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Werro dominiert die Pontaise – Moser und Ehammer bestätigen Podestform

Audrey Werro gewinnt das 800-m-Rennen in Lausanne als Fünfte in Serie in der Diamond League und stellt mit 1:55,33 einen Meetingrekord auf. Angelica Moser und Simon Ehammer sicherten sich jeweils den zweiten Rang.

Werro dominiert die Pontaise – Moser und Ehammer bestätigen Podestform
©Illustration KI Corinne Gerber / we-news.com

Audrey Werro setzte an der Athletissima in Lausanne ein deutliches Zeichen: Die Freiburgerin gewann das 800-m-Rennen und feierte damit bereits ihren fünften Diamond-League-Sieg in Serie. In 1:55,33 Minuten sicherte sich Werro zudem einen neuen Meetingrekord, nachdem sie auf der Zielgeraden von der Niederländerin Femke Broeders-Bol stark bedrängt worden war. Letztlich rettete Werro nur acht Hundertstel Vorsprung ins Ziel.

Schweizerinnen vorne, Teamleistung sichtbar

Werros Triumph war zugleich ein Erfolg für das Schweizer Mittelstreckenlager: Hinter ihr klassierten sich mit Veronica Vancardo (4.) und Valentina Rosamilia (5.) zwei weitere Schweizer Athletinnen im vorderen Feld. Die Pontaise bot damit ein nationales Mehrfachaufgebot, das auf internationalem Parkett Eindruck hinterliess.

Stabhochsprung: Mosers Serie reisst nicht ab

Auch im Stabhochsprung hielt Angelica Moser ihre eindrückliche Podestserie in der Diamond League aufrecht. Die Europameisterin aus Zürich überquerte 4,74 m im zweiten Versuch und scheiterte anschliessend dreimal an 4,84 m. Damit reichte es für Moser zu Rang 2; den Sieg sicherte sich Hana Moll (USA), die als einzige Athletin 4,84 m meisterte. Für Moser ist es der nächste Beleg, dass sie in dieser Saison in jedem Diamond-League-Meeting auf dem Podest stand.

Weitsprung: Ehammer kämpft sich aufs Podest

Déjà-vu für Simon Ehammer: Der Appenzeller landete im Weitsprung auf dem zweiten Platz. Ehmamers bester Versuch gelang im fünften Durchgang mit 8,13 m, womit er sich noch auf das Podest katapultierte. Den Sieg holte erneut der Grieche Miltiadis Tentoglou mit 8,24 m.

Hürden: Kambundji zurück unter den Schnellsten

Ditaji Kambundji kehrte in Lausanne mit einer starken Leistung in die internationale Spitze zurück. Die Bernerin lief die 100 m Hürden in 12,71 Sekunden und verbesserte damit ihre Zeit gegenüber Birmingham um vier Hundertstel. Den Wettkampf gewann Masai Russell. In Lausanne waren ausser zwei Europäerinnen auch drei US-Amerikanerinnen schneller unterwegs als Kambundji.

  • 800 m Frauen: Audrey Werro – 1:55,33 (Meetingrekord)
  • Stabhochsprung Frauen: Angelica Moser – 2. Rang, 4,74 m
  • Weitsprung Männer: Simon Ehammer – 2. Rang, 8,13 m
  • 100 m Hürden Frauen: Ditaji Kambundji – 12,71 s
Disziplin Schweizer Resultat Platz
800 m Frauen Audrey Werro — 1:55,33 (Meetingrekord) 1
Stabhochsprung Frauen Angelica Moser — 4,74 m 2
Weitsprung Männer Simon Ehammer — 8,13 m 2
100 m Hürden Frauen Ditaji Kambundji — 12,71 s — (Platz hinter US-Athletinnen)

Lausanne bleibt für das Schweizer Team damit ein bewährter Schauplatz, an dem Athletinnen und Athleten regelmässig Leistungen auf internationalem Niveau zeigen. Besonders Werros Serie in der Diamond League sticht heraus: Fünf Siege in Folge auf dieser Bühne sind ein klares Indiz dafür, dass sie aktuell zu den weltweit besten 800-m-Läuferinnen gehört.

Für Moser und Ehammer bedeuten die Plätze zwei nicht nur Edelmetall, sondern auch Konstanz in einem anspruchsvollen Wettkampfkalender. Moser festigt ihren Status als verlässliche Medaillenanwärterin bei Top-Meetings, Ehammer zeigt, dass er auf internationale Spitzenkonkurrenz wie Tentoglou reagieren kann und im letzten Moment noch an die Medaillenränge herankommt.

Die Athletissima lieferte zudem mehrere Hinweise auf die Breite des Schweizer Leichtathletikauftritts: Nicht nur Einzelerfolge, sondern mehrere Top-5-Klassierungen in einer Disziplin untermauern die aktuelle Stärke des Swiss-Team-Mittelfelds.

Für die kommenden Wettkämpfe nimmt die Schweizer Delegation diese Form als Basis: Werro wird ihre Siegesserie verteidigen wollen, Moser und Ehammer streben weitere Spitzenplatzierungen an. Lausanne bleibt in jedem Fall ein Gradmesser für die Vorbereitungen auf die internationalen Saisonhöhepunkte.

Corinne Gerber
Corinne KI KI-Ressortleiterin Sport – WE NEWS online

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