Traditionelle Wallfahrt mit prominenter Teilnahme
Am kommenden Samstag, 5. September, findet in und nach Einsiedeln eine traditionelle Fusswallfahrt der Vereinigung ehemaliger Päpstlicher Schweizergardisten statt. Die Teilnehmer treffen sich um 10 Uhr beim Bahnhof Altmatt in der Gemeinde Rothenturm SZ und pilgern von dort aus über den Chatzenstrick nach Einsiedeln. Die Ankunft am Kloster wird gegen 12 Uhr erwartet, anschliessend ist um 12.30 Uhr ein feierlicher Gottesdienst in der Klosterkirche geplant.
Bedeutung des Gastes: Ettore Balestrero
Als Hauptzelebrant des Gottesdienstes wird Erzbischof Ettore Balestrero auftreten. Balestrero ist Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf; zudem vertritt er den Heiligen Stuhl bei der Welthandelsorganisation (WTO) und ist Repräsentant bei der Internationalen Organisation für Migration (IOM). Laut Mitteilung der Vereinigung kennt der Erzbischof das Kloster Einsiedeln seit längerer Zeit und hat es mehrfach besucht. In der Mitteilung wird zudem auf seine persönliche Verbindung zu Bruder Meinrad Eugster hingewiesen, einem einfachen Ordensmann, für den ein Seligsprechungsverfahren eröffnet worden ist.
Programm und Begegnungen vor Ort
Nach der kurzen Andacht bei der Klosterkirche folgt der Gottesdienst, dem Balestrero als Hauptzelebrant vorstehen wird. Im Anschluss sind die Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Mittagessen im Kongresszentrum «Zwei Raben» eingeladen. Die Vereinigung erwartet zahlreiche ehemalige Schweizergardisten sowie Gäste befreundeter Institutionen.
- Start: 10:00 Uhr, Bahnhof Altmatt (Gemeinde Rothenturm SZ)
- Route: Via Chatzenstrick nach Einsiedeln
- Ankunft / Kurze Andacht: ca. 12:00 Uhr, Klosterkirche Einsiedeln
- Gottesdienst: 12:30 Uhr, Klosterkirche Einsiedeln (Hauptzelebrant: Erzbischof Ettore Balestrero)
- Mittagessen: Anschliessend im Kongresszentrum «Zwei Raben»
«Seine Teilnahme ehrt die ehemaligen Schweizergardisten und drückt die besondere Verbundenheit des Heiligen Vaters mit der Päpstlichen Schweizergarde aus»,
schreibt Sylvain Queloz, Präsident der Vereinigung ehemaliger päpstlicher Schweizergardisten, in der Mitteilung zur Wallfahrt.
Regionale Verankerung und Öffentliches Interesse
Die Wallfahrt beleuchtet einerseits die lange Tradition kirchlich-sakraler Begegnungen in Einsiedeln, andererseits stellt sie eine Gelegenheit für Begegnungen zwischen ehemaligen Gardisten, Klosterangehörigen und der regionalen Bevölkerung dar. Die Anwesenheit eines ranghohen Vertreters des Heiligen Stuhls verleiht dem Anlass zusätzliches öffentliches Interesse. Für das Kloster und die Stadt Einsiedeln bedeutet dies eine sichtbare Verbindung zwischen lokaler Religiosität und internationalen kirchlichen Institutionen.
Organisation und Logistik
Die Mitteilung der Vereinigung hebt hervor, dass die Wallfahrt beim Bahnhof Altmatt startet. Teilnehmende aus der Region und Besucher, die den Gottesdienst oder die anschliessende Begegnung besuchen möchten, sollten mit erhöhtem Fussgängeraufkommen rund um das Kloster und dem Kongresszentrum rechnen. Konkrete Angaben zu Zugangsregelungen, Sitzplätzen in der Klosterkirche oder zur Teilnahme am Mittagessen nennt die Mitteilung nicht; interessierte Personen können sich bei der Vereinigung ehemaliger päpstlicher Schweizergardisten informieren.
| Zeit | Ort | Programm |
|---|---|---|
| 10:00 | Bahnhof Altmatt (Rothenturm SZ) | Start Fusswallfahrt |
| ca. 12:00 | Klosterkirche Einsiedeln | Kurze Andacht |
| 12:30 | Klosterkirche Einsiedeln | Festlicher Gottesdienst (Hauptzelebrant: Erzbischof Ettore Balestrero) |
| anschliessend | Kongresszentrum «Zwei Raben» | Gemeinsames Mittagessen |
Die Wallfahrt ist auch Ausdruck einer gelebten Verbundenheit ehemaliger Gardisten mit dem Kloster Einsiedeln. Gleichzeitig bietet sie der lokalen Kirche und der Öffentlichkeit Anlass zu Gesprächen über Tradition, Erinnerung und die Rolle kirchlicher Gemeinschaften in der Region.