Der traditionelle Lions-Flohmarkt in Horn hat heuer einen neuen Rekord aufgestellt: Mit einem Reinerlös von 22.000 Euro übertraf die Veranstaltung alle bisherigen Ergebnisse. Tausende Besucherinnen und Besucher kamen ins Autohaus Lehr, um zu stöbern und zu kaufen. Veranstalter und Helfer sprechen von einem großen Gemeinschaftserfolg, der ohne den Einsatz vieler Ehrenamtlicher nicht möglich gewesen wäre.
Großes Angebot, großer Andrang
Nach Angaben der Organisatoren wurden auf rund 160 Heurigengarnituren Waren angeboten – vom Alltagsgeschirr über Sportartikel und Schuhe bis hin zu Büchern und kuriosen Fundstücken. Besonders gefragt waren dabei Geschirr, Sportartikel, Schuhe sowie Literatur. Auch für die bevorstehende Ballsaison zeigte sich Interesse: 60 Krawatten wechselten den Besitzer.
Der Flohmarkt fand im Autohaus Lehr statt. Hausherr Manfred Lehr gehörte zu den Unterstützern vor Ort. Unter den Gästen waren neben zahlreichen privaten Käuferinnen und Käufern auch lokale Persönlichkeiten wie Bürgermeister Gerhard Lentschig sowie Vertreterinnen und Vertreter des Lions Club, darunter Club-Präsident Stefan Rosner. Die Veranstaltung zog, so die Berichte, hohe Besucherzahlen und intensive Betriebsamkeit an den Ständen nach sich.
Ehrenamt und Organisation
Der organisatorische Aufwand war beträchtlich: Flohmarktbeauftragter Johannes Edinger koordinierte die Auswahl, Sortierung und Präsentation der Waren gemeinsam mit einem großen Team ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. Die Lions-Familie investierte nach eigenen Angaben mehrere tausend Arbeitsstunden in das Projekt.
- Standanzahl: 160 Heurigengarnituren
- Verkaufte Krawatten: 60
- Reinerlös: 22.000 Euro
- Gastronomiebetreuung durch das Buffet-Team (Leitung: Sabine Weisskircher und Petra Zach)
"22.000 Euro für den guten Zweck und ein historischer Rekord!"
Für das leibliche Wohl sorgte ein engagiertes Buffet-Team um Sabine Weisskircher und Petra Zach. Eigenheiten der Veranstaltung – etwa ein humorvoll genanntes „Streichquartett“, das nicht mit Geigen, sondern beim Bestreichen von Broten aktiv war – trugen zur Stimmung bei. Solche Details zeigen, dass der Flohmarkt nicht nur eine Verkaufsstätte, sondern auch ein Treffpunkt des Ehrenamts und des Miteinanders ist.
Wohin fließt die Unterstützung?
Aus dem vorliegenden Bericht geht hervor, dass der erzielte Reinerlös für wohltätige Zwecke vorgesehen ist. Konkrete Begünstigte oder Verteilerschlüssel wurden in den zur Verfügung stehenden Unterlagen nicht genannt. Üblich ist bei Lions-Flohmärkten in Horn jedoch, lokale soziale, karitative und gemeinnützige Projekte zu fördern. Die Höhe des Erlöses wird es den Verantwortlichen ermöglichen, mehrere Initiativen zu unterstützen oder größere Einzelprojekte zu fördern.
| Position | Angabe |
|---|---|
| Reinerlös | 22.000 Euro |
| Heurigengarnituren | 160 |
| Krawatten verkauft | 60 |
Zu den sichtbaren Unterstützern zählten neben dem Lions Club auch lokale Persönlichkeiten und ehemalige Amtsträger, die sich die Veranstaltung ansahen und wertschätzend kommentierten. Der ökumenische beziehungsweise kirchliche Bezug wurde durch das Erscheinen von Pastoralassistent Christian Zeitlberger und weiteren Gemeindemitgliedern unterstrichen. In den Berichten werden zudem Namen wie Isabella und Lea Maria Bucher sowie Othmar Bucher, Julia Langstadlinger und Jürgen Rochla genannt, die als Gäste und Unterstützer auftraten.
Bedeutung für Horn
Für Horn bedeutet dieses Ergebnis mehr als nur eine hohe Spendensumme: Es ist ein Indikator für die hohe Bereitschaft zur ehrenamtlichen Mitarbeit und die starke lokale Verankerung von Vereinsarbeit. Solche Großveranstaltungen beleben das öffentliche Leben, schaffen Sichtbarkeit für soziale Anliegen und bringen Menschen aus der Region zusammen.
Die Lions kündigten an, die erfolgreiche Veranstaltung als Grundlage für künftige Aktivitäten zu sehen und die unterstützten Projekte zeitnah bekanntzugeben. Die genaue Verwendung des Reinerlöses sowie mögliche Folgeaktionen werden voraussichtlich in den nächsten Wochen kommuniziert.
Bericht basiert auf vorliegenden Informationen der Veranstalter und lokalen Berichterstattung.