Sechs Nachwuchsathletinnen und -athleten der IG Radsport Uri reisten bereits während der Sommerferien nach Basel, um beim erstmals in der Nordwestschweiz ausgetragenen Rennen der Swiss Road Series Rennerfahrung zu sammeln. Trotz der hohen Temperaturen präsentierten sich die Urner mit soliden und technisch versierten Auftritten.
Vielseitiger Renntag mit mehreren Disziplinen
Der Renntag begann in den Morgenstunden mit dem Keirin-Rennen der jüngsten Kategorie. In der Kategorie U11 absolvierten Lino Hürlimann, Gian Kieliger und Yaro Tresch einen Rundkurs viermal. Das Feld war mit neun weiteren Fahrern und zwei Fahrerinnen überschaubar, bot den jungen Fahrern aber die Gelegenheit, Renntaktik und Stellungskampf zu üben.
Unmittelbar danach stand die Kategorie U13 auf dem Programm. Hier vertraten Elia Hürlimann, Nico Tresch und Lena Kieliger die Urner Farben. Die U13-Fahrerinnen und -Fahrer absolvierten den Rundkurs sechsmal und traten gegen 19 Konkurrentinnen und Konkurrenten an.
Technik zählt: Geschicklichkeitsparcours als Schlüssel
Ein zentrales Element des Tages war der Geschicklichkeitsparcours, in welchem die Jugendlichen ihre Fahrtechnik unter Beweis stellten. Alle sechs Athletinnen und Athleten aus Uri zeigten einen sicheren und technisch versierten Auftritt. Besonders hervorzuheben sind die Resultate von Lena Kieliger und Elia Hürlimann, die in dieser Spezialwertung beide den 3. Rang erreichten und somit aufs Podest stiegen.
- U11: Lino Hürlimann, Gian Kieliger, Yaro Tresch — Keirin und Scratch (vier Runden)
- U13: Elia Hürlimann, Nico Tresch, Lena Kieliger — Keirin, Geschicklichkeitsparcours, Scratch (sechs Runden)
- Besonderheit: Zwei Podestplätze in der Geschicklichkeitswertung (jeweils 3. Rang)
Gruppenauftritt und Tagesprogramm
Am Mittag fanden sich alle sechs Urnerinnen und Urner zur Startaufstellung für das Scratch-Rennen. Die U13-Fahrerinnen und -Fahrer absolvierten erneut sechs Runden, bevor mit einem Abstand von 15 Sekunden die U11-Kategorie folgte. Der dichte Zeitplan liess den Jugendlichen wenig Verschnaufpause zwischen den Disziplinen, erhöhte aber auch die Lernkurve: Rennrhythmus, Erholung und schnelle Anpassung an unterschiedliche Anforderungen standen im Vordergrund.
| Athlet/in | Klasse | Verein/Zugehörigkeit | Hervorhebung |
|---|---|---|---|
| Elia Hürlimann | U13 | Bikewelt Gisler / IG Radsport Uri / VMC Erstfeld | 3. Rang Geschicklichkeitsparcours |
| Lena Kieliger | U13 | Bikewelt Gisler / IG Radsport Uri / VMC Silenen | 3. Rang Geschicklichkeitsparcours |
| Nico Tresch | U13 | Bikewelt Gisler / IG Radsport Uri / VMC Erstfeld | Teilnahme an Keirin und Scratch |
| Gian Kieliger | U11 | Bikewelt Gisler / IG Radsport Uri / VMC Silenen | Teilnahme an Keirin und Scratch |
| Lino Hürlimann | U11 | Bikewelt Gisler / IG Radsport Uri / VMC Erstfeld | Teilnahme an Keirin und Scratch |
| Yaro Tresch | U11 | Bikewelt Gisler / IG Radsport Uri / VMC Erstfeld | Teilnahme an Keirin und Scratch |
Regionale Nachwuchsförderung bleibt zentral
Der Auftritt in Basel zeigt, dass die Nachwuchsförderung in Uri Früchte trägt. Der Wettkampf bot den jungen Fahrerinnen und Fahrern die Möglichkeit, unter Rennbedingungen technische Fertigkeiten und Ausdauer zu schulen. Solche Einsätze ausserhalb des Kantons sind wichtig, damit die Jugendlichen Rennerfahrung sammeln und sich mit Gleichaltrigen aus anderen Regionen messen können.
Für die IG Radsport Uri stellen solche Veranstaltungen zudem eine Gelegenheit dar, organisatorische Abläufe zu testen und die Athletinnen und Athleten in Turnier- und Teamdynamik zu fördern. Der Auftritt in Basel dürfte den jungen Talenten Motivation und konkrete Anhaltspunkte für die weitere Saisonplanung gegeben haben.
Konkrete Platzierungen ausser den erwähnten Podestplätzen wurden vom Verein im vorliegenden Bericht nicht aufgeführt. Der Fokus liegt offensichtlich auf der technischen Entwicklung und dem Sammeln von Rennerfahrung, weniger auf einzelnen Rangierungen.
Für Eltern und Interessierte bleibt zu hoffen, dass die Saison weiteren regionalen Starts bietet, in denen die Urner Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer erneut ihre Fortschritte demonstrieren können.