Die Provinz Lam Dong hat ihre Schwerpunkte für das Schuljahr 2026/27 vorgestellt. Unter dem Leitmotiv „Innovatives Denken – Wirkungsvoller Wandel – Konkrete Ergebnisse“ setzt die Bildungsverwaltung vor allem auf die Neuorganisation von Strukturen, eine Stärkung der Bildungsqualität sowie auf Maßnahmen zur Sicherstellung von Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung, insbesondere in benachteiligten Gebieten.
Konkrete Ziele und Prioritäten
Auf einer Konferenz am Morgen des 15. August präsentierte die Direktorin der Abteilung für Bildung und Ausbildung von Lam Dong, Le Thi Bich Lien, die Schwerpunkte für das kommende Schuljahr. Die zentrale Absicht ist, Qualität zu festigen und ein System zu etablieren, das echte Leistungen und Werte sichtbar macht. Explizit genannt wurden Maßnahmen gegen Notenmanipulation und gegen eine Beschönigung akademischer Ergebnisse sowie die Offenlegung und strenge Ahndung unethischen Verhaltens.
„Der Sektor wird die Qualität der Bildung weiter festigen und verbessern; ein System des ‚echten Lernens, der echten Prüfung, des echten Talents und der echten Werte‘ aufbauen,“
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der grundsätzlichen Entlastung des Lehrpersonals. Die Bildungsbehörde plant, administrative Tätigkeiten zu reduzieren, damit Lehrkräfte mehr Zeit für Forschung, Unterrichtsvorbereitung, Organisation und individuelle Betreuung der Schülerinnen und Schüler haben. Dazu gehören die Überprüfung und Verringerung von Papierkram und Aufgaben, die nicht zur beruflichen Tätigkeit der Lehrkräfte zählen.
Ressourcenoptimierung und Strukturreform
Gemäss den vorgestellten Plänen will der Sektor Verschwendung konsequent bekämpfen und Ressourcen effizienter nutzen. Das Netzwerk aus Bildungseinrichtungen und Lehrpersonal soll nach dem Prinzip „Reduzieren, um zu steigern“ überprüft und neu organisiert werden. Die Straffung der Organisationsstruktur soll mit einer gleichzeitigen Stärkung der pädagogischen Arbeit einhergehen.
- Verwaltungsreform: Abbau nicht-pädagogischer Aufgaben für Lehrkräfte.
- Qualitätssicherung: Aufbau eines Systems für authentische Leistungsbewertung.
- Personal: Entlastung der Lehrkräfte und Förderung von Forschung und Unterrichtsvorbereitung.
- Infrastruktur: Beseitigung von Engpässen bei Räumen und Ausstattung.
- Digitale Transformation: Förderung digitaler Lehr- und Lernformate.
- Chancengleichheit: gezielte Unterstützung für benachteiligte Gebiete.
Die Dokumentation nennt ferner die Notwendigkeit, betrügerisches, negatives und unethisches Verhalten aufzudecken und streng zu ahnden. Die Maßnahmen sollen nicht nur punktuelle Probleme lösen, sondern nachhaltige Bedingungen schaffen, unter denen Lehrpersonen ihrer pädagogischen Verantwortung besser nachkommen können.
Konsequenzen für Lehrkräfte, Eltern und Schüler
Für Lehrkräfte bedeutet die angekündigte Entlastung eine Verlagerung von administrativen zu pädagogischen Aufgaben. Eltern und Lernende könnten von einer verbindlicheren und transparenteren Leistungsbewertung profitieren. Zugleich hängt der Erfolg der angekündigten Reformen von Kapazitäten bei der Umsetzung ab: Strukturveränderungen, Reduktion von Bürokratie und Investitionen in Infrastruktur und digitale Ausstattung erfordern klare Zeitpläne und verlässliche Ressourcen.
| Handlungsfeld | Erwarteter Effekt |
|---|---|
| Verwaltungsabbau | Mehr Unterrichtszeit und individuelle Förderung |
| Qualitätssicherung | Glaubwürdige Leistungsnachweise |
| Digitale Transformation | Modernere Lernangebote |
Die vorgestellten Punkte stehen in Kontinuität mit der Untersuchung des abgelaufenen Schuljahres 2025/26, das zusammengefasst wurde. Die konkreten Schritte der Umsetzung, etwa Zeitpläne, Budgets oder Zuständigkeiten, wurden in der zur Verfügung stehenden Zusammenfassung nicht detailliert ausgewiesen.
Die Ankündigungen aus Lam Dong zeigen ein klares Bekenntnis zu struktureller Reform und zu mehr Gerechtigkeit im Bildungssystem. Entscheidend für Lehrkräfte, Eltern und Schüler bleibt, wie rasch und konsequent die angekündigten Maßnahmen in die Praxis überführt werden können.