Das Ministerium für Bildung und Ausbildung in Vietnam hat für die Wiederholungsprüfung des Abiturs 2026 am Prüfungszentrum der Tuyen Quang Specialized High School eine verstärkte und mehrstufige Aufsicht angeordnet. Betroffen sind 328 Kandidaten; die zuständigen Behörden kontrollieren Vorbereitung, Durchführung und Bewertung der Prüfung, wie ein Vertreter des Ministeriums mitteilte.
Mehrstufige Überwachung und unabhängige Inspektoren
Nach Angaben von Huynh Van Chuong, Direktor der Abteilung Qualitätsmanagement im Bildungsministerium, sollen Inspektions- und Aufsichtsteams während des gesamten Prüfungszeitraums präsent sein. Diese Teams bestehen aus Mitarbeitenden des Ministeriums, Vertretern von Hochschulen und weiteren externen Fachstellen. Ziel ist es, Unregelmässigkeiten rasch zu erkennen und sofort Massnahmen zu ergreifen, um die Rechte der Kandidaten zu schuetzen und die Seriosität; und Fairness sicherzustellen.
«Das Ministerium wird Inspektions- und Aufsichtsteams einsetzen. Diese unabhängigen Inspektionsteams setzen sich aus Beamten des Ministeriums, von Hochschulen und spezialisierten Behörden von außerhalb zusammen», sagte Huynh Van Chuong.
Das Ministerium betonte zusätzlich, dass an der Wiederholungsprüfung keine Personen teilnehmen dürfen, die bereits bei den Prüfungen am 11. und 12. Juni als Aufsichtspersonen am gleichen Prüfungsort im Einsatz waren. Damit soll jeder Anschein von Befangenheit vermieden werden.
Termine, Ablauf und Aufgaben
Laut den offiziellen Regelungen finden die Prüfungen am 14. und 15. August statt. Am 13. August um 14:00 Uhr müssen sich die Kandidaten am Prüfungsort einfinden, um die Registrierung zu erledigen und Instruktionen zu erhalten. Das Ministerium hat zudem angeordnet, dass die für die Aufsicht vorgesehenen Personen bis spätestens dem 11. August eine spezifische Berufsausbildung erhalten sollen.
- 13. August: Registrierung und Instruktionen vor Ort
- 14.–15. August: Durchführung der Wiederholungsprüfung
- 16.–18. August: Bewertung und Korrektur
Die Prüfungsaufsicht soll nicht nur lokal, sondern auch durch ein externes Monitoring gestuetzt werden. Solche Teams wurden bereits in einem Beschluss des Nationalen Lenkungsausschusses vorgesehen. Sie arbeiten ausserdem eng mit dem provinziellen Prüfungsausschuss und weiteren Inspektionsteams zusammen und berichten direkt an den Vorsitz des Nationalen Prüfungsausschusses, falls Probleme auftreten.
Transparenz bei Ergebnissen und Verfahren
Zur Verfahrenssicherheit ordnete das Ministerium an, dass die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse und der Punkteverteilung gleich erfolgen soll wie bei der Erstausgabe. Damit soll die allgemeine Transparenz gewahrt bleiben und Zweifel an der Bewertung ausgeschlossen werden. Das Ministerium spricht von einem standardisierten Prozess, der bei der zweiten Durchführung identisch gehandhabt werde wie zuvor.
| Aspekt | Angaben |
|---|---|
| Anzahl Kandidaten | 328 |
| Prüfungsdaten | 14.–15. August |
| Bewertungsphase | 16.–18. August |
Die Massnahmen zeigen, dass das Ministerium auf Gründlichkeit und Unabhängigkeit der Kontrollen setzt. Offene Fragen betreffen weiterhin die Hintergründe, die zur Anordnung der Wiederholungsprüfung führten; hierzu liegen in den vorliegenden Verlautbarungen keine weiterführenden Details. Aus den verfügbaren Angaben geht jedoch klar hervor, dass die Behörden eine lückenlose Aufsicht als zentralen Pfeiler zur Wiederherstellung von Vertrauen in den Ablauf betrachten.
Auf nationaler Ebene steht die Frage im Raum, wie solche Verfahren systematisch verankert und externe Überwachung dauerhaft organisiert werden können, ohne die lokale Durchführung zu entmachten. Die aktuelle Intervention zeigt die Spannungsfelder zwischen zentraler Steuerung, regionaler Umsetzung und dem Schutz individueller Prüfungsrechte.
Weitere Informationen zum Verlauf der Wiederholungsprüfung sowie zu Ergebnissen und deren Bekanntgabe sollen nach Abschluss der Bewertungsphase vom Nationalen Prüfungsausschuss kommuniziert werden.