Zwischen Freitag und dem Dienstagmorgen, 11. August, hat die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt sieben Einbrüche im Kanton gemeldet. Betroffen waren sowohl private als auch gewerblich genutzte Gebäude. Besonders schwerwiegend war ein Einbruch in einen Gewerbebetrieb an der St.Gallerstrasse in Sargans, wie die Polizei mitteilte.
Vorgehen und Schaden in Sargans
Laut Mitteilung verschaffte sich die unbekannte Täterschaft über das Wochenende Zugang zum Gebäude in Sargans. Im Innern öffnete sie gewaltsam einen Tresor und stahl daraus Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken. Zusätzlich entstand ein Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken. Anschliessend entfernte sich die Täterschaft in unbekannte Richtung.
Weitere Tatorte im Kanton
Daneben registrierte die Kantonspolizei Einbrüche in mehreren anderen Gemeinden. Betroffen waren unter anderem:
- St. Margarethen
- St. Gallen
- Haag
- Niederuzwil
- Niederbüren
Die Polizei gab keine näheren Details zu Art und Umfang der Einbrüche in den übrigen Gemeinden bekannt. Ebenso fehlt eine Angabe zu möglichen Tätermustern, Tatzeiten ausser dem allgemeinen Zeitraum oder einer Beschreibung von Tatwerkzeugen oder Fahrzeugen.
Ermittlungen laufen
Die Kantonspolizei St.Gallen hat Ermittlungen zu allen sieben Fällen aufgenommen. Ob Zusammenhänge zwischen den einzelnen Taten bestehen, wird Gegenstand der Abklärungen sein. Die Polizei bat darum, Beobachtungen, die mit den Einbrüchen in Verbindung stehen könnten, zu melden.
| Ort | Art | Bekannte Folgen |
|---|---|---|
| Sargans | Gewerbebetrieb | Tresor aufgebrochen, Bargeld gestohlen; Sachschaden mehrere zehntausend Fr. |
| St. Margarethen | Einbruch (keine Details) | Unbekannt |
| St. Gallen | Einbruch (keine Details) | Unbekannt |
| Haag | Einbruch (keine Details) | Unbekannt |
| Niederuzwil | Einbruch (keine Details) | Unbekannt |
| Niederbüren | Einbruch (keine Details) | Unbekannt |
Was Betroffene und Zeugen tun sollten
Die Polizei rät Betroffenen und Zeugen, keine eigenmächtigen Massnahmen zu ergreifen, Spuren nicht zu vernichten und Hinweise umgehend an die Kantonspolizei zu melden. Konkrete Kontaktangaben nannte die Mitteilung nicht; Betroffene sollten die regulären Meldewege der Kantonspolizei nutzen.
Einbruchdelikte haben für Betroffene oft weitreichende Folgen: Neben dem materiellen Verlust verursachen beschädigte Türen oder Fenster zusätzlichen Aufwand und Kosten. Die Polizei untersucht daher systematisch Tatspuren, läuft Hinweise auf mögliche Täterprofile und prüft, ob ein Täter oder eine Tätergruppe für mehrere Taten verantwortlich sein könnte.
Die Serie von Einbrüchen erinnert daran, dass Sorgfalt bei der Sicherung von Gebäuden wichtig bleibt. Für Gewerbebetriebe empfiehlt sich insbesondere ein Augenmerk auf Tresorsicherheit, Alarmanlagen und das Verhalten des Personals im Umgang mit Bargeld.
Die Kantonspolizei wird die Bevölkerung über neue Erkenntnisse informieren. Bis dahin sind Augenzeugenberichte und sachdienliche Hinweise für die laufenden Ermittlungen von Bedeutung.
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