Ab 29. Oktober 2026 startet im Freizeitheim Vahrenwald in Hannover ein Kurs, der sich an erwachsene Spielbegeisterte richtet und grundlegende Techniken des Board Game Design vermittelt. Ziel ist es, nicht sofort ein fertiges Produkt zu schaffen, sondern kreative Prozesse, Mechaniken und Spielmomente praktisch zu erkunden.
Was der Kurs bietet
Der Kurs bietet Raum zum Ausprobieren, Diskutieren und Entwickeln: Teilnehmende erfahren, welche Elemente Spiele spannend machen, wie Überraschungsmomente entstehen und welche Entscheidungen hinter einem gelungenen Spiel stehen. Es geht darum, Konzepte zu reflektieren und erste Prototypen zu testen – sowohl allein als auch in der Gruppe.
- Zielgruppe: Erwachsene mit Interesse am Spielemachen; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
- Schwerpunkt: Grundlagen des Spieldesigns, Spielmechaniken, Spielerlebnis und Konzeptentwicklung.
- Arbeitsweise: Praxisorientierte Übungen, Diskussionen und gemeinsames Testen von Ideen.
Leitung und Lernziele
Die Kursleitung übernimmt Frederik Vogt. Im Mittelpunkt steht die Freude am Spielen und das kreative Denken: Teilnehmende sollen neue Perspektiven auf Spiele gewinnen und erste eigene Konzepte entwickeln können. Wer bereits eine Idee mitbringt, kann daran arbeiten; ebenso möglich ist das gemeinsame Entstehen neuer Werke im Team.
| Datum | Ort | Leitung |
|---|---|---|
| ab 29.10.2026 | Freizeitheim Vahrenwald, Hannover | Frederik Vogt |
Warum das Angebot relevant ist
Das Interesse an analogen Spielen hat in den vergangenen Jahren spürbar zugenommen. Neben dem reinen Spielspaß rücken die Herstellungsprozesse und die Frage, wie Spielmechaniken wirken, stärker in den Fokus. Ein Kurs, der die Grundlagen vermittelt und zugleich praktische Übungen bietet, spricht sowohl Neugierige als auch jene an, die bereits mit dem Gedanken spielen, ein eigenes Spiel zu entwickeln.
Wichtig ist die klare Ansage des Veranstalters: Es geht nicht darum, binnen weniger Wochen ein marktreifes Spiel zu entwerfen. Vielmehr soll ein kreativer Raum entstehen, in dem Ideen wachsen, ausprobiert und verbessert werden können. Das reduziert Druck und fördert experimentelles Arbeiten—eine wertvolle Herangehensweise, gerade für Menschen, die aus dem Hobby-Bereich kommen.
Praktische Hinweise für Interessierte
Wer teilnehmen möchte, sollte sich darauf einstellen, aktiv mitzudenken und mitzutesten. Gute Vorbereitung ist ein offener Kopf; Materialien und konkrete Werkzeuge werden in der Regel im Kurs zur Verfügung gestellt oder gemeinsam genutzt. Für alle, die gerne in kleinen Schritten an einer Idee arbeiten wollen, ist dieses Format besonders geeignet.
Das Angebot ist außerdem ein Beispiel dafür, wie lokale Bildungseinrichtungen kreative Freizeitgestaltung fördern: Sie schaffen Orte, an denen Kulturproduktion nicht nur konsumiert, sondern selbstgestaltet wird. Solche Kurse können Impulse geben — nicht nur für privates Spielvergnügen, sondern auch für Netzwerkbildung unter Kreativen.
Interessenten sollten sich beim Freizeitheim Vahrenwald über Anmeldemodalitäten und mögliche Teilnahmegebühren informieren. Der Kurs richtet sich ausdrücklich an Erwachsene aller Erfahrungsstufen und legt Wert auf einen praxisnahen, offenen Zugang zum Thema Spieldesign.