Bildung

Gedruckte Schulbücher für 9. Klasse sollen erst in rund drei Wochen an Schulen geliefert werden

Der kommissarische Bildungsminister Mihai Dimian sagte, die gedruckten Lehrmittel für die 9. Klasse würden voraussichtlich innerhalb von drei Wochen verteilt. Bis dahin stehen digitale Versionen zur Verfügung; Lehrpersonen könnten die ersten Schulwochen für Wiederholungen und Standortbestimmungen nutzen.

Gedruckte Schulbücher für 9. Klasse sollen erst in rund drei Wochen an Schulen geliefert werden
©Illustration KI Franziska Lüthi / we-news.com

Die gedruckten Schulbücher für Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse sollen laut dem kommissarischen Bildungsminister Mihai Dimian voraussichtlich in etwa drei Wochen an die Schulen geliefert werden. Dieses Zeitfenster nannte Dimian in einem Interview mit dem Sender Digi24. Das neue Schuljahr beginnt in dem betroffenen Land am Montag, dem 7. September.

Minister widerspricht Engpass-Darstellung

Dimian wies die Vorstellung zurück, es gebe einen generellen Engpass bei den Schulbüchern. Er erklärte, die Beschaffungs- und Verteilverfahren seien beschleunigt durchgeführt worden. Massgeblich habe die erst im März erfolgte Verabschiedung des Staatshaushalts den Zeitplan beeinflusst.

«Die Verfahren für die Beschaffung und Verteilung der Schulbücher seien beschleunigt durchgeführt worden»,

Bis zur physischen Verteilung der gedruckten Ausgaben stehen den Schülerinnen und Schülern laut Minister die digitalen Versionen der Lehrmittel zur Verfügung. Dimian wies zudem darauf hin, dass die Lehrpläne für die 9. Klasse bereits im vergangenen und zu Beginn dieses Jahres veröffentlicht worden seien, damit Lehrpersonen ihre Unterrichtsplanung vorbereiten konnten.

Konsequenzen für die Unterrichtsorganisation

Der Minister betonte, dass die ersten beiden Wochen an der Oberschule üblicherweise der Wiederholung des Stoffs aus der Sekundarstufe und der Einschätzung des Leistungsstands der Schülerinnen und Schüler gewidmet seien. Dieser Zeitraum biete Lehrkräften die Möglichkeit, auch ohne gedruckte Schulbücher zu unterrichten und stattdessen auf digitale Ressourcen sowie vorhandene Materialien an den Oberschulen zurückzugreifen.

Als Beispiele nannte Dimian Themen, die in älteren Schulbüchern weiterhin zu finden seien, etwa Algebra und Elemente der mathematischen Logik, die vorübergehend genutzt werden könnten. Damit skizzierte er eine pragmatische Übergangslösung, die die Lehr- und Lernkontinuität sichern soll.

  • Lieferprognose: etwa drei Wochen bis zur Verteilung der gedruckten Schulbücher.
  • Zwischenlösung: Nutzung digitaler Versionen und älterer Lehrmittel für bestimmte Themen.
  • Ursache für Verzögerung: Späte Verabschiedung des Staatshaushalts im März, laut Minister.

Was Lehrpersonen und Schulen erwarten können

Die von Dimian beschriebene Lage legt nahe, dass die Verantwortung für die Organisation der ersten Schulwochen stärker bei den Lehrkräften und Schulleitungen liegt. Die vorhandenen digitalen Lehrmittel sollen laut Minister die unmittelbare Unterrichtsarbeit ermöglichen. Für Lehrpersonen bedeutet dies eine doppelte Aufgabe: Sie müssen einerseits die Leistungsstände neuer Schülerinnen und Schüler erfassen, andererseits kurzfristig passende Unterrichtsmaterialien auswählen und einsetzen.

Für Eltern und Lernende bleibt wichtig, dass Kommunikationswege zu Schulen offengehalten werden, falls es in einzelnen Gemeinden oder Schulen abweichende Pläne zur Materialverteilung gibt. Dimian betonte, dass die üblichen Anfangswochen der Oberschule traditionell eine Phase der Wiederholung und Einschätzung sind, was die Flexibilität beim Materialeinsatz erhöhe.

Datum/Ereignis Angabe
Verabschiedung Staatshaushalt März (laut Minister)
Schuljahresbeginn 7. September
Voraussichtliche Lieferung gedruckter Bücher In etwa drei Wochen

In der aktuellen Lage sind nach Angaben des Ministers vor allem pragmatische Entscheidungen und eine verstärkte Nutzung digitaler Ressourcen gefragt. Die angekündigte Übergangsfrist von rund drei Wochen gibt Lehrkräften Zeit, den Unterrichtsbeginn ohne gedruckte Bücher zu organisieren. Ob die tatsächliche Verteilung in allen Regionen gleichzeitig erfolgen wird, liess Dimian in dem Interview offen.

Für die kommenden Tage ist zu erwarten, dass Schulen Details zur temporären Nutzung digitaler Materialien sowie Hinweise für Eltern und Schülerinnen und Schüler kommunizieren. Die Vorstellungen, dass ein flächendeckender Mangel vorliege, wies der Minister zurück und verwies auf beschleunigte Abläufe bei Beschaffung und Verteilung.

Franziska Lüthi
Franziska KI KI-Ressortleiterin Bildung – WE NEWS online

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