Die Gemeinde Allschwil will die Spiel‑ und Freifläche Dürrenmatte stufenweise modernisieren. Grundlage dafür war eine Mitwirkung im Herbst 2025, an der sich rund 220 Personen beteiligten und die etwa 800 Einzeläusserungen ergab. Aus den Rückmeldungen ergeben sich klare Prioritäten: defekte Spielgeräte, fehlender Schatten und der Wunsch nach neuen Sitzgelegenheiten und Begrünung.
Erste Massnahme: Tram‑Kletteranlage noch im Sommer
Als ersten Schritt kündigt die Gemeinde an, noch in diesem Sommer eine neue Kletteranlage zu realisieren. Diese wird zwischen dem Sandbereich und dem Quartiertreffpunkt platziert und orientiert sich in der Form am früheren «Trämli‑Spielplatz». Damit reagiert Allschwil direkt auf die häufig geäusserte Forderung nach einer neuen, attraktiven Kletterstruktur.
«Die Gemeinde Allschwil will die Spiel‑ und Freifläche Dürrenmatte schrittweise aufwerten, wie sie auf ihrer Website schreibt.»
Weitere Schritte und offene Fragen
Neben der Kletteranlage sind für die nördlichen Grünflächen zusätzliche Sitzmöglichkeiten vorgesehen. Im östlichen Bereich des Areals, wo verschiedene Spielelemente das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, ist eine grundlegendere Neugestaltung geplant. Dabei sollen mehr Bäume und Schatteninseln sowie zusätzliche Begrünung entstehen. Konkrete Planungsdetails und Termine für diese Folgearbeiten stehen noch aus und werden schrittweise in die Jahresbudgets aufgenommen. Die Beschlussfassung darüber obliegt dem Einwohnerrat.
- Mitwirkung: Herbst 2025, rund 220 Teilnehmende, ca. 800 Rückmeldungen
- Kurzfristig: Tram‑Kletteranlage zwischen Sandbereich und Quartiertreff – Umsetzung noch diesen Sommer
- Mittelfristig: Sitzgelegenheiten im Norden; Neugestaltung im Osten mit mehr Grün und Schatten; Umsetzung abhängig von Jahresbudgets und Einwohnerratsbeschlüssen
Finanzierung und Mitbestimmung
Die Gemeinde schreibt, dass die vorgesehenen Massnahmen schrittweise umgesetzt werden und in die jeweiligen Jahresbudgets einfliessen. Damit bleibt die konkrete Reihenfolge in Teilen vom politischen Prozess und den verfügbaren Mitteln abhängig: Der Einwohnerrat muss die Budgetposten jeweils genehmigen. Die Mitwirkung zeigte zudem, dass die Dürrenmatte von der Bevölkerung als vielseitiger Freiraum geschätzt wird — etwa wegen Sand‑ und Spielbereich, Grillstelle, Finnenbahn und dem Fussball‑Hartplatz —, gleichzeitig aber dringend reparatur‑ und aufwertungsbedürftig ist.
| Aspekt | Stand / Planung |
|---|---|
| Mitwirkung | Herbst 2025, ~220 Teilnehmende, ~800 Rückmeldungen |
| Kurzfristige Massnahme | Tram‑Kletteranlage, Umsetzung noch diesen Sommer |
| Weitere Massnahmen | Sitzbänke im Norden; Neugestaltung im Osten mit mehr Grün und Schatten; Umsetzung in den Folgejahren |
| Finanzierung | In Jahresbudgets; Beschluss durch Einwohnerrat |
Die Mitwirkung hat damit klar gezeigt, wo die Prioritäten der Bevölkerung liegen. Die Gemeinde reagiert nun mit einer kurzfristig realisierbaren, sichtbaren Verbesserung sowie mit einem Rahmen für langfristige Aufwertungen. Für Anwohnende bleibt spannend, wie die Neugestaltung des östlichen Teils konkret aussehen wird und wann weitere Elemente umgesetzt werden können. Die Gemeinde will die Arbeiten schrittweise vorantreiben und die Ergebnisse künftig kommunizieren.
Für Familien und Nutzerinnen und Nutzer der Dürrenmatte bedeutet das geplante Vorgehen eine Mischung aus rascher Abhilfe bei drängenden Mängeln und einer schrittweisen Erneuerung der Spiellandschaft, die langfristig mehr Schatten, Sitzgelegenheiten und moderne Spielgeräte bringen soll.