Ein in Deutschland zugelassenes Kleinflugzeug ist am Freitag im kroatischen Velebit-Gebirge abgestürzt. Bei dem Unglück nahe der Küstenstadt Zadar kamen die zwei Insassen ums Leben, wie die staatliche kroatische Untersuchungstelle und die Polizei mitteilten.
Flugroute, Flugzeugtyp und Zeitangabe
Nach Angaben der kroatischen Agentur für Luftfahrt-, See- und Eisenbahnunf2allen (AIN) handelte es sich um einen zweisitzigen Motorsegler des Typs Diamond HK36 Super Dimona. Das Flugzeug war laut AIN von der tschechischen Stadt Olomuc unterwegs nach Zadar. Der Absturz ereignete sich demnach am Freitag um 16.14 Uhr im Gebiet des Nationalparks Paklenica im Velebit-Gebirge.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Flugzeugtyp | Diamond HK36 Super Dimona |
| Route | Olomuc 12 Zadar |
| Zeit des Absturzes | 16.14 Uhr (Freitag) |
| Ort | Velebit-Gebirge, Nationalpark Paklenica (nahe Zadar) |
| Opfer | 2 Tote (deutsche Staatsb2rger) |
Rettungseinsatz in unwegsamem Gelände
Die Trümmer sowie die Leichen der beiden Insassen wurden erst nach einer ausgedehnten Suche entdeckt. Die kroatische Polizei berichtete, dass Einsatzkr2fte von Zivilschutz, Feuerwehr und Bergrettung an der Suche beteiligt waren. Wegen des schwierigen Gel2ndes und der abgelegenen Lage war die Bergung erschwert.
- Das Flugzeug war in Deutschland registriert, dies ergab sich aus dem von der Polizei genannten Kennzeichen.
- Zu Alter, Geschlecht und Herkunft der Opfer machte die Beh6rde zunächst keine detaillierten Angaben.
- Einheimische Medien berichteten unbest2tigt von einem Mann und einer Frau im Seniorenalter; diese Angaben wurden von der offiziellen Stelle nicht best2tigt.
Untersuchung der Absturzursache
Die zust2ndige kroatische Untersuchungstelle hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Konkrete Hinweise auf technische M2ngel, Wetterbedingungen oder menschliches Versagen liegen bislang nicht vor. Die Beh6rden betonten, dass die Untersuchung Zeit brauche.
«Die Ursachen des Unglücks würden noch untersucht, hieß es weiter.»
Solche Untersuchungen umfassen in der Regel die Analyse der Wrackteile, Auswertung von Flugdaten wenn vorhanden, Befragung von Zeugen und Auswertung von Wetterdaten. Aussagen dazu, ob ein Notruf abgesetzt worden war oder ob es Hinweise auf einen technischen Defekt gab, machte die AIN bislang nicht.
Politische und praktische Konsequenzen
Der Absturz erinnert an die Gefahren, die Fliegen in schwer zug2nglichem Gebirge mit sich bringen kann, und an die Herausforderungen f2r Rettungseins2tze in abgelegenen Naturschutzgebieten. Fr Kleinflugzeuge und Motorsegler sind Unf2lle wegen technischer Probleme, Wetterumschw2nge oder Pilotenfehlern bekannt; die Ergebnisse der AIN-Untersuchung werden relevant sein f2r mögliche sicherheitstechnische Schl2sse.
Bis die offiziellen Abschlussberichte vorliegen, bleiben viele Fragen offen. Die kroatischen Behörden haben die Identit2t der Opfer vorerst nicht ver2ffentlicht; auch aus Deutschland lagen zum Zeitpunkt der Meldung keine Best2tigungen vor.
Die laufenden Ermittlungen in Kroatien sollen kl2ren, ob das Flugzeug technische M2ngel hatte, ob Witterungsbedingungen eine Rolle spielten oder ob andere Faktoren zum Absturz gefhrt haben. Die Ergebnisse werden sowohl f2r die Unfallermittlung als auch f2r die betroffenen Familien von zentraler Bedeutung sein.
Als Panorama-Redaktion behalten wir die Entwicklung und die Verfentlichung des offiziellen Abschlussberichts im Auge und berichten, sobald weitere verifizierte Informationen vorliegen.