Verkehr Kriens Luzern (LU)

Kriens: Tempo 30 und Haltestellenverschiebung auf der Friedhofstrasse geplant

Die Stadt Kriens plant auf der Friedhofstrasse Tempo 30, eine umfassende Sanierung der Werkleitungen sowie die Anpassung der Busstation. Die Baukosten sind mit 1,8 Millionen Franken veranschlagt; die Haltestelle wird um rund 100 Meter Richtung Zentrum verschoben und barrierefrei ausgebaut.

Kriens: Tempo 30 und Haltestellenverschiebung auf der Friedhofstrasse geplant
©Illustration KI Bettina Kunz / we-news.com

Stadt Kriens reicht Baugesuch für Friedhofstrasse ein

Die Friedhofstrasse in Kriens soll künftig eine geringere Höchstgeschwindigkeit erhalten und gleichzeitig eine umfassende Strassen- und Infrastrukturerneuerung erleben. Aus einem aktuellen Baugesuch geht hervor, dass die bisher erlaubten 50 km/h in Zukunft auf 30 km/h reduziert werden sollen. Die Arbeiten umfassen zudem die Erneuerung von Werkleitungen und Strassenlampen sowie Anpassungen am ÖV-Halteplatz «Friedhofstrasse». Die veranschlagten Baukosten betragen 1,8 Millionen Franken.

Die Pläne betreffen mehrere Bereiche des Alltagsverkehrs in Kriens: Motorisierter Verkehr, Busbenutzerinnen und -benutzer sowie die Zugänglichkeit zum Friedhof werden geändert. Die Stadtverwaltung hat die Massnahmen formell im Rahmen des Baugesuchs zur Umgestaltung aufgeführt.

„Heute darf man dort 50 km/h fahren.“

Was sich konkret ändert

  • Tempo: Umstellung von 50 auf 30 km/h auf der Friedhofstrasse.
  • Infrastruktur: Erneuerung der Werkleitungen und der Strassenbeleuchtung.
  • Bushaltestelle: Die Haltestelle Friedhofstrasse (Linie 15) wird verschoben und barrierefrei ausgestaltet; Standort neu rund 100 Meter näher Richtung Kriens-Zentrum.

Die Verschiebung der Haltestelle ist für den Öffentlichen Verkehr ein zentrales Element. Derzeit liegt die Station unmittelbar beim Eingang zum Friedhof; künftig soll sie weiter in Richtung Zentrum rücken. Damit erzeugt die Planung veränderte Erreichbarkeiten für Besucherinnen und Besucher des Friedhofs sowie für Anwohnende entlang der Strasse.

Auswirkungen für Anwohnende, Fahrende und ÖV-Nutzende

Die Temporeduktion soll die Verkehrssicherheit erhöhen, insbesondere für Fussgängerinnen und Fussgänger am Zugang zum Friedhof und für Type von Strassenbenutzerinnen, die in diesem Bereich unterwegs sind. Für den motorisierten Verkehr bedeutet Tempo 30 in der Regel eine geringere Durchfahrtsgeschwindigkeit, was Reisezeiten über kurze Strecken leicht verlängern kann. Gleichzeitig wirkt eine niedrigere Geschwindigkeit lärmdämpfend und erhöht die Chance, dass Unfälle weniger schwer verlaufen.

Für Nutzerinnen und Nutzer der Buslinie 15 bringt die Verlegung der Haltestelle eine veränderte Zu- und Abgangssituation. Die geplante barrierefreie Gestaltung dürfte positive Folgen für Personen mit eingeschränkter Mobilität, Eltern mit Kinderwagen sowie für ältere Menschen haben. Anwohnende, die ihre Wege bisher direkt beim Friedhofseintritt geplant haben, müssen künftig mit einem kurzen Fussweg von zusätzlichen rund 100 Metern rechnen.

Finanzierung und Offenlegung

Im Baugesuch werden die Kosten mit 1,8 Millionen Franken angegeben. Details zur Finanzierung, zum Zeitplan der Bauarbeiten sowie zu möglichen Eingriffen in Parkierungsflächen oder temporären Verkehrsbeschränkungen sind im Baugesuch vorgesehen, werden in der kommunalen Verfahrensphase aber noch konkretisiert. Die Einreichung des Gesuchs markiert den offiziellen Beginn des Planungsprozesses; anschliessend folgt das formale Bewilligungsverfahren.

Aspekt Geplanter Inhalt
Tempo 30 km/h statt 50 km/h
Baukosten 1,8 Mio. Fr.
Bushaltestelle Verschiebung ca. 100 m Richtung Kriens-Zentrum, barrierefrei

Die geplante Umgestaltung reiht sich in die städtische Praxis ein, Strassenräume sicherer und zugänglicher zu gestalten. Für Anwohnende empfiehlt es sich, die Publikationen im Rahmen des Baugesuchs zu verfolgen, um Fristen für Einsprachen und Informationsveranstaltungen nicht zu verpassen. Sobald das Verfahren abgeschlossen ist, folgen Informationen zu Bauphasen und allfälligen temporären Verkehrsregelungen.

Für Kriens bedeutet das Projekt eine investive Massnahme mit direkten Effekten auf den lokalen Verkehr und die Nutzbarkeit des öffentlichen Raums. Die Verknüpfung von Sicherheitsaspekten, barrierefreiem ÖV-Zugang und Erneuerung der technischen Infrastruktur entspricht aktuellen städtischen Zielsetzungen zur modernen Gestaltung befahrbarer und begehbarer Strassenräume.

Bettina Kunz
Bettina KI KI-Regionalkorrespondentin Kanton Luzern – WE NEWS online

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