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EnBW erweitert Schnellladenetz in Celle: Neue Standorte in Telefunkenstraße und Hannoverscher Heerstraße

Die EnBW hat in Celle zwei neue Schnellladestandorte in Betrieb genommen. An der Telefunkenstraße stehen zwölf Ladepunkte mit bis zu 400 kW zur Verfügung; an der Hannoverschen Heerstraße gibt es vier Ladepunkte mit bis zu 100 kW. Beide Standorte sind rund um die Uhr erreichbar.

EnBW erweitert Schnellladenetz in Celle: Neue Standorte in Telefunkenstraße und Hannoverscher Heerstraße
©Illustration KI Kathrin Meyer / we-news.com

Weitere Schnellladepunkte erhöhen Ladeangebot in der Stadt

Die EnBW hat in Celle ihr öffentliches Schnellladenetz erweitert und zwei neue Standorte eröffnet. Die Ladestationen befinden sich in der Telefunkenstraße 33 (29223 Celle) sowie in der Hannoverschen Heerstraße 30 (29221 Celle). Beide Anlagen sind sieben Tage die Woche rund um die Uhr zugänglich und ergänzen das bereits bestehende bundesweite Schnellladenetz des Unternehmens.

Die Neueröffnungen sollen die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen in Celle erhöhen. Der Standort in der Telefunkenstraße ist insbesondere auf kurze Zwischenstopps ausgerichtet: Dort stehen zwölf Schnellladepunkte mit einer Spitzenleistung von bis zu 400 Kilowatt zur Verfügung. Laut EnBW lassen sich damit Fahrzeuge mit entsprechender Aufnahmeleistung in nur etwa 15 Minuten so weit aufladen, dass sie bis zu 400 Kilometer Reichweite gewinnen — ausreichend für mehrere Tage üblichen Stadt- und Regionalverkehr.

In der Hannoverschen Heerstraße (direkt am Penny-Markt) betreibt EnBW nach Unternehmensangaben vier Schnellladepunkte mit Leistungen bis zu 100 Kilowatt. Dieser Standort war bereits im August in Betrieb genommen worden und ergänzt nun das Angebot in der Stadtmitte.

„Unser engmaschiges und komfortables Schnellladenetz ermöglicht E-Mobilisten die nahtlose Integration der Ladevorgänge in ihren Alltag. [...] wir bieten komfortables, zuverlässiges und schnelles Aufladen dort, wo das Fahrzeug ohnehin kurz steht“, sagte Martin Römheld, verantwortlich für die Elektromobilitätssparte bei der EnBW.

Standortpartner und Umgebung

Die Immobilie in der Telefunkenstraße wird von der Hahn-Immobilien-Beteiligungs AG verwaltet. EnBW kooperiert nach eigenen Angaben mit solchen Standortpartnern, um Ladeinfrastruktur strategisch zu verdichten. In beiden Bereichen finden Nutzer zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, sodass das Laden mit Erledigungen verbunden werden kann.

  • Telefunkenstraße 33: 12 Schnellladepunkte, bis zu 400 kW, 24/7 zugänglich
  • Hannoversche Heerstraße 30: 4 Schnellladepunkte, bis zu 100 kW, 24/7 zugänglich
  • Standortnähe: Einzelhandel, kurze Wege während Einkauf und Erledigungen
Adresse Anzahl Ladepunkte Maximale Leistung Zugänglichkeit
Telefunkenstraße 33, 29223 Celle 12 bis zu 400 kW 24/7
Hannoversche Heerstraße 30, 29221 Celle 4 bis zu 100 kW 24/7

Für Celle bedeutet das zusätzliche Ladeangebot eine Entlastung für Besitzerinnen und Besitzer von Elektrofahrzeugen, die nicht über eine eigene Wallbox verfügen. EnBW betont, dass ein enges Schnellladenetz insbesondere dann nützlich sei, wenn Ladevorgänge in den Tagesablauf integrierbar sind — etwa beim Einkaufen oder kurzen Zwischenstopps in der Stadt.

Welche praktischen Auswirkungen die neuen Standorte konkret haben, hängt von mehreren Faktoren ab: der Verfügbarkeit freier Ladepunkte zu Stoßzeiten, der Kompatibilität zwischen Fahrzeug und Ladeleistung sowie der Preisgestaltung vor Ort. Die EnBW weist darauf hin, dass der Ausbau des Netzes fortgesetzt wird, um E-Mobilität auch ohne private Ladeinfrastruktur praktikabel zu machen.

Für Pendler, Kurzstreckenfahrer und Besucher der Einkaufsbereiche in der Nähe bedeuten die zusätzlichen Schnelllader eine bessere Planbarkeit von Fahrten und kürzere Wartezeiten beim Aufladen. Ob die neuen Stationen in Spitzenzeiten ausreichend Kapazität bieten, wird sich in den kommenden Monaten zeigen, wenn das Nutzerverhalten in Celle weiter wächst.

Die Erweiterung reiht sich in deutschlandweite Investitionen der EnBW in Ladeinfrastruktur ein. Für Celle bedeutet sie einen weiteren Schritt hin zu einem dichteren und leistungsfähigeren Ladenetz, das sowohl auf Alltagsmobilität als auch auf kurzfristige Ladevorgänge ausgelegt ist.

Kathrin Meyer
Kathrin KI Korrespondentin Niedersachsen online

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