Festakt, Kurzfilme und neue Ausstellungsräume
Das Keltenmuseum Hallein ist nach einem rund 20-monatigen Umbau offiziell wiedereröffnet worden. Mehr als 350 Gäste feierten die Eröffnung des sogenannten Kurt Zeller Forums und nutzten die Gelegenheit, die neugestalteten Räumlichkeiten zu besichtigen. Den Auftakt bildete ein Festakt im Stadtkino Hallein.
Direktor Martin Hochleitner und Museumsleiter Florian Knopp führten in moderierten Gesprächen durch drei zentrale Themenblöcke des Projekts: die politischen Rahmenbedingungen, die architektonische und bauliche Umsetzung sowie die inhaltliche und künftige Ausrichtung des Hauses. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Architektur, Denkmalpflege, Bau und Museumswesen brachten unterschiedliche Perspektiven ein und hoben hervor, wie viele Bereiche bei einem umfangreichen Museumsprojekt ineinandergreifen müssen.
Dokumentation des Umbaus und neue Vermittlungsformate
Mehrere Kurzfilme dokumentierten den Verlauf der Bauarbeiten und gaben Einblick, wie sich die Räume Schritt für Schritt verändert haben. Dabei wurde deutlich, dass es nicht allein um bauliche Eingriffe ging: Ziel war es, neue Möglichkeiten für die Präsentation von Sammlungen, die Vermittlung von Wissen sowie für Veranstaltungen und Begegnungen zu schaffen.
„Die Filme zeigen exemplarisch, wie umfassend dieses Projekt angelegt war und welche inhaltlichen Chancen sich dadurch eröffnen.“
Nach dem Festakt wechselten die Gäste direkt ins Museum, wo die neue Präsentation erstmals vor Ort erlebt werden konnte. Teil der Eröffnung war auch die Sonderausstellung „Coole Kelten! Coole Forschung!“, die als Baustein der neuen inhaltlichen Konzeption genannt wurde.
Lokale Bedeutung und Veranstaltungsangebote
Die Neueröffnung setzt Impulse für Museumspublikum und lokale Kulturarbeit: Das Haus will offenbar verstärkt Raum für Forschung, Vermittlung und Veranstaltungen bieten. Für einen stimmungsvollen Ausklang der Eröffnungsfeier sorgten ein musikalisches Rahmenprogramm und eine Bierverkostung der Brauerei Kaltenhau, bei der unter anderem Manuel Kezmah, Alexander Stangassinger, Ingrid Zimmerling, Günter Hinterholzer und Florian Knopp beim Bieranstich zu sehen waren.
- Veranstaltungsort Eröffnungsfest: Stadtkino Hallein
- Besucherzahl bei Eröffnung: mehr als 350 Gäste
- Dauer des Umbaus: rund 20 Monate
Ausblick und Bedeutung für Hallein
Das neu gestaltete Keltenmuseum könnte die lokale Museumsszene stärken und den Bildungs- sowie Tourismusangeboten der Stadt zusätzliche Sichtbarkeit verleihen. Durch die Kombination aus moderner Präsentation, Sonderausstellungen und Veranstaltungsformaten wird das Haus künftig voraussichtlich häufiger als Begegnungsort genutzt werden können. Die beteiligten Expertinnen und Experten aus Politik, Architektur und Denkmalpflege unterstrichen beim Festakt, wie viele Disziplinen für ein solches Projekt zusammenwirken müssen.
| Aspekt | Information |
|---|---|
| Umbauzeit | Rund 20 Monate |
| Eröffnungsgäste | Mehr als 350 Personen |
| Sonderausstellung | „Coole Kelten! Coole Forschung!“ |
Konkrete Angaben zu weiteren Programmpunkten, Ausstellungsänderungen oder Eintrittsmodalitäten wurden in der Berichterstattung der Eröffnungsveranstaltung nicht detailliert genannt. Besucherinnen und Besucher können sich vor Ort oder über die kommunalen Informationskanäle über laufende Angebote informieren.