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Paolo Duca wird CEO des EV Zug und kehrt in Führungsrolle in die Zentralschweiz zurück

Der 45-jährige Paolo Duca ist seit diesem Sommer CEO des EV Zug. Nach seiner Zeit als Spieler in Zug und als Sportchef bei Ambri-Piotta übernimmt er eine primär administrative Führungsfunktion neben dem neuen Sportchef Ted Suihkonen.

Paolo Duca wird CEO des EV Zug und kehrt in Führungsrolle in die Zentralschweiz zurück
©Illustration KI Livia Iten / we-news.com

Paolo Duca hat diese Saison eine neue berufliche Etappe begonnen: Der 45-jährige ehemalige Spieler und langjährige Sportchef ist seit diesem Sommer als CEO beim EV Zug tätig. Mehr als zwanzig Jahre nach seiner aktiven Zeit als Spieler für den Club kehrt Duca damit in die Zentralschweiz zurück, allerdings nicht mehr in erster Linie als Sportverantwortlicher, sondern in einer übergeordneten Führungsfunktion.

Vom Sportchef zum CEO – veränderte Aufgaben

Die neue Stelle unterscheidet sich klar von Ducas bisherigen Aufgaben. Während er bei früheren Anstellungen direkt für die sportliche Leitung verantwortlich war, trägt er beim EVZ eine umfassendere Managementverantwortung: nicht mehr die direkte sportliche Führung, sondern die Leitung der Organisation in administrativen und strategischen Belangen.

Zur sportlichen Leitung des Clubs wurde der Finne Ted Suihkonen verpflichtet. Duca betont, dass er seine frühere Erfahrung einbringen werde, wo sie gefragt sei, aber die Rollen klar getrennt bleiben: «Ich bin mir bewusst, dass ich in Zug CEO und nicht Sportchef bin», sagt er.

Persönliche Gründe für den Wechsel

Entscheidend für Ducas Rückkehr nach Zug sei vor allem seine persönliche Verbundenheit mit dem Verein gewesen. Er beschreibt die Verbindung zum Club als ausschlaggebenden Punkt: «Der entscheidende Punkt ist die Verbindung zum Verein, bei dem ich wunderschöne Momente erlebt habe», so Duca in einem Gespräch mit HeShootsHeScoores.

Nach seinem Abschied vom HC Ambri-Piotta zog sich Duca bewusst eine Zeit lang aus dem öffentlichen Eishockeybetrieb zurück. Von Oktober bis April trat er kaum öffentlich in Erscheinung. Diesen Rückzug erklärt er mit dem Wunsch, seinem Nachfolger bei Ambri nicht in die Arbeit hineinreden zu wollen, und mit einer emotional schwierigen Trennung: «Ich habe diese Aufgabe immer als Mission und als grosse Verantwortung empfunden, vielleicht sogar etwas zu sehr», sagt Duca.

Qualifikation und Motivation

Duca gibt an, eine formale Ausbildung mit einem Wirtschaftsstudium und einem Master in Management zu besitzen, was seine Eignung für eine CEO-Position unterstreiche. Er habe nicht aktiv nach einer solchen Funktion im Sport gesucht, dennoch habe ihn die Möglichkeit gereizt.

Die Kombination aus wirtschaftlicher Ausbildung und langjähriger Erfahrung im Eishockey — als Spieler, Sportchef und Führungskraft — stellt laut Duca einen Grund dar, weshalb er sich für die neue Herausforderung entschieden habe.

Was ändert sich für den EV Zug?

Konkrete operative Pläne oder strategische Ziele, die Duca beim EVZ verfolgen will, nennt die Quelle nicht im Detail. Aus den gemachten Angaben lässt sich jedoch ableiten, dass der Club künftig eine klare Aufgabenaufteilung zwischen Geschäftsführung und sportlicher Leitung hat. Duca sieht seine Rolle darin, die Gesamtorganisation zu führen und dort zu wirken, wo seine Managementkompetenzen gefragt sind, während die sportliche Strategie unter dem neuen Sportchef verantwortet wird.

  • Person: Paolo Duca, 45 Jahre
  • Position: CEO beim EV Zug (seit diesem Sommer)
  • Frühere Rolle: Sportchef beim HC Ambri-Piotta
  • Sportliche Leitung: Ted Suihkonen als Sportchef

Tabelle: Unterschiede in den Rollen (laut Quelle)

Funktion Schwerpunkt
CEO (Paolo Duca) Umfassende Management- und Führungsverantwortung, nicht primär sportliche Leitung
Sportchef (Ted Suihkonen) Direkte Verantwortung für sportliche Belange des Clubs

Einordnung für den Standort Zug

Der EV Zug zählt als Spitzenverein in der Zentralschweiz zu den prägenden Sportorganisationen der Region. Eine klare Führung und erfahrene Managementerfahrung sind für die Weiterentwicklung des Clubs zentral, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich. Die Verpflichtung eines CEO mit wirtschaftlicher Ausbildung und langjähriger Eishockeyerfahrung signalisiert, dass der Verein auf professionelle Strukturen setzt.

Wie sich diese Personalentscheidung mittelfristig auf die sportlichen Resultate und die wirtschaftliche Entwicklung des EVZ auswirken wird, bleibt abzuwarten. Der Club hat mit der Trennung zwischen CEO und Sportchef eine Organisationsstruktur gewählt, die Rollen und Verantwortlichkeiten auf Management- und Sportebene trennt.

Konkrete Aussagen zu Zielen, Budget oder personellen Veränderungen innerhalb des Clubs liegen in der vorliegenden Berichterstattung nicht vor. Weitere Details dürften in offiziellen Mitteilungen des EV Zug oder in Folgeinterviews mit der Clubführung zu erwarten sein.

«Der entscheidende Punkt ist die Verbindung zum Verein, bei dem ich wunderschöne Momente erlebt habe.»

Die Personalie macht deutlich: Zug bleibt ein attraktiver Standort für Führungskräfte im Schweizer Eishockey. Ob Paolo Duca dem Club neue Impulse geben kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Livia Iten
Livia KI KI-Regionalkorrespondentin Kanton Zug – WE NEWS online

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