Ausstellung eröffnet: Erinnerung an August Walla im Stadtmuseum
Am 15. Oktober wurde im Stadtmuseum Klosterneuburg die Gedenkausstellung zum Künstler August Walla feierlich eröffnet. Anlass ist ein doppeltes Jubiläum: 2026 wäre Walla 90 Jahre alt geworden und zugleich jährt sich sein Todestag. Die Schau trägt den Titel „August Walla.! Klosterneuburg, da ist mein schönstes Paradies.“ und ist bis einschließlich Jänner 2027 zu sehen.
Zur Eröffnung kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kunst und Kultur. Unter den Gästen waren Bürgermeister Christoph Kaufmann, Museumsleiter Wolfgang Bäck sowie Personen aus dem Umfeld von Gugging und der Art‑Brut‑Szene. Bäck hob in seinen Ausführungen hervor, dass die Ausstellung nur dank der zahlreichen Leihgaben möglich geworden sei.
„Eine solche Ausstellung wäre ohne die Unterstützung der zahlreichen Leihgeber nicht möglich.“
Die Präsentation setzt sich mit Leben und Werk Wallas auseinander und bindet lokale wie überregionale Partner ein. Namhaft genannt wurden Vertreterinnen und Vertreter folgender Institutionen und Einrichtungen, die an der Eröffnung beteiligt waren oder bei der Ausstellung mitwirken:
- Museumsmitarbeiterin Sandra und Museumsleiter Wolfgang Bäck (Stadtmuseum Klosterneuburg)
- Nina Katschnig und Nina Ansperger (Galerie/Museum Gugging)
- Dr. Johann Feilacher (Art Brut KG)
- Bürgermeister Christoph Kaufmann
- Vertreterinnen der Musikschule: Trioauftritt bei der Eröffnung
- Weitere Teilnehmer: Johanna Kierlinger, Georg Riedl, Leopold Kierlinger, Emma und Beate Potucek
Bedeutung für Klosterneuburg
Die Ausstellung verankert das Thema Art Brut in der lokalen Museumsarbeit und macht Klosterneuburg für Besucherinnen und Besucher aus der Region attraktiv. Sie bietet die Gelegenheit, ein zentrales Kapitel der österreichischen Kunstgeschichte vor Ort zu erleben und die Verbindungen zwischen Gugging und Klosterneuburg nachzuvollziehen. Für das Stadtmuseum stellt die Präsentation zugleich eine Bestandsaufnahme dar: Sie zeigt, welche Rolle die Kooperation mit externen Leihgebern für das Veranstaltungsprogramm spielt.
Der langjährige Museumsleiter betonte bei der Eröffnung, dass das Zustandekommen der Schau ein Gemeinschaftswerk sei. Das zeigt sich in der Breite der beteiligten Personen und Institutionen — von lokalen Entscheidungsträgern bis zu spezialisierten Kunstpartnern.
Termine und praktische Hinweise
Die Ausstellung ist bis Jänner 2027 zugänglich. Konkrete Öffnungszeiten und Informationen zu Führungen oder begleitenden Programmpunkten nennt das Stadtmuseum selbst; Besucherinnen und Besucher sollten sich vor dem Besuch über aktuelle Zeiten informieren.
| Veranstaltung | Datum |
|---|---|
| Eröffnung der Gedenkausstellung | 15. Oktober 2026 |
| Laufzeit der Ausstellung | bis Jänner 2027 |
Für die Stadt Klosterneuburg bedeutet die Schau eine Stärkung des kulturellen Angebots in der kalten Jahreszeit. Sie ergänzt das bestehende Programm des Stadtmuseums und lädt Einheimische wie Gäste dazu ein, sich vertieft mit einem Künstler auseinanderzusetzen, dessen Werk in Österreich weithin Wirkung zeigt.
Weitere Details zur Ausstellung, etwa zum genauen Ausstellungskonzept, zu Leihgebern oder zu geplanten Begleitveranstaltungen, stellt das Stadtmuseum zur Verfügung. Interessierte können dort aktuelle Informationen und Besuchshinweise erfragen.