Auf der Bundesstraße B188 bei Tangermünde‑Miltern gibt es eine feste Messstelle, die in Fahrtrichtung Stendal registriert wurde. Nach den vorliegenden Angaben befindet sich die Messung auf dem Abschnitt 61, km 1,200, in der Nähe des Parallelwegs östlich der Bindfelder Siedlung. Betroffene Verkehrsteilnehmer erhalten bei einer Messung in der Regel einen Anhörungsbogen oder einen Bußgeldbescheid.
Technik, Standort und zulässige Höchstgeschwindigkeit
Als Messgerät kommt demnach ein PoliScan Speed FM1 zum Einsatz, ein System, das mit laserbasierter LIDAR‑Technik arbeitet. Der Abschnitt der B188 liegt außerhalb geschlossener Ortschaften; hier gilt nach den zugrunde gelegten Messstellendaten eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Die Strecke wird typischerweise von regionalem Verkehr, Pendlern sowie überörtlichem Durchgangsverkehr genutzt.
Auf freien Bundesstraßen kann es leicht passieren, die zulässige Geschwindigkeit zu überschreiten – etwa beim Überholen oder beim Anpassen an den Verkehrsfluss. Je nach dem gemessenen Wert drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg und gegebenenfalls Fahrverbote.
Rechtliche und technische Prüfpunkte
Bei einem Bußgeldverfahren kommt es nicht allein auf die im Bescheid genannte Zahl an. Wichtig ist, ob die Messung technisch ordnungsgemäß durchgeführt und vollständig dokumentiert wurde und ob die aufgezeichneten Werte eindeutig dem beanstandeten Fahrzeug zugeordnet sind. In dem veröffentlichten Bericht warnt ein auf Verkehrsrecht spezialisierter Anwalt davor, Verwarnungen oder Bescheide ungeprüft zu akzeptieren:
„Dann sollte ein Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid nicht vorschnell akzeptiert werden.“
Der namentlich genannte Rechtsanwalt arbeitet nach eigenen Angaben seit Jahren bundesweit im Verkehrsrecht und kooperiert bei technisch anspruchsvollen Verfahren mit erfahrenen Sachverständigen. Diese Kombination aus juristischer Erfahrung und technischer Analyse führt laut Quelle zu einer vergleichsweise hohen Zahl eingestellter Verfahren.
- Standort: B188 Tangermünde‑Miltern, Abschnitt 61, km 1,200, Parallelweg östl. Bindfelder Siedlung (Richtung Stendal)
- Messgerät: PoliScan Speed FM1 (LIDAR‑Technik)
- Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h (außerorts)
Bei der Überprüfung von Messungen spielen mehrere Aspekte eine Rolle: die Eichung und Funktionstüchtigkeit des Geräts, korrekte Aufstellung und Ausrichtung, lückenlose Dokumentation der Messreihe sowie die Nachvollziehbarkeit der Zuordnung zu einem bestimmten Fahrzeug. Fehlen in einem dieser Punkte belastbare Nachweise, bietet das Verteidigungsverfahren Ansatzpunkte für Einsprüche oder die Einlegung von Rechtsmitteln.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Messstelle | B188 Tangermünde‑Miltern, Abs. 61, km 1,200 |
| Messgerät | PoliScan Speed FM1 |
| Richtung | Fahrtrichtung Stendal |
| Geschwindigkeit (zulässig) | 100 km/h (außerorts) |
Für Verkehrsteilnehmer in der Region Stendal bedeutet das: Wer in der fraglichen Zone geblitzt wurde, sollte die Unterlagen sorgfältig prüfen lassen. Das gilt insbesondere, wenn ein Fahrverbot oder mehrmonatige Punkte in Flensburg drohen. Eine anwaltliche Prüfung kann klären, ob Verfahrensfehler, Dokumentationslücken oder technische Besonderheiten des Geräts die Messung infrage stellen.
Lokale Behörden und Polizei veröffentlichen üblicherweise keine ausführlichen Details zu einzelnen Messvorgängen; die Angaben hierzu stammen aus den von Betroffenen oder Beratungsstellen weitergegebenen Informationen. Bei offenen Fragen zu konkreten Bußgeldverfahren empfiehlt sich eine persönliche Rechtsberatung oder die Kontaktaufnahme mit der zuständigen Bußgeldstelle.
Diese Faktenlage betrifft Pendler und Berufskraftfahrer ebenso wie Gelegenheitsfahrer: Auf der B188 zwischen Tangermünde und Stendal sollten Fahrer die zulässigen Geschwindigkeitsbegrenzungen beachten und bei einem Verkehrsverfahren nicht übereilt reagieren.