzewellen nicht überhitzen. Zusätzlich gibt es einen knappen Exkurs zu den Folgen von Starkregen und zu Vorbeugemaßnahmen gegen daraus entstehende Schäden. Im Anschluss ist Austausch mit den Teilnehmenden vorgesehen.
„Spitze bei Hitze – das hitzerobuste Haus“
Wer sollte teilnehmen?
Der Vortrag richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein‑ und Mehrfamilienhäusern, aber auch an Mieterinnen und Mieter, die Verbesserungen planen oder ihr Zuhause widerstandsfähiger gegen Hitze und Starkregen machen möchten. Die Veranstaltung ist kostenlos und kann ohne Anreise online besucht werden.
Praktische Hinweise und weiterführende Angebote
Die Veranstalter weisen darauf hin, dass das Angebot Teil einer Reihe von Online‑Vorträgen ist, die regelmäßig zu Themen rund um Energieeinsparung, Fördermittel und Klimaanpassung stattfinden. Zu den wiederkehrenden Schwerpunkten zählen unter anderem Photovoltaik, Heizungserneuerung, Hitzeschutz und Starkregenvorsorge. Die Termine und Zugangsdaten veröffentlicht die Verbraucherzentrale auf ihrer Seite für Online‑Vorträge.
- Datum: 18. August
- Beginn: 18:00 Uhr
- Referent: Energieberater Jens Blome
- Veranstalter: Verbraucherzentrale NRW in Kooperation mit dem Klimakreis Borken
- Zugang: über die Website der Verbraucherzentrale NRW (Onlinevorträge‑Bereich)
Warum das Thema wichtig ist
Mit der fortschreitenden Erderwärmung nehmen Hitzewellen in Dauer und Intensität zu. Viele Gebäude sind für Temperaturen von über 35 Grad nicht ausgelegt; unzureichender Hitzeschutz beeinträchtigt Komfort, Gesundheit und kann technische Einrichtungen schädigen. Gleichzeitig führen veränderte Niederschlagsmuster häufiger zu Starkregen mit lokalen Überflutungen und Gebäudeschäden. Die Kombination beider Risiken macht informierte Anpassungsmaßnahmen gerade für private Haushalte dringlich.
| Aspekt | Beispielhafte Maßnahmen |
|---|---|
| Hitzeschutz | Beschattung, außenliegender Sonnenschutz, Wärmeschutzverglasung, nächtliche Lüftung |
| Starkregenvorsorge | Entwässerung prüfen, Sickerflächen schaffen, Kellerschutz |
| Energie/Modernisierung | Heizungserneuerung, Photovoltaik, Fördermittelberatung |
Der Kreis Borken macht zudem auf das landesweite Netzwerk „altbauneu“ aufmerksam, dem er angehört. Dieses Netzwerk bietet zusätzliche Informationen und Unterstützung für die energetische und klimagerechte Sanierung von Bestandsbauten.
Weiterführende Informationen sowie die Anmeldedaten finden Interessierte im Bereich für Online‑Vorträge auf der Website der Verbraucherzentrale NRW. Wer an dem Termin nicht teilnehmen kann, findet dort außerdem Hinweise zu weiteren, regelmäßig angebotenen Veranstaltungen zu ähnlichen Themen.
Dieser Servicebeitrag fasst das Angebot zusammen und hilft Leserinnen und Lesern, schnell zu entscheiden, ob die Veranstaltung für ihre eigenen Wohnsituationen relevant ist. Konkrete Fördermöglichkeiten oder individuelle Beratungen sollten im Anschluss an solche Vorträge direkt mit Energieberaterinnen und -beratern oder den lokalen Beratungsstellen geklärt werden.