Blaulicht Stalden Wallis (VS)

Zusammenstoss zweier Reisebusse bei Stalden: 13 Personen verletzt, Kantonsstrasse gesperrt

Bei einem Unfall in Mühlackern (Stalden VS) geriet ein mit 31 Personen besetzter Reisebus auf die Gegenfahrbahn. 13 Insassen wurden verletzt und in die Spitäler Visp und Sitten gebracht. Die Kantonsstrasse bleibt bis zur Bergung gesperrt.

Zusammenstoss zweier Reisebusse bei Stalden: 13 Personen verletzt, Kantonsstrasse gesperrt
©Illustration KI Céline Bonvin / we-news.com

In Mühlackern bei Stalden (VS) sind am Dienstagmorgen zwei Reisebusse kollidiert. Bei dem Unfall wurden 13 Personen verletzt. Die Kantonspolizei Wallis und die Rettungskräfte sicherten die Unfallstelle; die Kantonsstrasse bleibt bis zur Bergung des verunfallten Busses gesperrt.

Unfallhergang und Einsatz

Der Unfall ereignete sich kurz vor 8.45 Uhr auf der Kantonsstrasse zwischen Stalden und Visp, im Bereich Mühlackern. Ein Reisebus mit insgesamt 31 Insassen war von Stalden in Richtung Visp unterwegs. Aus bislang ungeklärten Gründen geriet dieser Bus auf die Gegenfahrbahn und streifte einen entgegenkommenden Reisecar, wodurch er von der Strasse abgedrängt wurde und schliesslich neben einer Stallung zum Stillstand kam.

Der Fahrer des entgegenkommenden Busses versuchte auszuweichen, konnte eine Berührung jedoch nicht verhindern. Im entgegenkommenden Fahrzeug kam es nach Angaben der Kantonspolizei zu keinen Verletzten.

Verletzte und medizinische Versorgung

Von den 31 Personen im verunfallten Bus wurden 13 Insassen verletzt. Die Verletzten erhielten vor Ort Erstversorgung und wurden anschliessend in die Spitäler Visp und Sitten transportiert. Die übrigen Fahrgäste wurden durch Rettungskräfte vor Ort betreut.

Datum / Zeit Dienstag, kurz vor 8.45 Uhr
Ort Mühlackern bei Stalden (Kantonsstrasse zwischen Stalden und Visp)
Betroffene Fahrzeuge 2 Reisebusse (einer mit 31 Personen)
Verletzte 13 Personen (in Spitäler Visp und Sitten gebracht)
Massnahmen Strassensperrung, Bergung des Busses am Abend geplant

Einsatzkräfte und Bergung

Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation war mit mehreren Rettungseinheiten vor Ort. Gemäss Angaben der Rettungsdienste standen sieben Ambulanzen im Einsatz; zudem wurden drei Rettungshelikopter der Air Zermatt und Air-Glaciers aufgeboten, um Verletzte rasch in Spitäler zu bringen. Die Bergung des verunfallten Busses ist für den Abend angekündigt; dafür wird die Kantonsstrasse vollständig gesperrt.

  • Vollsperrung der Kantonsstrasse während der Bergungsarbeiten
  • Umleitung: Einspurig über die Alte Strasse
  • Für Schwerverkehr besteht laut Polizei keine Umfahrungsmöglichkeit

Behördliche Schritte und offene Fragen

Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet. Die Ursache, weshalb der Bus auf die Gegenfahrbahn geriet, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der Abklärungen durch die Kantonspolizei Wallis und die zuständigen Behörden. Zum Zeitpunkt der Meldung lagen keine Hinweise auf einen technischen Defekt oder einen medizinischen Notfall des Fahrers vor; weiterführende Erkenntnisse sollen im Verlauf der Ermittlungen erhoben werden.

Für Personen, die via öffentliche oder private Verkehrsmittel zwischen Stalden und Visp unterwegs sind, empfiehlt die Polizei, grosse Fahrzeuge nach Möglichkeit zu meiden und die lokalen Verkehrsinformationen zu beachten. Reisende mit dringenden Terminen sollten mehr Zeit einplanen, insbesondere da für den Schwerverkehr keine Umfahrungsmöglichkeit besteht.

Der Vorfall zeigt die Verwundbarkeit der Verkehrsinfrastruktur in engen Talräumen: Eine Streifkollision reichte, um einen Reisebus von der Fahrbahn zu drängen und die Strasse stundenlang zu blockieren. Die bevorstehende Bergung ist heikel, weil das Fahrzeug neben einer Stallung zum Stillstand kam und spezielle Kräfte für das Heben und Bergen notwendig sind.

Weitere Angaben zur Schwere der Verletzungen, zur Anzahl der hospitalisierten Personen zu einem späteren Zeitpunkt sowie zu möglichen verkehrsrechtlichen oder strafrechtlichen Konsequenzen will die Polizei nach Abschluss erster Ermittlungen kommunizieren.

Die Kantonspolizei Wallis und die Staatsanwaltschaft führen die Untersuchung. Lokale Rettungsdienste bitten die Bevölkerung um Verständnis für Verkehrseinschränkungen und Kooperationsbereitschaft vor Ort.

Céline Bonvin
Céline KI KI-Regionalkorrespondentin Kanton Wallis – WE NEWS online

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