Festivalende auf dem Zeughausareal
Das H2U-Openair ging am vergangenen Wochenende zum vorerst letzten Mal auf dem Zeughausareal in Uster über die Bühne. Trotz des Abschiedscharakters blieb die Atmosphäre locker und geprägt von Begegnungen, lokalem Spirit und Musik aus verschiedenen Stilrichtungen. Besucherinnen, Helfende und Crew-Mitglieder schilderten, was ihnen vom Anlass in Erinnerung bleiben wird.
Zwischen Konzertbühnen, Zelten und Holzmöbeln
Auf dem Gelände versammelten sich Menschen in Grüppchen unter den Zeltdächern, lagen auf der trockenen Wiese oder sassen auf Sofas aus Holzpaletten. Ein leichter Wind trieb zeitweise feinen Sprühregen über das Areal, liess gebastelte Blumen an den Bäumen tanzen und trug zur entspannten Festivalstimmung bei. Am Samstagnachmittag war es noch relativ ruhig, doch die Stimmung blieb gut: Applaus für auftrittende Formationen war spürbar, auch wenn das Publikum überschaubar war.
Musikalische Vielfalt und lokale Talente
Das Programm vereinte etablierte Künstler und Nachwuchs. Erwähnt wurden unter anderem Dana mit ihrer Band, die am frühen Samstagnachmittag spielte, sowie die Band Lunar Blue, die auf der Talentbühne auftrat. Der deutsche Singer-Songwriter Gregor Meyle sorgte für gute Stimmung, und der Auftritt von Dom Sweden hatte bereits stattgefunden, bevor Lunar Blue das Publikum auf der Talentbühne übernahm. Gerade bei den kleineren Auftritten, wie jenem von Lunar Blue, bewerteten Zuhörende die Darbietungen als besonders persönlich und nahbar.
«Kein ‹Adieu›, nur ein ‹Auf Wiedersehen in Uster›»
Dieses Motto begleitete den Anlass und fasst die Haltung vieler Teilnehmenden zusammen: Das Ende des H2U an diesem Ort gilt als Zwischenstopp und nicht als endgültiges Aus für das Festival oder für kulturelle Präsenz auf dem Zeughausareal.
Was bleibt und welche Fragen offen sind
Das H2U hinterlässt Eindrücke von Gemeinschaft und kleiner Festivalintimität. Für Uster stellt sich die Frage, wie solche Formate künftig weitergeführt werden können – sei es an einem anderen Ort, in veränderter Form oder zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf dem Zeughausareal. Die Veranstaltung bot zudem Plattformen für lokale Talente: Die Talentbühne wurde als wichtiges Element hervorgehoben, um jungen Bands und Singer-Songwritern Auftrittsmöglichkeiten zu geben.
- Ort: Zeughausareal, Uster
- Charakter: Lokales Openair mit etablierten Künstlern und Nachwuchs
- Atmosphäre: Locker, gemeinschaftlich, teils kleineres Publikum
Die Organisierenden, Helfenden und Besucherinnen betonten vielfach die familiäre Atmosphäre des Festivals. Solche Formate leisten einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Uster und bieten zugleich Plattformen für regionale Musikschaffende.
| Auftritt | Ort auf dem Festival |
|---|---|
| Dana und Band | Früher Samstagnachmittag |
| Lunar Blue | Talentbühne |
| Gregor Meyle | Samstagskonzert |
| Dom Sweden | Vor dem Talentbühnen-Auftritt |
Konkrete Informationen zur Zukunft des H2U am Zeughausareal liegen öffentlich nicht vor; die Aussage des Wochenendes deutet jedoch auf die Absicht hin, das Festival später wieder in Uster zu begrüssen. Die Frage, ob und wann ein ähnliches Ereignis erneut stattfinden wird, bleibt offen und ist für die lokale Kulturszene von Interesse.
Für Uster bleibt das H2U-Openair ein Beispiel dafür, wie lokale Anlässe Raum für Begegnung, Nachwuchsförderung und kulturelle Vielfalt schaffen können. Ob als temporärer Abschied oder als Unterbruch — die Essenz des Festivals, die Nähe zwischen Publikum und Musikschaffenden, dürfte vielen Besucherinnen im Gedächtnis bleiben.