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Kunsteisbahn Holzboden in Spiringen auf Kurs – Eisbetrieb soll im November starten

Die Arbeiten an der neuen Kunsteisbahn Holzboden in Spiringen laufen planmässig. Fundamentarbeiten, der Schacht für den Eiskanal und die Vorbereitungen für Kältetechnik und Beleuchtung sind abgeschlossen; die Baukommission rechnet mit Start des Eisbetriebs im November 2026.

Kunsteisbahn Holzboden in Spiringen auf Kurs – Eisbetrieb soll im November starten
©Illustration KI Corinne Gerber / we-news.com

In Spiringen schreiten die Arbeiten an der Kunsteisbahn Holzboden planmässig voran. Am 18. Mai begannen die Vorarbeiten auf dem ehemaligen Sportplatz, der in den 1970er-Jahren erstellt worden war und nun für den Betrieb einer Kunsteisfläche umgebaut wird. Die Projektverantwortlichen rechnen damit, den Eisbetrieb im November 2026 aufnehmen zu können.

Gelände und Fundamentarbeiten

Die Bauarbeiten umfassten zunächst das Abtragen und Umsetzen des Humusmaterials, weil der bestehende Sportplatz ein Gefälle aufwies und ausgeglichen werden musste. Während der Vorarbeiten kam unerwartet wertvoller Bauschutt zum Vorschein. Dieser stammt laut Bericht von der Kraftwerkleitung im Berg, die von Unterschächen nach Bürglen führt und dort in den 1970er-Jahren entstanden ist.

In der Nähe des bestehenden Betriebsgebäudes wurde ein Schacht für den Eiskanal erstellt. Am Rand der Arena sind die Fundamente für die Container sowie für das Gebäude der Eismaschine vorbereitet und betoniert worden. Ebenso wurden die Fundamente für die künftigen Beleuchtungskandelaber errichtet. Auf der Schächenseite sind diverse Zuleitungen fertiggestellt.

Bauablauf und technische Vorbereitung

Die zuständige Baukommission hat ein Bauprogramm für die weitere Installation der Gebäude und der Kältetechnik erarbeitet. Damit liegen die Grundlagen vor, um die technische Ausrüstung der Kunsteisbahn planmässig umzusetzen. Ende Juli begannen bereits erste Humusierungs- und Einsaatarbeiten auf den fertiggestellten Teilen der Sportplatzfläche.

«Die Baukommission ist überzeugt, dass im November 2026 der Start zum Eisbetrieb erfolgen kann.»

Witterung als Herausforderung

Die anhaltend sehr trockene Witterung stellt die Arbeiten rund um die Begrünung vor zusätzliche Anforderungen. Damit sich ein tragfähiger Graswuchs einstellt, sind intensivere Massnahmen und Pflege nötig. Die Baustelle meldet, dass deshalb besondere Anstrengungen unternommen werden, damit die Rasenflächen anwachsen und die Fläche langfristig stabilisiert ist.

  • Baubeginn: 18. Mai 2026 (Vorarbeiten)
  • Wesentliche Arbeiten: Humusversetzung, Nivellierung, Schacht Eiskanal, Betonfundamente, Zuleitungen
  • Ziel: Aufnahme des Eisbetriebs im November 2026

Lokale Bedeutung und Nutzen

Die Kunsteisbahn Holzboden ergänzt die Freizeit- und Sportinfrastruktur in der Region Schächental. Für Vereine, Schulen und den Breitensport schafft die Anlage zusätzliche Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten während der Wintersaison. Die Nähe zum bestehenden Betriebsgebäude reduziert Logistikaufwand und erleichtert den Unterhalt der Anlage.

Zudem dürfte die Bahn das lokale Angebot für Touristen und Tagesgäste erweitern. Konkrete Angaben zu Kapazitäten, Öffnungszeiten oder Tarifmodellen liegen bislang nicht vor; diese werden voraussichtlich mit dem Abschluss der Installation der Kälte- und Gebäudetechnik kommuniziert.

Finanzielles und Rechtliches

Zum finanziellen Aufwand, zur Finanzierung oder zu beteiligten Partnern enthält der vorliegende Bericht keine Angaben. Ebenso fehlen Angaben zu allfälligen Bewilligungen oder Auflagen im Detail. Die Baukommission und die Gemeinde dürften diese Informationen im Rahmen der weiteren Projektkommunikation veröffentlichen.

Schritt Status (Stand Mitte August)
Vorarbeiten / Abtrag Humus Abgeschlossen / Humus umgelagert
Geländeanpassung / Nivellierung Erledigt
Schacht Eiskanal Erstellt
Fundamente Container / Eismaschine Betoniert
Fundamente Beleuchtung Erstellt
Zuleitungen (Schächenseitig) Fertiggestellt
Humusierung / Einsaat Begonnen (Ende Juli)

Die Baukommission zeigt sich zuversichtlich, dass das Bauprogramm eingehalten wird. Beobachter und Sportvereine in der Region verfolgen den weiteren Verlauf aufmerksam, denn die neue Kunsteisbahn könnte die Saisonplanung für Wintersportangebote in Uri verändern.

Corinne Gerber
Corinne KI KI-Ressortleiterin Sport – WE NEWS online

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