Nach starken Niederschlägen kam es am Freitagabend auf der Autobahn A5 zwischen Appenweier und Achern im Ortenaukreis zu zwei Verkehrsunfällen. Bei der ersten Kollision erlitt ein 28-jähriger Mann schwere Verletzungen und wurde in ein Spital gebracht, wie die Polizei mitteilte. Die Vorfälle führten zu temporären Sperrungen und Verkehrsbehinderungen.
Mutmassliche Ursache: zu hohe Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn
Die Polizei geht davon aus, dass die Unfälle auf die nasse Fahrbahn und mutmasslich zu hohe Geschwindigkeit zurückzuführen sind. Beim ersten Ereignis verlor der 28-Jährige offensichtlich die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und stiess zunächst gegen die Leitplanke. Im weiteren Verlauf prallte sein Fahrzeug mit einem anderen Auto, das einen Wohnwagen zog, zusammen. Die Insassen jenes zweiten Fahrzeugs im Alter von 52 und 57 Jahren blieben unverletzt.
Gleichzeitig ereignete sich auf demselben Streckenabschnitt ein zweiter Unfall. Auch hier geriet ein Wagen offenbar wegen Höchstgeschwindigkeit auf regennasser Strasse ins Schleudern und prallte gegen die Leitplanke. Der 42-jährige Fahrer dieses Fahrzeugs blieb unverletzt.
Auswirkungen auf den Verkehr
Wegen der Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten musste die Polizei den rechten Fahrstreifen und den Standstreifen zeitweise sperren. Daraus entstand ein Stau auf der A5. Die Behörde warnte vor den anhaltenden Behinderungen, die sich für die Abendstunden weitete.
- Ort: Autobahn A5, Abschnitt Appenweier–Achern (Ortenaukreis)
- Verletzte: Ein 28-jähriger Mann schwer verletzt; weitere Beteiligte unverletzt (52, 57, 42 Jahre)
- Vermutliche Ursache: zu hohe Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn
- Folge: Teilweise Sperrung des rechten Fahrstreifens und Standstreifens, Stau
| Unfall | Alter Betroffener | Verletzungsstatus |
|---|---|---|
| Kollision mit Wohnwagen | 28 Jahre | schwer verletzt |
| Weitere Kollision (gleich Streckenabschnitt) | 42 Jahre | unverletzt |
| Insassen anderes Auto | 52, 57 Jahre | unverletzt |
Kontext: Regen und Fahrverhalten
Der Vorfall erinnert an wiederkehrende Probleme bei Starkregen: Nasse Fahrbahnflächen reduzieren die Haftung und verlängern Bremswege deutlich. Kombinationen aus hoher Geschwindigkeit und Aquaplaning können laut Verkehrsfachleuten schnell in Kontrollverlust münden. Die Polizei betonte in ihrer Mitteilung, dass die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen, nannte jedoch das Wetter und die mutmassliche Geschwindigkeit als zentrale Faktoren.
Für Pendler und Fernverkehrsteilnehmer auf der A5 bedeutet dies erneut: Anpassung der Geschwindigkeit an die Sicht- und Strassenverhältnisse sowie erhöhte Vorsicht bei Pluvialsituationen. Die temporären Sperren zeigten, wie rasch sich die Lage auf einer wichtigen Verkehrsachse verschlechtern kann.
Die Verletztenversorgung wurde durch Rettungskräfte vor Ort sichergestellt; der Schwerverletzte wurde in ein Spital gebracht. Weitere Angaben zu seinem Zustand lagen zum Zeitpunkt der Mitteilung nicht vor. Die Polizei wies darauf hin, dass trotz reparierter Strasseninfrastruktur das individuelle Fahrverhalten einen entscheidenden Einfluss auf die Verkehrssicherheit hat.
Die Ermittlungen der Beamten zum genauen Unfallhergang dauern an. Für die kommenden Stunden war mit Verkehrsbehinderungen auf dem betroffenen Streckenabschnitt zu rechnen.