Die Pfarre Eferding hat auch heuer wieder die Aktion „Wunschbaum“ gestartet. Ziel der Initiative ist es, Personen und Familien in der Gemeinde zu unterstützen, die sich aufgrund finanzieller Engpässe zu Weihnachten keine oder nur wenige Wünsche erfüllen können. Die Organisation setzt dabei auf eine vertrauliche, anonyme Abwicklung der Hilfsangebote.
So funktioniert die Aktion
Interessierte können ihren Wunsch frühzeitig melden; die Pfarre bittet darum, neben Geschlecht und Alter nur den konkreten Wunsch sowie den ungefähren Preis anzugeben. Persönliche Daten wie Name und Adresse werden laut Mitteilung nicht auf den Wunschkärtchen vermerkt, sondern vertraulich behandelt. Die Pfarre kündigt an, alles daran zu setzen, damit an Heiligabend möglichst keine Wünsche mehr am Baum offen bleiben.
- Diskrete Registrierung von Wünschen (nur Geschlecht, Alter, Wunsch, Preis)
- Abgabe möglich persönlich, telefonisch oder per E‑Mail
- Ziel: Erfüllung der Wünsche bis Heiligabend
Kontakt und Abgabe
Wünsche können dem Pfarramt auf mehreren Wegen mitgeteilt werden. Dazu stellt die Pfarre Kontaktmöglichkeiten bereit, damit Hilfesuchende unkompliziert und anonym Unterstützung anfragen können. Die Aktion richtet sich vor allem an Personen, die in finanzieller Hinsicht eingeschränkt sind und nicht wissen, wie sie sich selbst oder Angehörigen einen Weihnachtswunsch erfüllen sollen.
| Kontaktweg | Details |
|---|---|
| Persönlich | Pfarramt, Kirchenplatz 2, 4070 Eferding |
| Telefon | 0676 8776 6067 |
| E‑Mail | pfarre.eferding@dioezese-linz.at |
„Was schenk‘ ich dir zu Weihnachten, dass es dir Freude macht?“
Lokaler Kontext und Bedeutung
Im Vorfeld der Weihnachtszeit sind Initiativen wie der Wunschbaum in Gemeinden wie Eferding bedeutsam: Sie verbinden kirchliches Engagement mit sozialer Fürsorge und schaffen direkte Unterstützung dort, wo sie nötig ist. Für eine Stadt mit einem vielfältigen sozialen Gefüge bietet die Aktion eine niedrigschwellige Möglichkeit, armer werdenden Haushalten kurzfristig Hilfe zukommen zu lassen.
Die Praxis, nur nicht-identifizierende Angaben auf den Wunschkärtchen zu vermerken, reduziert Hemmschwellen bei Hilfesuchenden. Anonymität ist ein wichtiger Aspekt: Sie ermöglicht es Menschen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen, ohne sich öffentlich zu offenbaren. Für Eferding bedeutet das konkret, dass Bedürftige ihre Wünsche vertraulich äußern können – eine Voraussetzung dafür, dass mehr Personen die Hilfe tatsächlich annehmen.
Organisation und Mitwirkung
Die Aktion läuft über die Pfarrgemeinde, die in der Einladung explizit darauf hinweist, dass persönliche Angaben vertraulich behandelt werden. Für Helferinnen und Helfer besteht die Möglichkeit, Wunschkärtchen zu übernehmen und die dort notierten Wünsche zu erfüllen. Die Pfarre koordiniert die Sammlung und Verteilung der Geschenke, sodass die Unterstützung geordnet an Heiligabend ankommt.
Solche lokalen Initiativen haben auch wirtschaftliche Implikationen: Indirekt entlasten sie Armutsbetroffene in einer Zeit mit erhöhtem Konsumdruck und leisten so einen Beitrag zur sozialen Stabilität. Auch für Ehrenamtliche bietet die Aktion eine konkrete Möglichkeit, lokal Verantwortung zu übernehmen.
Die Pfarre Eferding bittet alle, die einen Beitrag leisten wollen oder selber Unterstützung benötigen, die angegebenen Kontaktwege zu nutzen. Ziel ist es, so vielen Wünschen wie möglich Nachdruck zu verleihen, damit an Heiligabend in der Gemeinde weniger Wünsche offenbleiben.