Spannung bis zuletzt – Basel setzt Serie fort
Der FC Basel hat den Klassiker gegen den FC Zürich am Samstagabend mit 2:1 gewonnen. Die Gäste drehten das Spiel nach einem frühen Rückstand und sicherten sich den Sieg in einer turbulenten Schlussphase. Entscheidende Akteure waren Kazeem Olaigbe mit dem Ausgleich sowie Zan Celar, der in der 85. Minute einen vom VAR bestätigten Penalty verwandelte. Im Stadion Letzigrund verfolgten 18'154 Zuschauer die Begegnung.
Verlauf: Früher Rückstand, stetiger Druck der Basler
Der FC Zürich ging früh in Führung: Bereits in der 8. Minute zeigte Schiedsrichter Anojen Kanagasingam nach einer Zweikampfszene zwischen Miguel Reichmuth und Victory Akpe auf den Punkt. Philippe Kény verwandelte den Penalty souverän zur 1:0‑Führung für die Zürcher. Trotz des Rückstands blieb Basel spielbestimmend und suchte wiederholt den Weg zum Tor – zunächst ohne Erfolg.
Wendepunkt in der zweiten Halbzeit
Nach der Pause setzte Basel das Anrennen fort. In der 62. Minute fiel der Ausgleich: Zan Celar lancierte Kazeem Olaigbe, der im Strafraum abschloss. Der Ball sprang wuchtig von der Unterkante der Latte ins Tor – 1:1. Dieses Tor gab Basel die nötige Fürsprache, um das Spiel weiter zu dominieren und Druck aufzubauen.
VAR entscheidet über späten Penalty
Die Entscheidung fiel in der 85. Minute: FCZ‑Verteidiger Alexander Hack hielt Victory Akpe im eigenen Strafraum. Nach Konsultation des Videoassistenten entschied Schiedsrichter Kanagasingam erneut auf Penalty. Zan Celar behielt die Nerven und verwandelte zum 2:1. In der Nachspielzeit gab es noch weitere strittige Szenen, darunter einen zunächst gepfiffenen, dann nach VAR‑Prüfung zurückgenommenen Penalty für die Zürcher. Letztlich blieb es beim knappen Sieg der Basler.
«Es war eine wilde Schlussphase», berichtete die Agentur Keystone‑SDA nach Spielschluss über die letzten Minuten im Letzigrund.
- Früher Rückstand für Basel durch Penalty von Philippe Kény (8.).
- Ausgleich durch Kazeem Olaigbe nach Vorarbeit von Zan Celar (62.).
- Entscheidender Penalty für Basel, verwandelt von Zan Celar (85.) nach VAR‑Eingriff.
Die Partie zeichnete sich durch intensive Zweikämpfe und zahlreiche VAR‑Interventionen aus. Victory Akpe spielte eine zentrale Rolle: Zunächst war der Basler Verteidiger in die Szene verwickelt, die zum frühen Penalty gegen seine Mannschaft führte; später holte er selber den entscheidenden Elfmeter heraus, als er von Alexander Hack gehalten wurde.
| Wert | Angabe |
|---|---|
| Endresultat | FC Zürich – FC Basel 1:2 |
| Tore | 8' Kény (Pen.) 1:0; 62' Olaigbe 1:1; 85' Celar (Pen.) 1:2 |
| Schiedsrichter | Anojen Kanagasingam |
| Zuschauer | 18'154 |
Für Basel ist es der sechste Erfolg im Klassiker in Serie. Der letzte Sieg des FC Zürich in diesem Duell liegt laut Agenturberichten vom 21. September 2024 zurück. Sportlich bedeutet der Auswärtssieg für den FCB einen wichtigen Impuls im weiteren Saisonverlauf; die Mannschaft bewies in Zürich Geduld und Durchhaltewille, insbesondere nach dem frühen Rückstand.
Aus Zürcher Sicht bleiben die verpassten Chancen in der Nachspielzeit und die VAR‑Entscheidungen die zentralen Diskussionspunkte. Für die Fans und den Klub dürfte die Analyse dieser Schlüsselszenen in den kommenden Tagen Thema sein.
Beide Teams setzen ihre Meisterschaft nun mit engen Terminen fort: Der FC Zürich tritt nächste Woche auswärts gegen Lausanne‑Sport an, Basel reist am selben Wochenende zu einem Spitzenspiel gegen die Young Boys.