Im Kerenzerbergtunnel auf der Autobahn A3 bei Filzbach ist am Montagmorgen ein Autolenker bei einem Unfall ums Leben gekommen. Die Kantonspolizei Glarus führt derzeit Ermittlungen zum Hergang. Nach Angaben der Polizei kam das Fahrzeug des Mannes aus noch ungeklärten Gründen auf der Normalspur der Fahrtrichtung Chur zum Stillstand. Als der Lenker versuchte, sein Auto in die nächstgelegene Ausstellbucht zu schieben, wurde er von einem vorbeifahrenden Lastwagen erfasst und tödlich verletzt.
Ablauf und Folgen
Die Polizei gibt an, dass sich der Zwischenfall in den Morgenstunden ereignete. Der Tunnel wurde infolge des Unfalls gegen rund 7 Uhr gesperrt. Es kam und kommt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr wurde gemäss Mitteilung über die Walenseestrecke umgeleitet; in einer Phase erfolgte zudem eine Führung des Gegenverkehrs über die Gegenspur.
- Ort: Kerenzerbergtunnel, A3, Filzbach (Kanton Glarus)
- Zeit: Montagmorgen, Sperrung seit etwa 7 Uhr
- Sachverhalt: Panne, Auto stand auf Normalspur; Lenker versuchte, Fahrzeug in Ausstellbucht zu schieben; er wurde von Lastwagen erfasst und verstarb
- Behörden: Kantonspolizei Glarus; Ermittlungen zusammen mit der Staats- und Jugendanwaltschaft Glarus
Die Kantonspolizei machte keine weiteren Angaben zu Identität, Alter oder Wohnort der verstorbenen Person. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen; die Polizei prüft Tatbestand und Ablauf in Zusammenarbeit mit der Staats- und Jugendanwaltschaft des Kantons Glarus.
Verkehrslage und Auswirkungen
Die Sperrung des Kerenzerbergtunnels hat unmittelbare Auswirkungen auf den Verkehr zwischen Zürich und Richtung Graubünden. Durch die Umleitung über die Walenseestrecke staut sich der Verkehr in den betroffenen Regionen, weshalb Pendlerinnen und Lastwagenlenkende mit Verzögerungen rechnen müssen. Für Reisende auf der A3 ist zu beachten, dass Verkehrsbehinderungen anhalten können, bis die Unfallstelle geräumt und die Untersuchungen abgeschlossen sind.
| Massnahme | Auswirkung |
|---|---|
| Tunnelsperrung | Stopp des Durchgangsverkehrs im Kerenzerbergtunnel |
| Gegenverkehrsführung | Nutzung der Walenseestrecke; örtliche Umleitungen |
| Ermittlungen | Ungewisse Dauer der Sperrung bis zur Freigabe |
Sicherheitshinweise und Kontext
Die Kantonspolizei weist in ihrer Mitteilung indirekt auf die Gefahren hin, die von liegengebliebenen Fahrzeugen auf Schnellstrassen und in Tunnels ausgehen. In solchen Situationen sind folgende Grundregeln massgebend:
- Fahrzeug wenn möglich so schnell wie möglich an einen sicheren Ort bringen, etwa in eine Ausstellbucht oder auf den Pannenstreifen.
- Wenn ein Fahrzeug im Tunnel liegen bleibt, die Warnblinkanlage einschalten und das Pannendreieck gemäss Vorschrift aufstellen, sofern dies ohne eigenes Risiko möglich ist.
- Insbesondere in Tunnels ist das Verlassen des Fahrzeugs nur dann ratsam, wenn dies sicher möglich ist; andernfalls im Fahrzeug bleiben und Hilfe rufen.
Diese Hinweise beruhen auf allgemein bekannten Sicherheitsregeln für den Strassenverkehr; die Polizei vor Ort trifft vertiefte Aussagen im Rahmen ihrer laufenden Untersuchung.
Weitere Schritte
Die Kantonspolizei Glarus führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang. Dazu gehören Spurensicherung, Befragungen von Zeugen und die Auswertung von Überwachungsaufnahmen, falls vorhanden. Auch die Staats- und Jugendanwaltschaft ist gemäss Mitteilung beteiligt. Bis zum Abschluss der Untersuchungen macht die Polizei keine weiteren Detailangaben, um die Abklärungen nicht zu gefährden.
WE NEWS wird über neue Erkenntnisse und über die Wiederfreigabe des Kerenzerbergtunnels informieren, sobald die Behörden weitere Informationen publizieren.