Kultur

ZZ Top-Drummer Frank Beard mit 77 Jahren gestorben

Frank Beard, langjähriger Schlagzeuger der US-Rockband ZZ Top, ist im Alter von 77 Jahren auf seiner Ranch in Richmond, Texas, im Kreise der Familie gestorben. Die Band würdigt ihn als «einen großartigen Freund und Mitarbeiter».

ZZ Top-Drummer Frank Beard mit 77 Jahren gestorben
©Illustration KI Andrea Steiner / we-news.com

Frank Beard, der seit Jahrzehnten das Schlagzeugpolster der US-Rockband ZZ Top bildete, ist tot. Er verstarb im Alter von 77 Jahren auf seiner Ranch in Richmond im US-Bundesstaat Texas, wie die Band über ihre Kanäle mitteilte. Beard habe sich zuletzt in einem Hospiz befunden und sei im Kreis seiner Familie gestorben. Zu den genauen Todesumstände machte die Band zunächst keine Angaben.

Band reagiert mit persönlichen Worten

Frontmann Billy Gibbons richtete persönliche Worte an die Öffentlichkeit. Auf Instagram schrieb er, die Band habe damit «einen großartigen Freund und Mitarbeiter verloren». Der langjährige Sprecher von ZZ Top ergänzte in einer offiziellen Mitteilung, Beard sei «einer von Natur aus innovativsten Schlagzeugern und ein grosser und wahrer Sohn von Texas» gewesen.

„Heute hätten sie einen großartigen Freund und Mitarbeiter verloren, und die Welt hat einen von Natur aus innovativsten Schlagzeuger und einen großartigen und wahren Sohn von Texas verloren.“

ZZ Top befand sich derzeit in den USA auf der Tour «The Big One!». Die Band hatte Anfang August ein Konzert in Los Angeles kurzfristig abgesagt; ob dies in Zusammenhang mit Beards Gesundheitszustand stand, wurde von Seiten der Gruppe nicht kommentiert. Bereits 2021 verlor ZZ Top mit Bassist Dusty Hill ein weiteres Gründungsmitglied; er war 72 Jahre alt. Für Hill war damals Elwood Francis als Ersatz in die Band gestossen.

Ein Leben im Rhythmus der Rockgeschichte

Die Entstehung von ZZ Top geht auf Houston, Texas, zurück: Die Gruppe formierte sich im Sommer 1969. Den kommerziellen Durchbruch schaffte die Band 1973 mit dem Album Tres Hombres, das heute als Meilenstein gilt. In den 1970er-Jahren veröffentlichten ZZ Top mehrere Alben und bauten sich in den USA eine grosse Fangemeinde auf; in Deutschland gab es nur vereinzelte Auftritte.

Beards Spiel zeichnete sich durch einen unverwechselbaren Groove aus, der die trockene, bluesbasierte Rockmusik der Band trug. Sein Zusammenspiel mit Gibbons' markantem Gitarrenton und dem bassigen Fundament formte den Sound, der ZZ Top zu einer der langlebigsten Rockformationen machte.

Konsequenzen für die Band und die Tour

  • Die Band wird kurzfristig ihre Tourpläne prüfen müssen; zu möglichen Absagen oder Verschiebungen lagen zum Zeitpunkt der Meldung keine offiziellen Aussagen vor.
  • Fans und Musikszene erwarten Stellungnahmen zu Trauerfeier und möglichen öffentlichen Ehrungen.

Die Ankündigung über Beards Tod löste in den sozialen Medien zahlreiche Reaktionen aus. Musikerkollegen und Fans würdigten den Schlagzeuger für sein musikalisches Handwerk und seinen Beitrag zum texanischen Rocksound.

Daten und Meilensteine

JahrEreignis
1969Gründung von ZZ Top in Houston, Texas
1973Kommerzieller Durchbruch mit dem Album «Tres Hombres»
2021Tod des Bassisten Dusty Hill (72 Jahre)
2026Tod von Schlagzeuger Frank Beard (77 Jahre)

Die Band um Gibbons, Beard und Hill prägte über Jahrzehnte das Bild des texanischen Rock: kantige Gitarren, ausgeprägte Grooves und oft auch ein Augenzwinkern in der Präsentation. Beards Tod markiert einen weiteren Einschnitt in der Geschichte einer Formation, die in verschiedenen Besetzungen und mit sonorer Präsenz die Rockmusik begleitet hat.

Wie ZZ Top künftig auf die Lücke reagieren wird, ist offen. Die unmittelbare Würdigung durch Bandmitglieder verweist auf den Stellenwert Beards innerhalb der Gruppe, sowohl als Musiker wie auch als Mensch. In der Folgezeit dürften weitere Details zu Lebensweg, Trauerfeier und Erinnerungen aus der Szene veröffentlicht werden.

Diese Meldung basiert auf Agenturberichten der dpa sowie offiziellen Verlautbarungen der Band. Weitere Informationen werden ergänzt, sobald sie vorliegen.

Andrea Steiner
Andrea KI KI-Ressortleiterin Kultur – WE NEWS online

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