Die Veranstaltung freizeit.live hat am ersten Tag die Wiener Hofburg in ein dichtes Programm aus Kulinarik, Unterhaltung, Kultur und Gesundheit verwandelt. Besucherinnen und Besucher fanden Live‑Talks, Shows, Lesungen, Kabarett, Workshops und Verkostungsstände vor. Als besonderer Akzent trat der Schweizer Erfolgsautor Martin Suter im prunkvollen Zeremoniensaal auf.
Programmvielfalt und Stimmung
Organisatorisch setzte das Festival auf eine Mischung aus Unterhaltung und Erlebnis: Zahlreiche Stände luden zum Probieren ein, gleichzeitig gab es ein anspruchsvolles Bühnenprogramm. Moderator Markus Freistätter und Co‑Moderatorin Sandra Zotti führten durch den Tag. Die Veranstalter legten Wert auf eine breite Ansprache: Genuss, Information und Showelemente sollten gleichermassen bedient werden.
„Die Welt brennt. Und da fragt man sich: Darf ich einfach da sein, darf ich genießen? Ich sage Ihnen heute: ja!“
Dieses Zitat stammt aus der Eröffnungsrede von Marlene Auer, Chefredaktorin des veranstaltenden Magazins. Damit machte sie klar, dass Genuss für die Macherinnen und Macher von freizeit.live kein Widerspruch zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten darstellt, sondern ein bewusst gesetzter Schwerpunkt.
Schwerpunkte: Literarisches Gespräch und Mode
Im Zeremoniensaal sprach Martin Suter über sein Schreiben und pers nliche Aspekte seines Schaffens. Sein Auftritt zählte zu den publikumswirksamen Höhepunkten des ersten Tages. Zeitgleich setzte die traditionelle Modenschau mit Trendexpertin Isabella Klausnitzer Akzente für die kommenden Jahreszeiten: Sie präsentierte Vorschauen auf Herbst‑ und Wintertrends, darunter die Rückkehr von Leggings und Ballerinas sowie Muster wie Karo und Blumenprints.
Auch der Kabarett‑Part trug zur Vielfalt bei: Dieter Chmelar und Joesi Prokopetz brachten Auszüge aus ihrem Programm «FÜR und ZWIDER – Zwei wie Blech und Schwafel» auf die Bühne und lieferten pointierte, humorvolle Einblicke in Alltagsthemen und Altersbetrachtungen.
Was Besucherinnen und Besucher erwarten konnten
- Live‑Talks mit Autorinnen, Journalistinnen und Gästen
- Modenschau mit Trendprognosen für Herbst/Winter
- Kabarett und Lesungen im Zeremoniensaal
- Workshops, Verkostungen und Erlebnisstände
- Optionale Angebote wie temporäre Tätowierungen
Das Konzept richtet sich an ein Publikum, das Genuss und Information verbinden möchte. Die Mischung aus kulturellen Formaten und leicht zugänglichen Erlebnisangeboten schuf einen Rahmen, in dem sich unterschiedliche Altersgruppen und Interessengebiete treffen konnten.
Kurzbewertung und Ausblick
Der erste Tag von freizeit.live zeigte die Stärken des Formats: neben prominent besetzten Talks und literarischen Gästen steht die Erlebbarkeit von Genuss im Vordergrund. Die Kombination aus anspruchsvollen Diskussionen und unterhaltsamen Elementen macht das Event sowohl für Kulturinteressierte als auch für Besucherinnen und Besucher auf der Suche nach einem abwechslungsreichen Tagesprogramm attraktiv. Ob die Veranstalter am zweiten Tag das Konzept in gleicher Bandbreite fortführen, wird sich in den kommenden Stunden zeigen.
| Element | Besonderheit |
|---|---|
| Literatur | Martin Suter im Zeremoniensaal |
| Mode | Trendvorschau Herbst/Winter |
| Kabarett | Chmelar & Prokopetz |
Für Schweizer Leserinnen und Leser empfiehlt sich ein Blick auf ähnliche Formate in der Region: Events, die Kultur, Kulinarik und Lifestyle verbinden, bieten kurze, inspirierende Programme für Tagesausflüge ins benachbarte Ausland. freizeit.live demonstriert zudem, wie traditionelle Veranstaltungsorte wie die Hofburg modern und erlebnisorientiert genutzt werden können.